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Die Planung - Aktueller Stand

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Der Planungsprozess im schematischen Ablauf: Die blaue, gestrichelte Linie links im Bild macht deutlich, wo die Planung derzeit steht.

Aktueller Stand

Für die Entwicklung konkreter Streckenvarianten wird ein Regelquerschnitt von 21 Metern (RQ 21) Breite angesetzt. Zu dieser Planungsentscheidung gehört auch, dass der Westschnellweg ohne einen Standstreifen geplant wird.

Die Wahl dieser Ausgangspunkte ist möglich, da der Westschnellweg in einer beengten städtischen Lage sowie in der Nähe zu Kulturdenkmälern wie der Wasserkunst und den Herrenhäuser Gärten verläuft.

Diese Ausgangspunkte liegen damit den Streckenvarianten zugrunde, die in den kommenden Wochen entwickelt werden. Dabei wird an Streckenabschnitten, die besonders beengt liegen, zudem noch untersucht, ob der Querschnitt stellenweise weiter reduziert werden kann.

Zum Vergleich: Die Bestandsbreite des Westschnellwegs beträgt im Bereich Herrenhausen etwa 18 Meter, im Bereich südlich der Leine 20 bis 22 Meter und an den Anschlussstellen und dem Knotenpunkt Bremer Damm 20 bis 30 Meter.

Der Verzicht auf einen Standstreifen darf jedoch nicht zu Lasten der Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer gehen. Daher wird im weiteren Planungsprozess auch geprüft, ob alternative Sicherheitsmaßnahmen nötig sind, zum Beispiel Nothaltebuchten. Der Querschnitt RQ 21 bietet zudem genügend Raum, um im Bereich der Mittel- und Seitenstreifen moderne Schutzeinrichtungen anzubringen.

Bürgerratsempfehlungen begleiten die Planung

Mit dem Verzicht auf einen Standstreifen geht die Landesbehörde auf eine der Forderungen des Bürgerrates ein. Mehr zum Bürgerrat finden Sie hier.

Der Bürgerrat wurde im Frühjahr 2025 durchgeführt und hat insgesamt 31 Empfehlungen und 7 Grundsätze erarbeitet. Diese sind für die Landesbehörde bei der aktuellen Entwicklung von Varianten wie ein Kompass. Stetig wird geprüft, ob und wie die Empfehlungen und Grundsätze berücksichtigt werden können.

Das Gremium hatte zum Beispiel auch empfohlen, einen Lenkungskreis mit Vertretern von Stadt Hannover, Region Hannover sowie dem Verkehrsministerium zu bilden. Dieser Lenkungskreis hat seit Frühjahr 2026 bereits zweimal getagt und wird in die planerischen Entscheidungen einbezogen.

Um den Umgang mit den Empfehlungen kontinuierlich transparent zu machen, wird der jeweilige Stand der Bearbeitung auf diesen Internetseiten veröffentlicht. Das Dokument ist im Dowloadbereich oder unter diesem Link zu finden.

Die Übersicht wird zu den Projektmeilensteinen aktualisiert. Je weiter die Planung in den kommenden Monaten voranschreitet, desto konkreter können die Aussagen zum Umgang mit den Empfehlungen werden.

Artikel-Informationen

erstellt am:
25.06.2026
zuletzt aktualisiert am:
01.07.2026

Ansprechpartner/in:
Andreas Moseke

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Öffentlichkeitsarbeit
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover

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