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Ausbau der Bundesstraße 218 zwischen Ueffeln und Hesepe (Stadt Bramsche)

Planfeststellungsverfahren beim Landkreis Osnabrück eingeleitet


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Die Bundesstraße 218 soll zwischen den Bramscher Ortsteilen Ueffeln und Hesepe verkehrsgerecht ausgebaut werden (Download der Übersichtskarte als detailliertes PDF rechts).

Die Bundesstraße 218 soll zwischen Ueffeln und Hesepe mit dem Regelquerschnitt (RQ) 11 ausgebaut werden (siehe Grafik unten). Die Länge des Planungsabschnitts beträgt rund 4,73 km und liegt im Bereich der Stadt Bramsche (Landkreis Osnabrück).

Der Entwurfsauftrag wurde dem Geschäftsbereich Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am 3. Juni 2010 erteilt. Die erste Arbeitskreissitzung mit den Trägern öffentlicher Belange fand am 16. November 2010 statt, die zweite am 18. Januar 2012.

Am 24. Februar 2016 wurden die Ergebnisse der Planung interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Ueffeln vorgestellt. Am 15. Juni 2017 wurde das Planfeststellungsverfahren zur rechtlichen Absicherung dieser Maßnahme beim Landkreis Osnabrück eingeleitet.

Darstellung der Verkehrsverhältnisse und Notwendigkeit des Ausbaus

Die Bundesstraße 218 verläuft im hier betrachteten Bereich von Bramsche, Ortsteil Hesepe (B 68) über Ueffeln bis Fürstenau, Ortsteil Schwagstorf (B 214). Dabei werden zum Teil das Trinkwassergewinnungsgebiet Thiene und ein Waldgebiet durchquert. Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (2010) beträgt 6.362 Kfz/24 h mit einem Schwerverkehrs-Anteil von 14,4 Prozent.

Vorhanden ist ein einbahniger zweistreifiger Querschnitt mit abgesetztem Radweg auf der Südseite. Die Kronenbreite beträgt einschließlich Bankett, Trennstreifen oder Graben und Radweg zwischen 12 und 18 m. Die Fahrbahn hat eine mittlere Breite von 6,5 m aber in Teilbereichen sogar unter 6,0 m. Aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreite und des schlechten Oberbauzustandes ist ein Ausbau mit grundhafter Erneuerung erforderlich.

Im Rahmen der Entwurfsbearbeitung wurden mehrere Varianten zur Verbreiterung der Fahrbahn untersucht. Die ausgearbeitete Vorzugsvariante sieht eine Verbreiterung (ca. 1,5 m) der Fahrbahn zur Südseite vor. Im Waldbereich wird der Graben durch Mulden und Transportrohrleitungen ersetzt. Aufgrund diverser Zwangspunkte wird am Bauanfang und Bauende auf einer Länge von jeweils ca. 600 m keine Verbreiterung der B 218 vorgenommen. In diesen Bereichen erfolgt lediglich eine Erneuerung der Deck- und Binderschicht. Die Dammböschungen, Entwässerungseinrichtungen, Einfahr- und Kreuzungsbereiche sowie Bushaltestellen werden im erforderlichen Umfang angepasst. Bei der Entwurfsaufstellung wurde auch die räumliche Linienführung überprüft und durch eine teilweise Trassenoptimierung zwischen Betr.-km 21,7 und Betr.-km 21,2 verbessert.

Der aktuelle (unten) und geplante (oben) Straßenquerschnitt der B 218  
Der aktuelle (unten) und geplante (oben) Straßenquerschnitt der B 218.
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