L 24: Umbau der Einmündung in Remels startet am 16. März
Baumaßnahme dauert bis Mitte Juni
Der Einmündungsbereich der Ostertorstraße (L 24) und der Schützenstraße (K 10) in Remels wird in den kommenden Monaten verkehrssicherer und leistungsfähiger gestaltet. Ziel der Maßnahme im Landkreis Leer ist es, bestehende Defizite in der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes zu beseitigen und einen sicheren sowie komfortablen Verkehrsablauf zu gewährleisten. Die Bauarbeiten beginnen am 16. März und werden voraussichtlich bis Mitte Juni abgeschlossen sein. Hierauf weist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich hin.
Die aktuelle Planung sieht einen Bauablauf in zwei Abschnitten vor. Im ersten Bauabschnitt, der etwa sechs Wochen dauert, wird die Schützenstraße voll gesperrt. Gleichzeitig wird der Verkehr auf der Ostertorstraße verengt an der Baustelle vorbeigeführt. Anschließend folgt der zweite Bauabschnitt, der ebenfalls rund sechs Wochen dauern wird. Während dieser Phase wird der Knotenpunkt vollständig gesperrt. Ein Durchgangsverkehr ist dann sowohl auf der Schützenstraße als auch auf der Ostertorstraße im unmittelbaren Baustellenbereich nicht möglich.
Grundlage für die Umgestaltung ist eine Verkehrsuntersuchung mit Verkehrsflusssimulation. Diese hat gezeigt, dass eine Ampel bei Anforderung aller Verkehrsarten – einschließlich Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden – auch in der Spitzenstunde einen flüssigen Verkehrsablauf gewährleisten kann. Zusätzlich wird der Verkehrsfluss durch die Einrichtung einer Linksabbiegespur aus Richtung Westen verbessert. Insbesondere für den Verkehr aus der Schützenstraße (K 10) werden sich die Wartezeiten künftig deutlich verringern. Im Zuge der Baumaßnahme werden außerdem die Querungsstellen barrierefrei ausgestattet. Darüber hinaus werden die Geh- und Radwege im Bereich der Einmündung sowie in der Schützenstraße erneuert. Mit dem Umbau wird die Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto – deutlich verbessert.
Die Kosten belaufen sich auf circa 750.000 Euro und werden vom Land (80 Prozent) sowie vom Landkreis Leer (20 Prozent) getragen. Aktuelle Informationen rund um die Baumaßnahme und den Ablauf gibt es auf der Projektseite unter www.landesstrasse24.de. Die Landesbehörde dankt allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis für die bevorstehenden Bauarbeiten und den damit einhergehenden Einschränkungen.
Artikel-Informationen
erstellt am:
10.03.2026
Ansprechpartner/in:
Johannes Booken
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
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