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Bürgerdialog zum Ausbau der A 30


Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) hat im Mai 2019 mit der Bestimmung der Vorzugsvariante begonnen und will diese bis Frühjahr 2021 abschließen. Die Planung möchte die NLStBV mit hoher Transparenz und Bürgerbeteiligung betreiben. Die NLStBV hat "IKU_Die Dialoggestalter" damit beauftragt, den Dialog zu gestalten.

Wir verfolgen folgende Ziele:

  • sachliche, auch kontroverse Diskussionen über Optionen des Ausbaus und deren Vor-/Nachteile zu führen,
  • Konflikte und Lösungsmöglichkeiten herauszuarbeiten,
  • eine hohe Transparenz von Planungen und Genehmigungsverfahren zu ermöglichen.

Die Zielgruppen des Dialogs sind:

  • Anlieger-innen (Anwohner, Gewerbebetreibende, Waldbesitzer, Landwirte, Pächter etc.), die unmittelbar vom Ausbau durch sicht- oder hörbare Veränderungen berührt sind im Abstand von ca. 200 m der A 30 / A 33,
  • Multiplikatoren, die unter anderem als Träger öffentlicher Belange am Planungsprozess beteiligt werden, wie Fachbehörden, Vereine und Verbände.

Einladung zur virtuellen Anliegerwerkstatt

Die NLStBV und die Gutachter möchten die Anlieger über die aktuelle Planung aus erster Hand informieren und Rückmeldungen dazu erhalten. Die Anliegerwerkstatt ist als zweigeteiltes Format mit einer virtuellen Ausstellung und einer virtuellen Gesprächsrunde gestaltet. Ab dem 11. Dezember 2020 stehen die Vorzugsvariante mit Erläuterungen und Kurzvideos in einer virtuellen Ausstellung zur Verfügung. Zusätzlich haben Interessierte im Zeitraum vom 11.12.2020 bis 03.01.2021 die Möglichkeit, ihre Fragen und Anmerkungen auf einer interaktiven Karte zu stellen. Den Link zur Ausstellung veröffentlichen wir rechtzeitig.

In einer virtuellen Gesprächsrunde Anfang 2021 geben die planende Behörde und ihre Gutachter online Antworten und Rückmeldungen zu den Fragen und Hinweisen aus der virtuellen Ausstellung.

Das Schaubild zeigt die Dialogaktivitäten und ihre Abfolge   Bildrechte: NLStBV
Das Schaubild zeigt die Dialogaktivitäten und ihre Abfolge.

Anliegerstammtische

Anlieger tauschen sich mit der NLStBV regelmäßig zu Aktuellem rund um das Vorhaben aus.

Der Anliegerstammtisch bietet Anliegern die Möglichkeit, sich etwa halbjährlich in lockerer, informeller Atmosphäre zu Planungsthemen auszutauschen. Es gibt einen Stammtisch für das Teilgebiet West und einen für das Teilgebiet Ost. Der erste Anliegerstammtisch fand am 26. Juni 2019 statt. Die Dokumentation dazu finden Sie hier (PDF, 4,65 MB).

Anliegerspaziergang

Direkt vor Ort hatten Anlieger, Vereine und Verbände die Möglichkeit, gemeinsam mit der NLStBV über Mögliches und Nicht-Mögliches zu diskutieren. An konkreten Orten informierte die NLStBV entlang einer bestimmten Route zum Vorhaben. Die Teilnehmenden konnten Fragen vor Ort stellen und selbst Hinweise geben. Chancen und Probleme können so frühzeitig berücksichtigt werden. Die Anliegerspaziergänge fanden in Nahne / Sutthausen am 10. September 2019 und in Hellern am 17. September 2019 statt. Die Dokumentationen der Spaziergänge finden Sie rechts unter "Aktuelle Dokumente".

Anliegerwerkstatt

Die NLStBV informiert über die Vorzugsvariante und diskutiert diese mit den Anliegern.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an interessierte Anlieger*innen im näheren Umfeld zur A 30 / A 33 (Landwirte, Gewerbetreibende und Anwohner). Sie haben die Möglichkeit sich über den Planungsfortschritt zu informieren und in Kleingruppen Ihre Anregungen und Fragen einzubringen sowie den Entwurf zu diskutieren.

Infomarkt

Alle Interessierten können sich beim Infomarkt an Ständen und Stellwänden über die Planung informieren, im persönlichen Gespräch mit Anliegern, Mitarbeitern der NLStBV und den Ingenieurbüros offene Fragen diskutieren und eigene Anregungen adressieren.

Begleitender Arbeitskreis

Ausgewählte Anlieger können bei den üblicherweise behördeninternen Abstimmungsterminen als Zuhörer teilnehmen. Dabei wird der aktuelle Stand der Planung vorgestellt, koordiniert und mit den sogenannten Trägern öffentlicher Belange (Umweltbehörde, Wasserbehörde, andere Baulastträger, Versorger etc.) abgestimmt.

Um den Planungsprozess transparent zu gestalten, können interessierte Anlieger an diesen Terminen teilnehmen und die Planungen still beobachten.

Für das Teilgebiet Ost gab es zwei Bewerbungen. Die Bewerber-innen haben somit einen Platz an den behördeninternen Abstimmungsterminen sicher. Für das Teilgebiet West gab es vier Bewerbungen. Wie im Bewerbungsformular angekündigt, können für jedes Teilgebiet zwei Anwohner(innen) teilnehmen. Daher haben wir unter den vier Bewerber/innen zwei Anwohner(innen) ausgelost.

Die erste Sitzung des begleitenden Arbeitskreises fand am 3. Dezember 2019 statt.

Bundesautobahn 30 / Bundesautobahn 33

Video zur Auslosung der Teilnahme am Begleitenden Arbeitskreis.

 

Artikel-Informationen

erstellt am:
07.06.2019
zuletzt aktualisiert am:
10.11.2020

Ansprechpartner/in:
Uta Weiner-Kohl

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Osnabrück
Geschäftsbereichsleiterin
Mercatorstraße 11
49080 Osnabrück
Tel: (0541) 503-781
Fax: (0541) 503-779

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