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Ausbau des Südschnellwegs (B 3) in Hannover

Newsletter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vom 30.07.2019



Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Newsletter informiert Sie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) zu aktuellen Planungen rund um den Ausbau des Südschnellwegs (B 3) zwischen Landwehrkreisel und Hildesheimer Straße in Hannover. Sie haben weitere Fragen? Dann kontaktieren Sie uns unter info@suedschnellweg.niedersachsen.de.

Bitte antworten Sie nicht an die Absenderadresse dieser E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Öffentlichkeitsarbeit
www.strassenbau.niedersachsen.de



Wichtige Hürde für den neuen Südschnellweg genommen –
Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums zum Tunnel erfolgt

Am 26. Juli 2019 erteilte das zuständige Bundesverkehrsministerium (BMVI) dem Land Niedersachsen die Zustimmung für die favorisierte Tunnelvariante. Damit kann die Behörde nun den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens vorbereiten.

Der neue Südschnellweg wird von westlich der Schützenallee bis östlich der Hildesheimer Straße in einem innerstädtischen Tunnel geführt. Im westlichen Projektabschnitt (zwischen Schützenallee und Landwehrkreisel) wird er über neue Brücken verlaufen.

Insgesamt wird der Südschnellweg nach dem Ausbau breiter sein als bisher. Fahrstreifen und Mittelstreifen werden breiter und im Bereich der freien Strecke wird ein Standstreifen angeordnet. Durch die Verbreiterung reduziert sich die Störanfälligkeit (Staugefahr) des Südschnellwegs und die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer wird erhöht.

In dem vorausgegangenen, ausführlichen Variantenvergleich hat sich diese Variante als die insgesamt beste Lösung dargestellt. Der Bund stimmt dieser Variante zu und erklärt sich bereit, die Kosten hierfür zu übernehmen.

Da der neue Tunnel unterhalb der Brücke über die Hildesheimer Straße verläuft, muss die bestehende alte Brücke vorher abgerissen werden. Der Südschnellweg muss aber auch in der Bauphase den Verkehr aufnehmen, daher wird vor dem Abriss der Brücke ein „Brücken-Provisorium“ gebaut. Dieses entsteht nördlich der jetzigen Brücke des Südschnellwegs über der Willmerstraße. Nach Fertigstellung des Tunnels wird dieses Provisorium wieder zurückgebaut. Das Ende der Baumaßnahmen ist für das Jahr 2029 vorgesehen.


Wie geht es nun weiter?

Nun kann das Planfeststellungsverfahren vorbereitet und eingeleitet werden.

Das Planfeststellungsverfahren ist das gesetzlich vorgesehene Verfahren, in dem über die Zulässigkeit der Planung entschieden wird. Hier wird überprüft, ob die durch das Bauvorhaben betroffenen unterschiedlichen Belange (z. B. Naturschutz, Einhaltung von Grenzwerten für Luftschadstoffe und Lärm, verkehrliche Aspekte) entsprechend berücksichtigt und ausreichend gegeneinander abgewogen wurden. Der am Ende des Verfahrens stehende Planfeststellungsbeschluss stellt die öffentlich-rechtliche Genehmigung zur Durchführung der Baumaßnahme dar.

Betroffene Anwohner und auch Träger öffentlicher Belange (z. B. die Stadt Hannover oder auch Umweltverbände) haben die Möglichkeit, Hinweise zum Sachverhalt bei der zuständigen Behörde vorzutragen und gegebenenfalls Einwände gegen das Bauvorhaben oder gegen Teile des Vorhabens geltend zu machen. Diese werden in einem Anhörungsverfahren erörtert und ggf. in der Genehmigung berücksichtigt.

Die Region Hannover wird das Planfeststellungsverfahren durchführen.

Für das Planfeststellungsverfahren wird mit einer Dauer von 2 Jahren gerechnet. Es kann sich jedoch durch gerichtliche Verfahren verlängern.

Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens erfolgt der Planfeststellungsbeschluss. Dieser führt dann zum Baurecht.

Der Beginn der Bauarbeiten ist für 2022 vorgesehen.


Wo gibt es weitere Informationen?

Der Planungsdialog wird auch während des Planfeststellungsverfahrens weitergeführt. Es werden kontinuierlich Informationen zur Planung und zum Genehmigungsverfahren bereitgestellt. Auf der Projektwebsite werden sukzessive weitere Pläne und genauere Informationen zum Vorhaben veröffentlicht.

Für den Spätsommer 2019 hat die NLStBV ebenfalls wieder einen Infomarkt vorgesehen. Hier wird es Informationen zur Planung durch die Fachleute geben.

Auf direkt betroffene Anlieger geht die NLStBV direkt zu und informiert über die geplanten Maßnahmen.



Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Planung. Falls Sie weitere Rückfragen zu dem Projekt haben, wenden Sie sich an info@suedschnellweg.niedersachsen.de.

Auf der Projektwebsite finden Sie weitere Informationen zum Ausbau des Südschnellwegs, u. a. häufig gestellte Fragen.

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Artikel-Informationen

30.07.2019

Ansprechpartner/in:
Dr. Jens Hanel

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Dezernatsleiter 31 (Projektentwicklung, Großprojekte und Sonderaufgaben)
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-5128
Fax: (0511) 3034-2099

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