Notwendigkeit des Umbaus
Ein Grund für den Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest ist der Lückenschluss der Autobahn 39 mit der A 2 im Autobahnkreuz Wolfsburg/ Königslutter, der Anfang 2009 erfolgt ist und durch den die überregionale Bedeutung der A 39 deutlich zunehmen wird. So wird der Fernverkehr in stärkerem Umfang die A 39 als Eckverbindung zwischen der A 2 und der A 7 nutzen. Zudem ist das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest aber bereits heute dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Eine Verkehrszählung ergab 2005 im Dreieck eine Verkehrsbelastung von insgesamt rund 106.000 Kraftfahrzeugen täglich. Für das Jahr 2020 werden, nicht zuletzt im Hinblick auf die sich verändernden Verkehrsströme nach dem Lückenschluss der A 39 mit der A 2, rund 121.000 Fahrzeuge am Tag erwartet.
Im Autobahndreieck vermischen sich überregionale, regionale und städtische Verkehre. Die jetzige Verkehrsführung ist unübersichtlich, die Radien der Auf- und Abfahrten sind eng. Durch die ungenügende Leistungsfähigkeit des Autobahndreiecks und der anschließenden Autobahnen entstehen Verkehrsstaus, die zur Erhöhung der Lärm- und Abgasemissionen in diesem Bereich beitragen.
Teil der Planung ist auch der Neubau der Anschlussstelle Rüningen-Süd. Diese Anschlussstelle ist zur Aufrechterhaltung der Fahrbeziehungen zwischen der B 248 und der A 39 in diesem Raum sowie zur zwingend notwendigen Entlastung der Ortsdurchfahrt Rüningen im Zuge der B 248 erforderlich. Die Anschlusstelle wurde am 19. Juni 2009 für den Verkehr freigegeben.
Grundlage für den Umbau ist der Planfeststellungsbeschluss vom 6. Juni 2008. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 92 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
Die Landesbehörde informiert zu den einzelnen Bauphasen rechtzeitig über die Presse und auch an dieser Stelle. Eine animierte Präsentation zum Bauablauf sowie ein Faltblatt als allgemeine Information steht überdies links zu Herunterladen zur Verfügung.