Niedersachen klar Logo

A 7: Sechsstreifiger Ausbau von nördlich der Anschlussstelle Dorfmark bis nördlich der Anschlussstelle Bad Fallingbostel

Planfeststellungsverfahren


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de   Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)
Der Abschnitt 2 von nördlich der Anschlussstelle Dorfmark bis nördlich der Anschlussstelle Bad Fallingbostel in der Übersicht (Download als detailliertes PDF unten).

Der geplante sechsstreifige Ausbau der Bundesautobahn 7 im Abschnitt nördlich der Anschlussstelle (AS) Dorfmark (km 78,000) bis nördlich der AS Bad Fallingbostel (km 87,545) stellt den mittleren Teil der insgesamt 32,2 km langen Maßnahme „Sechsstreifiger Ausbau der A 7 von der AS Soltau-Ost bis zum Autobahndreieck (AD) Walsrode“ dar.

Der vorliegende Planungsabschnitt (Abschnitt 2) von nördlich AS Dorfmark bis AS Bad Fallingbostel soll auf rund 9,545 km Länge einschließlich aller erforderlichen verkehrlichen Anlagen sechsstreifig ausgebaut werden. Der Abschnitt erstreckt sich auf das Gebiet der Stadt Bad Fallingbostel (Fahrtrichtung Hannover) und des Gemeindefreien Bezirks Osterheide (Fahrtrichtung Hamburg). Das Vorhaben ist im Bedarfsplan für Bundesfernstraßen unter Nr. 688 der Anlage zu § 1 Abs. 1 des Fernstraßenausbaugesetzes (FStrAbG) im Vordringlichen Bedarf eingestellt.

Im Rahmen des Vorhabens werden die Überführungsbauwerke der Gemeindestraße nach Küddelse, die Vogteistraße, über den Fischdorfer Bach, den Steinbach, den Forellenbach sowie die Durchlassbauwerke der querenden Gräben und das Anschlussgleis im Bereich Dorfmark / Oerbke erneuert. Zudem werden zur Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für Wildtiere die Bauwerke über den Forellenbach, Oerbker Bach und Steinbach aufgeweitet. Durch das Vorhaben kommt es u. a. durch Flächeninanspruchnahme zu einer bau- und anlagebedingten Betroffenheit des FFH-Gebietes „Böhme“ (DE 2924-301), das sich westlich der Autobahntrasse befindet. Das Plangebiet liegt innerhalb des Einzugsgebietes des Oberflächenwasserkörpers Böhme II mit den Nebengewässern Fischdorfer Bach, Forellenbach, Steinbach, Bullengraben und Oerbker Bach, die zudem von der Autobahn gequert werden. Durch das Vorhaben werden Lärmschutzmaßnahmen ausgelöst. Der durch die Straßenbaumaßnahme entstehende Eingriff in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild wird durch landschaftspflegerische Maßnahmen im Bereich und im Umfeld der Baumaßnahme ausgeglichen.

Das Planfeststellungsverfahren wurde am 1. Oktober 2020 eingeleitet. Antragsteller ist der regionale Geschäftsbereich Verden der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Eine Projektbeschreibung ist auch über den Link zum Antragsteller (siehe oben rechts) verfügbar.

Die Planfeststellungsunterlagen können in der Zeit

vom 26. Oktober 2020 bis einschließlich 25. November 2020

auf der Internetseite des zentralen UVP-Portals des Landes Niedersachsen eingesehen werden. Die Auslegung der Unterlagen erfolgt in elektronischer Form aufgrund des § 3 Abs. 1 Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG).

Als zusätzliches Informationsangebot liegen die Planunterlagen gem. § 3 Abs. 2 S. 1 PlanSiG in der Zeit vom 26. Oktober 2020 bis einschließlich 25. November 2020 bei der Stadt Bad Fallingbostel, dem Gemeindefreien Bezirk Osterheide und der Stadt Walsrode zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich aus. Näheres hierzu ist der Bekanntmachung über die Auslegung der Planunterlagen zu entnehmen.

Im Falle von Abweichungen ist der Inhalt der auf der Internetseite im UVP-Portal Niedersachsen eingestellten Unterlagen maßgeblich (§ 27a Abs. 1 Satz 4 VwVfG).

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis einschließlich 28. Dezember 2020 bei den auslegenden Stellen oder bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Einwendungen gegen den Plan erheben. Einwendungen sind nach Ablauf der vorgenannten Einwendungsfrist ausgeschlossen (§ 73 Abs. 4 VwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt sich bei Einwendungen und Stellungnahmen, die sich auf die Schutzgüter nach § 2 Abs. 1 UVPG beziehen, nur auf dieses Verwaltungsverfahren.



Ein Teil der Planunterlagen wird hier zur allgemeinen Information veröffentlicht. Die rechtlichen Vorgaben und Fristen des Planfeststellungsverfahrens bleiben hiervon unberührt. Ein Rechtsanspruch lässt sich aus dieser Veröffentlichung nicht ableiten.

Eingereichte Planunterlagen:

Bundesautobahn 7
Projektbeschreibung und Link zum Antragsteller:

Artikel-Informationen

erstellt am:
07.10.2020

Ansprechpartner/in:
Iris Schütte

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Dezernat 51 (Planfeststellung)
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-2915
Fax: (0511) 3034-2099

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln