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Erhaltungsmaßnahmen

A 2 in Niedersachsen


Ein Erhaltungsmanagement, das sich auf objektive und aktuelle Daten stützt und alle relevanten Einflussgrößen berücksichtigt, ist heute unverzichtbar. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn es gilt,

  • den sicheren Zustand der Straßen über einen langen Zeitraum zu gewährleisten,
  • ein geändertes Verkehrsaufkommen zeitnah zu erfassen und einzubeziehen,
  • Verkehrsbeeinträchtigungen durch Bau­ und Instandhaltungsarbeiten zu minimieren sowie
  • ein optimales Kosten-Nutzen­-Verhältnis zu erzielen.

Ziel des Erhaltungsmanagements für Bundesfernstraßen in Niedersachsen ist es, unvermeidbare Erhaltungsmaßnahmen (Erläuterung s. u.) bei bestmöglicher Berücksichtigung der baulichen, verkehrlichen, zeitlichen und wirtschaftlichen Erfordernisse und Randbedingungen zu planen. Schäden und Abnutzung sind insbesondere vom Verkehrsaufkommen im Schwerverkehr, dem Alter der Straßenbefestigung und vom Witterungsverlauf abhängig. Sie sind deshalb nicht auf allen Bundesfernstraßen gleich. Die A 2 ist wegen ihrer zentralen Lage besonders stark befahren und belastet. Ihre bauliche Erhaltung ist deshalb von besonderer Bedeutung.

Dieses Ziel lässt sich nur durch ein systematisches Erhaltungsmanagement auf der Grundlage objektiver Messdaten erreichen. Daneben müssen aber stets auch unvorhersehbare bzw. nicht planbare Ereignisse und Einflüsse berücksichtigt werden. Hierzu gehört insbesondere, dass sich der Fahrbahnzustand schneller als prognostiziert verschlechtert. Dies kann unterschiedlichste Ursachen haben. Das mehrjährig angelegte Programm von Erhaltungsmaßnahmen, welches auf der Basis von ZEB und PMS aufgestellt worden ist, unterliegt somit stets möglichen Anpassungen bzw. Fortschreibungen.

Grundsätzlich wird bei der „baulichen Erhaltung“ unterschieden zwischen der „baulichen Unterhaltung (Instandhaltung)“ bzw. der „Instandsetzung“ und der „Erneuerung“. Die „Instandhaltung“ beinhaltet örtlich punktuelle oder kleinflächige Maßnahmen wie z. B. das Vergießen von Rissen oder kleinflächige Flickarbeiten. Instandhaltungsarbeiten werden auf Autobahnen nur sehr vereinzelt und zumeist im Rahmen der kurzfristigen Beseitigung von Gefahrenstellen durchgeführt.

Bei der „baulichen Erhaltung“ liegt der Schwerpunkt auf der großflächigen Erneuerung der Fahrbahn, was im Allgemeinen als „Erhaltungsmaßnahme“ bezeichnet wird. Dies reicht von der Erneuerung der Deckschicht über die Erneuerung der gebundenen Schichten bis hin zur Erneuerung und ggf. Verstärkung einschließlich der ungebundenen Tragschichten.

Sogenanntes Zustandsband, hier beispielhaft für die A 2 im Bereich Hannover  

Sogenanntes Zustandsband, hier beispielhaft für die A 2 im Bereich Hannover.

Artikel-Informationen

03.12.2019

Ansprechpartner/in:
Friedhelm Fischer

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Hannover
Geschäftsbereichsleiter
Dorfstraße 17-19
30519 Hannover
Tel: (0511) 39936-222
Fax: (0511) 39936-299

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