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Ausbau des Südschnellwegs (B 3) in Hannover

"Landschaft – Straße – Stadt": Auf dem Weg zu einer optimalen Lösung für komplexe Verkehrssituation


Zustimmung des Bundes zur Tunnellösung

Der neue Südschnellweg wird im Bereich Hildesheimer Straße und Willmerstraße in einem innerstädtischen Tunnel verlaufen und im westlichen Projektbereich über neue, größere Brückenbauwerke geführt.

Das zuständige Bundesverkehrsministerium gab am 26.07.2019 seine Zustimmung zu der vom Land Niedersachsen favorisierten Tunnelvariante. Beachten Sie hiezu die entsprechende Presseinformation.

Die notwendigen Unterlagen für das anstehende Genehmigungsverfahren werden nun vorbereitet. Der Beginn für das Genehmigungsverfahren ist für Ende 2019 vorgesehen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2022 mit dem Bau eines Brückenprovisoriums zur Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Tunnelbaumaßnahme geplant. Insgesamt wird von einer etwa sechsjährigen Bauzeit ausgegangen.


Komplexe Verkehrssituation: Oben der Südschnellweg mit sichtbaren Verstärkungen, vorn die Willmerstraße im Kreuzungsbereich mit der Hildesheimer Straße, Foto vom 8. März 2018  
Komplexe Verkehrssituation: Oben der Südschnellweg mit sichtbaren Verstärkungen, vorn die Willmerstraße im Kreuzungsbereich mit der Hildesheimer Straße, Foto vom 8. März 2018.

Der im Süden Hannovers verlaufende Südschnellweg (B 3) ist für den Großraum Hannover von großer verkehrlicher Bedeutung. Als Ost-West Tangente zwischen der A 2 und der A 7 ist er ein wesentlicher Bestandteil der überregionalen Verbindung.

Im rund 3,8 km langen Abschnitt zwischen dem Landwehrkreisel und der Kreuzung mit der Bahn vor dem Seelhorster Kreuz wird der Südschnellweg langfristig ausgebaut. Notwendig ist der Neubau, da insgesamt vier Brücken im Verlauf des Südschnellwegs in den nächsten Jahren das Ende ihrer Restnutzungsdauer erreichen. Sie dürfen aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis etwa 2023 genutzt werden; dies haben statische Nachrechnungen ergeben.

An der Brücke Hildesheimer Straße ist die Situation unter anderem wegen der unmittelbaren Nähe zur Wohn- und gewerblichen Bebauung und wegen der Stadtbahntrasse besonders problematisch. Die Brücke selbst ist seit Juni 2013 nur noch auf einer Spur je Richtung benutzbar. Die übrigen unmittelbar betroffenen Brücken sind die Leineflutbrücke, die Leinebrücke und die Unterführung Schützenallee. Die Brücke Hildesheimer Straße wird abgerissen und der Südschnellweg in diesem Bereich zukünftig in einem Tunnel geführt. So lange die Tunnelbaumaßnahmen laufen wird nördlich der bestehenden Brücke ein sogenanntes Provisorium errichtet. Hierüber wird der Verkehr abgewickelt, bis der Tunnel fertig gebaut ist. Danach wird das Provisorium zurückgebaut.
Während der Bauzeit wird der Verkehr über eine provisorische Brücke (gelbe Markierung) geleitet. Die alte Brücke wird dann abgebrochen  
Während der Bauzeit wird der Verkehr über eine provisorische Brücke (gelbe Markierung) geleitet. Die alte Brücke wird dann abgebrochen.
Der Kreuzungsbereich Hildesheimer Straße / Willmerstraße nach Abschluss der Arbeiten  
Der Kreuzungsbereich Hildesheimer Straße / Willmerstraße nach Abschluss der Arbeiten.
Räumliche Enge: Die Brücke des Südschnellwegs mit parallel verlaufender Willmerstraße und angrenzender Wohnbebauung  
Räumliche Enge: Die Brücke des Südschnellwegs mit parallel verlaufender Willmerstraße und angrenzender Wohnbebauung.
Bundesstraße 3
Grafik: www.3fdesign.de  

Landschaft - Straße - Stadt: Der Südschnellweg (B 3) in Hannover zwischen dem Landwehrkreisel und den Bahntrögen.

Symposium

Zum Thema Südschnellweg fand am 28. und 29.06.2016 in Hannover ein Symposium mit rund 100 Fachleuten statt. Ein Tagungsband mit allen Referaten ist beim Veranstalter erhältlich.

 Einladung mit Programm
(PDF, 0,63 MB)

Artikel-Informationen

29.07.2019

Ansprechpartner/in:
Dr. Jens Hanel

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Dezernatsleiter 31 (Projektentwicklung, Großprojekte und Sonderaufgaben)
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-5128
Fax: (0511) 3034-2099

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