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A 7: Erweiterung der Tank- und Rastanlage Allertal und Neubau der Anschlussstelle Allertal

Planfeststellungsverfahren


Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Verden, plant die Erweiterung der Tank- und Rastanlage „Allertal“ (Ost- und Westseite) sowie den Neubau der Anschlussstelle Allertal im Zuge der Bundesautobahn 7 von Betr.-km 104,822 bis Betr-km 106,898.

Gegenstand der vorliegenden Planung ist im Wesentlichen die Erweiterung der Tank- und Rastanlage durch Schaffung zusätzlicher Park- und Stellplatzflächen für Lkw und Busse sowie die Umgestaltung der vorhandenen Tank- und Rastanlage Allertal-Ost. Zusätzlich soll als Ersatz für die über die Rastanlage führende Behelfs-Anschlussstelle eine neue Anschlussstelle an der L 180 gebaut werden. Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen Essel, Engehausen, Marklendorf, Buchholz (Aller), Westenholz, Wettmar, Wieckenberg, Fuhrberg und Hademstorf benötigt.

Eine Projektbeschreibung ist über den Link zum Antragsteller verfügbar.

Das für diese Maßnahme erforderliche Planfeststellungsverfahren wurde am 29. Januar 2016 eingeleitet. Die Planunterlagen haben in der Zeit vom 16. Februar 2016 bis einschließlich 15. März 2016 bei der Samtgemeinde Schwarmstedt, der Samtgemeinde Ahlden, der Gemeinde Wietze, der Stadt Burgwedel sowie der Stadt Walsrode zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich ausgelegen.

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, konnte bis spätestens zwei Wochen nach Ende der Auslegung, also bis einschließlich 29. März 2016, bei den auslegenden Stellen oder bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Einwendungen gegen den Plan erheben. Einwendungen sind nach Ablauf der vorgenannten Einwendungsfrist ausgeschlossen (§ 73 Abs. 4 VwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt sich bei Einwendungen und Stellungnahmen, die sich auf die Schutzgüter nach § 2 Abs. 1 UVPG beziehen, nur auf dieses Verwaltungsverfahren.

Fristgerecht eingegangen sind elf private Einwendungen sowie 20 Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Schwerpunkte der Einwendungen sind im Wesentlichen die Geltendmachung von Bewirtschaftungserschwernissen in Land- und Forstwirtschaft sowie bei einigen Einwendern die Nichtbereitschaft, ihre im Rahmen der naturschutzrechtlichen Kompensationsplanung vorgesehenen Flächen dem Vorhabenträger zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus wurde die Befürchtung zusätzlicher Lärm- und Abgasbelästigungen sowie verstärkter Vermüllung und Verschmutzung angrenzender Bereiche geäußert.

Das Verfahren wird fortgesetzt.



Ein Teil der vom Antragsteller eingereichten Planunterlagen wird hier zur allgemeinen Information veröffentlicht. Die rechtlichen Vorgaben und Fristen des Planfeststellungsverfahrens bleiben hiervon unberührt. Ein Rechtsanspruch lässt sich aus dieser Veröffentlichung nicht ableiten.

Eingereichte Planunterlagen:

A 7: Tank- und Rastanlage
Projektbeschreibung und Link zum Antragsteller:

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  

Die Planungen für die Tank- und Rastanlage Allertal im Zuge der A 7: Übersichtslageplan (Download als PDF unten).

Artikel-Informationen

04.12.2018

Ansprechpartner/in:
Daniel Lepinat

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Stabststelle Planfeststellung
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-2917
Fax: (0511) 3034-2099

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