Projektsteckbrief
Das Bestandsbauwerk
Standort und Charakter
Die Weidetorbrücke liegt im östlichen Stadtgebiet von Hannover und überführt die B 3 (Messeschnellweg) über den zweispurigen, ampelgesteuerten Kreisverkehr im Stadtteil Kleefeld-Buchholz. Der Kreisverkehr verknüpft die Klingerstraße mit der Karl-Wiechert-Allee und den Rampen zur und von der B 3. Durch seine innerstädtische Lage zählt dieses Brückenbauwerk zu einer der am meisten befahrenen Brücken im Schnellwegesystem von Hannover. Im Jahr 2015 nutzten täglich bis zu 64.800 Fahrzeuge dieses Brückenbauwerk, davon bis zu 1.800 LKW.
Historie und technische Details
1964 wurde die Weidetorbrücke aufgrund ihrer innerstädtischen Lage und den damit verbundenen ästhetischen Ansprüchen in einer besonderen Bauweise errichtet. Das Bauwerk besteht aus 14 einzelnen sogenannten Pilzkopfstützen, die sich – wie der Name sagt – pilzförmig nach oben hin aufweiten. Zwischen diesen Stützen liegen jeweils Einhängeplatten auf. Insgesamt ergibt sich so eine Gesamtstützweite von 439 Meter. Sowohl die schlanke Formgebung der Stützen als auch die Oberflächen der Stützenköpfe sind Merkmale der Ästhetik der 60er-Jahre.
Artikel-Informationen
erstellt am:
05.05.2026
Ansprechpartner/in:
Andreas Moseke
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Öffentlichkeitsarbeit
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
