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2. Bauabschnitt von östlich Horneburg bis östlich Buxtehude

Planung und Bau der Autobahn 26 von Drochtersen bis zur Autobahn 7


Quelle: www.lgn.niedersachsen.de  
A 26: Übersichtskarte des 2. Bauabschnitts (Download als detailliertes PDF rechts).

Für den 9,15 km langen Abschnitt von östlich Horneburg bis östlich Buxtehude erging der Planfeststellungsbeschluss am 30. Januar 2004. Der Beschluss wurde beklagt. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat mit Beschluss vom 12. Dezember 2005 die Trassenführung der A 26 von Horneburg bis einschließlich der Estequerung bestätigt. Zur Minimierung des Eingriffes in das Europäische Vogelschutzgebiet V 59 "Moore bei Buxtehude" war jedoch der Verlauf der A 26 von östlich der Este bis zur Landesgrenze Hamburg (K 40) zu überprüfen.

Die Trasse im Bereich östlich der Este bis zur Landesgrenze wurde daraufhin näher an die Ortslage Rübke gelegt. Dadurch wird die A 26 im Bereich der Anschlussstelle Buxtehude um bis zu 300 m nach Norden verlegt und liegt zum größten Teil außerhalb des Vogelschutzgebietes. Zusätzlich ist am Rand des Schutzgebietes eine Verbindung zwischen der vorhandenen K 40 und der A 26 neu herzustellen.

Zur Umsetzung dieser Planung war eine Änderung des bisherigen Planfeststellungsbeschlusses erforderlich. Das nötige Planänderungsverfahren wurde am 10. Januar 2008 eingeleitet. Der Änderungs- und Ergänzungsplanfeststellungsbeschluss erging am 14. November 2011 und ist seit 24. April 2013 unanfechtbar.

Teilabschnitte 2a, 2b

Im Teilabschnitt 2a von Horneburg bis an die Kreisstraße 26 (Anschlussstelle Jork) wurden im Sommer 2006 die Arbeiten begonnen. Bedingt durch die Planänderung und eine Klage gegen die vorgesehene Art der Estequerung konnte der 2. Bauabschnitt nicht komplett in Angriff genommen werden. Somit begannen die Arbeiten im Teilabschnitt 2b von der K 26 bis an die Este heran im Januar 2009.

Am 28. November 2014 wurde der fertig gestellte, rund 4,35 km lange Teilabschnitt zwischen Horneburg und Jork (2a) für den Pkw-Verkehr in Fahrtrichtung Stade freigegeben. Diese Teilfreigabe war dem Umstand geschuldet, dass der Planfeststellungsbeschluss ein vorläufiges Ende an dieser Stelle nicht vorgesehen hatte. Die Anwohner der zuführenden Straßen durften daher nicht stärker belastet werden, als dies zuvor der Fall war.

Gemeinsam mit dem Landkreis Stade wurde ein Verkehrsmonitoring eingeleitet, um zu ermitteln, wie sich die Verkehrsströme und -belastungen tatsächlich entwickeln. Zwei der drei Zählphasen sind bisher abgeschlossen. Die bereits vorliegenden Zählergebnisse bilden die Grundlage für eine auf breiter Datengrundlage überarbeitete Verkehrsprognose. Die nunmehr vorliegenden gutachterlichen Zahlen lassen eine Freigabe der A 26 zwischen Horneburg und Jork auch in Fahrtrichtung Hamburg für Pkw und Motorräder zu. Die Ergebnisse bieten genügend Spielraum, diese Entscheidung auch ohne Vorliegen der Ergebnisse der dritten Zählphase des Monitorings zu treffen. Die aktuellen Zahlen des Verkehrsmonitorings finden Sie beim Landkreis Stade.

Seit 17. Juli 2015 ist der Teilabschnitt zwischen Horneburg und Jork auch in Fahrtrichtung Hamburg für den Pkw-Verkehr freigegeben.

Die Estebrücke im Bau Ende 2016  
Die Estebrücke im Bau Ende 2016.

Teilabschnitt 2c

Zu Beginn des Jahres 2014 wurde eine Baustraße im Teilabschnitt 2c (östlich der Este einschließlich der Anschlussstelle Buxtehude) hergestellt. Über die Baustraße werden vor allem die im Abschnitt 2c zu erstellenden Brückenbauwerke erschlossen. Das aufwendigste und für den Weiterbau der A 26 bedeutendste Bauwerk ist die 200 m lange Estebrücke bei Buxtehude; Arbeiten zum Bau dieser Brücke haben im Herbst 2015 begonnen und sollen bis 2018 andauern.

Die Kosten für den Teilabschnitt 2a belaufen sich auf rund 61 Millionen Euro, für den Teilabschnitt 2b auf rund 48,5 und für den Teilabschnitt 2c auf rund 25,8 Millionen Euro.

Die Umsetzung des Teilabschnitts 2a (vom Ende des 1. Abschnitts bis zur Anschlussstelle Jork/ K 26) wird zu 65 Prozent aus dem EFRE-Bundesprogramm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert.

Bundesautobahn 26
Gefördert durch das EFRE-Bundesprogramm  

Gefördert durch das EFRE-Bundesprogramm

Artikel-Informationen

13.09.2017

Ansprechpartner/in:
Hans-Jürgen Haase

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Stade
Geschäftsbereichsleiter
Harsefelder Straße 2
21680 Stade
Tel: (04141) 601-356
Fax: (04141) 601-397

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