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Verlegung der B 4 zwischen Gifhorn und Meinholz

Planung der Ortsumgehungen Meine und Rötgesbüttel


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Die geplante Verlegung der B 4 zwischen Gifhorn und Meinholz (Download als PDF rechts).
Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)

Die Bundesstraße 4 soll im Landkreis Gifhorn zwischen Gifhorn und Meinholz verlegt werden, um die Ortschaften entlang der Strecke vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Die Planung ist in zwei Abschnitte aufgeteilt: den Abschnitt von Gifhorn bis Rötgesbüttel, der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im aktuellen Bedarfsplan in den sogenannten vordringlichen Bedarf eingeordnet wurde, und den Abschnitt von Rötgesbüttel bis Meinholz (sogenannter weiterer Bedarf).

Am 18. März 2004 endete das Raumordnungsverfahren mit der Landesplanerischen Feststellung durch den Zweckverband Großraum Braunschweig. Die nach § 16 FStrG erforderliche Linienbestimmung durch das Bundesverkehrsministerium erfolgte am 21. März 2006.

Am 25. Juni 2008 unterzeichneten der Landkreis Gifhorn und der Geschäftsbereich Wolfenbüttel der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine Vereinbarung zur Bearbeitung des Vorentwurfes und der Planfeststellungsunterlage, nach der der Landkreis die Planung des Vorentwurfs übernahm und die Landesbehörde die Planung fachtechnisch begleitete. Dazu wurde eine gemeinsame Arbeitsgruppe installiert. Diese Planungsvereinbarung gilt nicht für die gesamte Strecke, sondern nur für die Ortsumgehung Rötgesbüttel und den nördlichen Teilabschnitt der Ortsumgehung Meine bis östlich Vordorf.

Die Projektkonferenz aus Auftakt der Planungsphase fand am 23. November 2009 in Gifhorn statt, zeitgleich mit dem Scoping-Termin. Verschiedene Unterlagen zur Planung können rechts heruntergeladen werden.

Der Vorentwurf wurde im Mai 2012 fertiggestellt und dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt. Von dort erfolgte die Genehmigung (sogenannter Gesehen-Vermerk) am 22. Juli 2013.

Nach den aktuellen Planungen beginnt die vierstreifige Neubautrasse der Ortsumgehungen Rötgesbüttel und Meine (B 4n) am Südende der Ortsumgehung Gifhorn. Die Umgehung von Ausbüttel und Rötgesbüttel erfolgt im Osten. Im weiteren Verlauf kreuzt die Neubaustrecke die bestehende B 4 zwischen Rötgesbüttel und Meine, um Meine westlich zu umfahren. Danach verläuft die Trasse der Ortsumgehung zwischen Vordorf und Meine in Richtung bestehende B 4. Das Bauende befindet sich im Bereich des Knotenpunktes mit der Kampstraße.

Der Feststellungsentwurf für die rund 11 km langen und voraussichtlich rund 86,8 Millionen Euro teuren Ortsumgehungen Rötgesbüttel und Meine wurde im Mai 2016 fertiggestellt. Das Planfeststellungsverfahren wurde am 24. Oktober 2016 eingeleitet.

Nahezu zeitgleich hat der Landkreis Gifhorn am 25. Oktober 2016 für den Wegfall einer Radwegeverbindung an der K 58 ein Planfeststellungsverfahren zum Bau eines Radweges an der K 113 zwischen Vordorf und der Landesstraße 321 eingeleitet.

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