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Das Gesamtprojekt

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de   Bildrechte: LGLN
Die drei Schnellwege rund um Hannover.

Die Schnellwege Hannover sind ein zusammenhängendes, leistungsfähiges Hauptverkehrsstraßennetz aus Bundesfernstraßen, welche rund um die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover verlaufen. Als solche sind sie ein wesentlicher Bestandteil zur überregionalen Erschließung und führen zugleich den Fernverkehr um das Stadtzentrum herum. Seit ihrem Bau in den 1950er-Jahren leisten sie so einen wichtigen Beitrag zur verkehrlichen Entlastung der Innenstadt, zur zuverlässigen Erreichbarkeit nahegelegener (Groß-)Städte und zur Aufnahme von Umleitungsverkehren der Autobahn 2 und Autobahn 7.

Gemeinsam mit der A 2 und der A 7 bilden sie einen Ring für den Fern- und Durchgangsverkehr. Drei Bundesstraßen umfassen die vierspurigen Schnellwege:

Der Messeschnellweg führt mitten durch das Stadtgebiet Hannovers. Die drei Bundesstraßen haben eine bedeutende Funktion im Wirtschaftsverkehr, aber auch im Erholungs- und Freizeitverkehr.


Sanierung der Brücken

Zahlreiche Brücken des Schnellwegesystems müssen kurz- bis mittelfristig erneuert werden; dies hat eine breit angelegte Untersuchung der vergangenen Jahre, bei der die Restnutzungsdauer von Straßenbrücken im Bestand nachgerechnet wurde, ergeben. Insgesamt betrifft dies 35 Brücken des Schnellwegesystems. Auf dem Südschnellweg ist es beispielsweise die Brücke über die Lange-Hop-Straße (B 65), auf dem Westschnellweg die Schwanenburgbrücke (B 6). Auch im Zuge des Messeschnellwegs (B 3) sind zwei Brückenbauwerke betroffen: Sowohl die Weidetorbrücke als auch die Mittellandkanalbrücke halten den gewachsenen Belastungen des Individual- und Schwerlastverkehrs nicht mehr stand.


Herausforderung fehlende Seitenstreifen

Auf dem Westschnellweg und dem Südschnellweg sind die bislang fehlenden Seitenstreifen sowie die zu geringen Bemessungen der Fahrbahn und des Mittelstreifens mitunter ein Grund für erhebliche Verkehrsstörungen. Die Abschnitte ohne zeitgemäße und durchbruchssichere Mittelstreifentrennung oder Seitenstreifen bei geleichzeitig sehr hohen Verkehrsstärken stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – besonders bei Unfällen.


Schnellwege der Zukunft

Aus diesem Grund plant die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) die Modernisierung und Instandsetzung des Schnellwegesystems: Die Schnellwege sollen fit für die Zukunft gemacht werden. Als wichtige Schutzeinrichtungen werden die sogenannten Fahrzeugrückhaltesysteme („Schutzplanken“) nach aktuellen Standards ergänzt und – dort wo es die Verkehrsdichte erfordert – Seitenstreifen errichtet, damit die Bundesstraßen wieder der Verkehrslage und den verkehrlichen Anforderungen gerecht werden.


Rad- und Gehwegführung

Neben der Instandsetzung von Verkehrswegen für PKW und LKW kommen dem ÖPNV und dem Radverkehr eine wachsende Bedeutung zu. Sie sind für das Gelingen der Verkehrswende unerlässlich. Die Sanierung der Schnellwege erfolgt daher Hand in Hand mit dem Ausbau alternativer Verkehrsträger, die bei der Modernisierung der Schnellwege frühzeitig berücksichtigt und in die Planung miteinbezogen werden.


Dialog und Beteiligung

Sowohl im gesamten Planungsprozess zur Modernisierung der Schnellwege Hannover als auch während der anschließenden Bauphasen setzt die NLStBV auf eine umfassende Beteiligung und transparente Information der Bürgerinnen und Bürger: Ob öffentliche Informationsveranstaltungen zu den verschiedenen Projekten, Begleitkreise und Planungsdialoge, Kommunikation über Website, Newsletter oder Presse – die NLStBV hat sich viel vorgenommen, um die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, ihre Sichtweisen in die Planung einzubringen und dieses Großprojekt, das die Hannoveraner Bevölkerung über das nächste Jahrzehnt begleiten wird, zu einem Erfolg zu machen.

Visualisierung des neuen Südschnellwegs Bildrechte: NLStBV
Kartengrundlage:www.lgln.niedersachsen.de   Bildrechte: LGLN

Planungs- und Bauvorhaben im Großraum Hannover (Download als PDF oben).

Artikel-Informationen

erstellt am:
22.04.2022
zuletzt aktualisiert am:
22.07.2022

Ansprechpartner/in:
Sebastian Tacke

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Dezernatsleiter 31 (Planung und Bau Schnellwege in Hannover)
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-5127
Fax: (0511) 3034-2099

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