Ausblick auf 2026: Baumaßnahmen an Landesstraßen im Landkreis Hildesheim und in der Region Hannover
Niedersachsenweit werden 2026 rund 170 Millionen Euro verbaut
Das Land Niedersachsen stellt aus seinem Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz des Bundes 500 Millionen Euro für Landesstraßen und Brücken bereit, die über 10 Jahre verteilt werden. Zusammen mit den Mitteln des regulären Haushalts ergeben sich dabei für das Jahr 2026 rund 170 Millionen Euro: das Zukunftsprogramm Infrastruktur für Niedersachsen. Das Bauprogramm für das Jahr 2026 für ganz Niedersachsen setzt sich dabei zu rund zwei Dritteln aus Mitteln des regulären Landeshaushalts und zu etwa einem Drittel aus Mitteln des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz des Bundes zusammen.
Die folgende Übersicht des Geschäftsbereiches Hannover der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) zeigt, welche Bauprojekte im Jahr 2026 konkret in der Region Hannover und im Landkreises Hildesheim auf Landesstraßen vorgesehen sind:
- L 389 Hiddestorf – Ohlendorf,
- L 391 Wennigser Mark – Degersen,
- L 391 Ortsdurchfahrt Egestorf,
- L 411 Ortsdurchfahrt Bettmar (Sondervermögen),
- L 412 Arpke – Sieverhausen (Sondervermögen),
- L 413 Ortsdurchfahrt Hämelerwald,
- L 421 Bad Münder – B 217 (Sondervermögen).
Die zusätzlichen Projekte, die aus den Mitteln des Sondervermögens finanziert werden, sind nach ihrer Dringlichkeit priorisiert und in der obenstehenden Übersicht mit „Sondervermögen“ gekennzeichnet. Aufgenommen wurden Strecken, die wegen ihres schlechten Zustandes temporeduziert sind und Strecken, die wegen ihres schlechten Untergrundes nicht genügend tragfähig sind.
Ergänzend dazu wird über die Vorhaben rechtzeitig vor Baubeginn durch gesonderte Pressemitteilungen informiert, sobald belastbare Informationen vorliegen.
„Die Finanzmittel des Landes und die zusätzlichen Mittel des Bundes eröffnen uns die großartige Chance, unsere Infrastruktur an vielen wichtigen Stellen in einen besseren Zustand zu versetzen. Diese Investitionen verbessern die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur und sind ein wichtiger Baustein für unser aller Mobilität“, sagt Timo Quander, Präsident der NLStBV.
Neben den genannten Bauprojekten werden auf dem Gebiet des Geschäftsbereichs Hannover zahlreiche weitere kleinere Maßnahmen ausgeführt, wie z. B. Radwege- oder Schadstellensanierungen.
Artikel-Informationen
erstellt am:
16.02.2026
Ansprechpartner/in:
Martin Klose
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Hannover
Pressesprecher
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30519 Hannover
Tel: (0511) 39936-208
Fax: (0511) 39936-299

