Nach langen Winterwochen: Mehrere witterungsbedingte Fahrbahnschäden im Landkreis Nienburg aufgetreten
Prüfung der Sanierungsoptionen
Nach neun strengen Winterwochen verzeichnen die Straßenmeistereien des regionalen Geschäftsbereiches Nienburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) vermehrt neue Fahrbahnschäden im Zuge von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Nienburg. Das teilt die Behörde in einer Pressenotiz mit.
Besonders betroffen sind beispielsweise die Landesstraße 351 im Bereich Binner Wald sowie die Bundesstraße 6 zwischen Langendamm und Schneeren.
Vor allem die intensiven Frost-Tau-Wechsel haben den Straßen stark zugesetzt. Schwankt das Thermometer immer wieder um den Gefrierpunkt, kann Regen oder Schmelzwasser an Rissen und anderen vorgeschädigten Stellen in die Straßenschichten einsickern. Gefriert das Wasser, dehnt es sich aus und sprengt den Asphalt weiter auf. Wenn es taut, bilden sich unter der Straßenoberfläche Hohlräume, die mit der Zeit vom Verkehr eingedrückt werden. Es entsteht ein Schlagloch, in das erneut Wasser eindringen kann.
Derzeit wird geprüft, inwiefern die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Zuge von besonders betroffenen Straßenabschnitten gegebenenfalls reduziert werden muss, um die Verkehrssicherheit aufrecht zu erhalten. Aufgrund der Schwere der Schäden muss außerdem geprüft werden, ob die Sanierungsoptionen der Straßenmeisterei selbst reichen oder ein Streckenabschnitt in Gänze erneuert werden muss.
In der Zwischenzeit bittet die Behörde alle Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme aufeinander.
Artikel-Informationen
erstellt am:
04.03.2026
Ansprechpartner/in:
Lisa Hustedt
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Nienburg
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