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A 39: Abschnitt 6 von Wittingen (B 244) bis Ehra (L 289)

Planfeststellungsverfahren


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de   Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)
Autobahn 39: Der Planungsabschnitt 6 in der Übersicht.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr plant in ihren Geschäftsbereichen Lüneburg und Wolfenbüttel im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur den Bau der Bundesautobahn A 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg.

Der Geschäftsbereich Wolfenbüttel hat für den vierstreifigen Neubau des Abschnitts 6 der A 39 die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach dem Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit den §§ 72 bis 78 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) beantragt.

Dieser Abschnitt beginnt mit der Anschlussstelle (AS) B 244 westlich von Wittingen. Nach dem Kreuzen von zwei Bahnlinien folgt die AS L 286. Im weiteren Verlauf umfährt die Trasse in einem Rechtsbogen Eutzen östlich und führt dann östlich von Stackmannsmühle und westlich parallel am Automobiltestgelände entlang und endet nördlich von Ehra-Lessien und der AS B 248/L 289. Neben der AS mit der B 244 beinhaltet die Planung eine AS mit der L 286 südwestlich von Wittingen. Des Weiteren sind im Zuge des Neubaus zwei Wildbrücken über die A 39 sowie eine beidseitige, unbewirtschaftete PWC-Anlage im Bereich des Truppenübungsplatzes Ehra-Lessien vorgesehen.

Das geplante Bauvorhaben mit einer Länge von rund 18,1 km stellt den 6. Bauabschnitt der geplanten, rund 105 km langen A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg dar.

Das Planfeststellungsverfahren wurde am 23. April 2018 eingeleitet. Die Planunterlagen lagen in der Zeit vom 7. Mai 2018 bis einschließlich 6. Juni 2018 bei der Stadt Wittingen und den Samtgemeinden Brome, Hankensbüttel, Aue, Wesendorf, Meinersen und Amelinghausen zur allgemeinen Einsichtnahme aus. Darüber hinaus waren die Planunterlagen im o. g. Auslegungszeitraum auch auf den Internetseiten der Anhörungsbehörde unter http://planfeststellung.strassenbau.niedersachsen.de/overview einsehbar und standen zum Download zur Verfügung.

Zudem sind die Planunterlagen ab dem Beginn der Auslegung für die Dauer des Verfahrens online unter https://uvp.niedersachsen.de/ einsehbar und stehen zum Download zur Verfügung.

Jeder, dessen Belange durch die Planung berührt werden, konnte bis einschließlich 18. Juli 2018 Einwendungen erheben. Nach Ablauf der Einwendungsfrist sind weitere Einwendungen vom Verfahren ausgeschlossen.

Eingegangen sind insgesamt 440 Stellungnahmen und Einwendungen. Schwerpunkte der Einwendungen sind das Gesamtkonzept der A 39, Umweltbelange, Lärm- und Abgasimmissionen, landwirtschaftliche Belange einschließlich des Wegenetzes und der Feldberegnung sowie das Anschlussstellenkonzept. Die Stellungnahmen und Einwendungen wurden dem Antragsteller zur weiteren Bearbeitung übersandt.

Aufgrund des sich weiter ausbreitenden Coronavirus (SARS-CoV-2) hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Stabsstelle Planfeststellung, entschieden, den für die Zeit vom 21. bis 23. April 2020 in Wittingen anberaumten Erörterungstermin abzusagen.

Anstelle eines physischen Erörterungstermins wird nun eine Online-Konsultation gemäß § 5 Abs. 2 und 4 des Gesetzes zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetz PlanSiG) durchgeführt. Die Online-Konsultation ist nicht öffentlich, sondern auf die Teilnahme derjenigen beschränkt, die von der Maßnahme betroffen sind oder sich im Planfeststellungsverfahren zu der Maßnahme geäußert haben.

Der zu erörternde Sachverhalt wird im Zeitraum vom 19.10.2020 bis zum 09.11.2020 auf der Internetseite der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr unter

http://planfeststellung.strassenbau.niedersachsen.de/overview

für die am Erörterungstermin Teilnahmeberechtigten bereitgestellt. Innerhalb dieses Zeitraumes haben Verfahrensbeteiligte und Betroffene Gelegenheit, sich zum Verfahren, zum Verfahrensgegenstand und zu den erhobenen Einwendungen und abgegebenen Stellungnahmen gegebenen Informationen gegenüber der verfahrensführenden Behörde und/oder der Vorhabenträgerin an Erörterungsstatt schriftlich oder in elektronischer Form zu äußern. Innerhalb der Konsultationszeit eingehende Äußerungen werden auf ihre Verfahrensrelevanz geprüft und im weiteren Verfahren gewürdigt.

Die Internetseite ist passwortgeschützt, weswegen den Teilnahmeberechtigten das Passwort für den Zugang der Online-Konsultation mitgeteilt wurde. Betroffene, die sich bisher noch nicht am Verfahren beteiligt haben, können das Passwort bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr unter der Durchwahl 0511 3034-2037 anfordern.

Mit der Möglichkeit zur erneuten Äußerung im Rahmen der Online-Konsultation wird jedoch keine neue, zusätzliche Einwendungsmöglichkeit eröffnet.


Das Verfahren wird fortgesetzt.


Ein Teil der vom Antragsteller eingereichten Planunterlagen wird hier zur allgemeinen Information veröffentlicht. Die rechtlichen Vorgaben und Fristen des Planfeststellungsverfahrens bleiben hiervon unberührt. Ein Rechtsanspruch lässt sich aus dieser Veröffentlichung nicht ableiten.

Eingereichte Planunterlagen:

Bundesautobahn 39
Projektbeschreibung und Link zum Antragsteller:

Weitere Informationen zum Planungsprojekt:

Hinweis:

Über den unten stehenden Link "E-Mail an Ansprechpartner/in" können keine formwirksamen Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen unterschrieben sein, um formwirksam erhoben zu sein.

Artikel-Informationen

erstellt am:
24.04.2018
zuletzt aktualisiert am:
13.10.2020

Ansprechpartner/in:
Josef Bussmann

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Dezernat 51 (Planfeststellung)
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-2037
Fax: (0511) 3034-2099

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