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A 7: Sechsstreifiger Ausbau zwischen der Anschlussstelle Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter (A 39)

Baumaßnahmen laufen seit Anfang 2019


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de   Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)
Überblick über die Brückenbauarbeiten im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 7. Das Dreieck Salzgitter (A 7 / A 39) wird zu einem vollständigen Autobahndreieck ausgebaut.

Die Autobahn 7 soll zwischen der Anschlussstelle (AS) Hildesheim und dem Autobahndreieck (AD) Salzgitter sechsstreifig ausgebaut werden. Die Planungen hierfür erfolgen in zwei Abschnitten (Verkehrseinheiten, VKE):


VKE Länge
1 südl. AS Hildesheim bis nördl. Wöhlertalbrücke (K 212) 6,9 km
2 nördl. Wöhlertalbrücke bis südl. AD Salzgitter (A 39) 7,2 km

Die Planungen in der VKE 2 haben begonnen.

Bisher ist die A 7 vierstreifig (vom Autobahndreieck Salzgitter bis zur Anschlussstelle Derneburg) bzw. fünfstreifig (von der Anschlussstelle Derneburg Richtung Norden) hergestellt. Ziel ist der komplett sechsstreifige Ausbau der A 7 mit einer befestigten Fahrbahnbreite von je 14,50 m je Richtung. Bestandteil der Planung ist auch der Umbau des Autobahndreiecks Salzgitter (A 7/ A 39) zu einem vollständigen Autobahndreieck. Bisher fehlen in diesem Dreieck die Fahrbeziehungen Nord – Ost (Hildesheim – Salzgitter) bzw. Ost – Nord.

Vermessungsarbeiten sowie umweltfachliche Untersuchungen haben vor Ort bereits stattgefunden. Eine Verkehrsuntersuchung zur Ermittlung der künftigen Verkehrsbelastungen, auch unter Beachtung des Ausbaus des Autobahndreiecks Salzgitter, ist abgeschlossen. Als nächste Schritte werden die umweltfachlichen Untersuchungen ausgewertet und die straßenbauliche Planung aufgenommen. Dazu zählen neben der technischen Planung auch schalltechnische Untersuchungen zur Ermittlung zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen sowie wassertechnische und schadstofftechnische Untersuchungen. Diese sind Bestandteil des Straßenentwurfes, der abschließend dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Genehmigung vorgelegt wird. Danach werden die Unterlagen für das Verfahren zur Erlangung des Baurechtes (Planfeststellungsverfahren) erarbeitet. Dieses soll nicht vor Mitte 2020 beantragt werden.

Ein erster Abstimmungstermin mit den sogenannten Trägern öffentlicher Belange (dazu gehören neben den betroffenen Kommunen weitere Fachbehörden, Fachverbände und Interessenvertretungen) zur Vorstellung der bisher gewonnenen Erkenntnisse und zur Abstimmung des weiteren Vorgehens hat stattgefunden.

Aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit einiger Brücken in diesem Abschnitt (Wöhlertalbrücke, Unterführung der Kreisstraße zwischen Wöhle und Heersum, derzeit nur zweistreifig befahrbar; Bauwerk der A 39 über die A 7, derzeit nur einstreifig befahrbar) wurde für die Brücken am 23. Mai 2017 ein separates Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Der Planfeststellungsbeschluss erging am 31. Januar 2018 (unanfechtbar seit 21. Februar 2019).

Die bisherigen Unterlagen zur Planung können Sie rechts herunterladen. Weitere Informationen erfolgen mit dem Fortschreiten der Planung.

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de   Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)
Überblick über die Streckenbauarbeiten im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 7. Das Dreieck Salzgitter (A 7 / A 39) wird zu einem vollständigen Autobahndreieck ausgebaut.
Aktuelle Arbeiten

Im Jahr 2018 ist der Planfeststellungsbeschluss für die vorgezogenen Brückenbauarbeiten in der VKE 2 ergangen.

Seit Januar 2019 werden im Abschnitt der VKE 2 an drei Baustellen die vorhandenen Brückenbauwerke - unter Beibehaltung des fließenden Verkehrs auf der Autobahn - durch neue Brücken ersetzt.

Wöhlertalbrücke

Der Ersatzneubau der Brücke erfolgt in 2 Bauabschnitten. Als erstes wird das Teilbauwerk auf der Richtungsfahrbahn Nord erneuert, anschließend wird das Teilbauwerk der Richtungsfahrbahn Süd erstellt. Dies erfolgt unter Beibehaltung des fließenden Verkehrs auf der Autobahn mit einer 4+0-Verkehrsführung; d.h. pro Fahrtrichtung stehen immer zwei Fahrstreifen den Verkehrsteilnehmern zur Verfügung.

Die Bauzeit dauert voraussichtlich von Januar 2019 bis Januar 2022. Mit der Verkehrsfreigabe ist im Februar 2022 zu rechnen.

Innerstetalbrücken

Der Ersatzneubau der Brücken erfolgt ebenfalls in 2 Bauabschnitten. Zuerst werden die Teilbauwerke auf der Richtungsfahrbahn Süd erneuert; anschließend erfolgt der Bau der Teilbauwerke der Richtungsfahrbahn Nord. Dies erfolgt ebenfalls unter Beibehaltung des fließenden Verkehrs auf der Autobahn als 4+0-Verkehrsführung; d.h. auch hier stehen den Verkehrsteilnehmern immer zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung.

Die Bauzeit dauert voraussichtlich von März 2019 bis November 2022. Mit der Verkehrsfreigabe ist im Dezember 2022 zu rechnen.

Autobahndreieck Salzgitter

Der Ersatzneubau der A 39-Brücke und der Umbau zu einem vollwertigen Dreieck werden in einem Bauabschnitt durchgeführt. Nach erfolgtem Umbau ist die Fahrt von der A 39 kommend nach Norden in Richtung Hannover - und umgekehrt - direkt am Dreieck möglich; der „Umweg“ über die B 6 und den Anschlussstellen „Baddeckenstedt“ und „Derneburg ist dann nicht mehr erforderlich. Dies erfolgt ebenfalls unter Beibehaltung des fließenden Verkehrs auf der Autobahn A 7 als 4+0-Verkehrsführung; d.h. auch hier stehen den Verkehrsteilnehmern immer zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung.

Die Bauzeit dauert voraussichtlich von März 2019 bis September 2020. Mit der Verkehrsfreigabe ist im Oktober 2020 zu rechnen.


Ausblick Streckenbauarbeiten

Derzeit laufen die fachtechnischen Planungen für den 6-streifigen Ausbau der A 7 im Bereich der VKE 2 (VKE = Verkehrseinheiten). Nach Freigabe der Planungen durch das BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) ist vorgesehen, das Planfeststellungsverfahren im Juli 2020 einzuleiten. Erfahrungsgemäß wird dieses Verfahren zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Erfolgt der Planfeststellungsbeschluss im Juli 2022, werden unmittelbar im Anschluss die umfangreichen Bauvorbereitungen durchgeführt, sodass mit den Bauarbeiten im Juli 2023 begonnen werden kann. Die weitere Planung sieht eine Bauzeit von 3 Jahren vor, sodass die Verkehrsfreigabe voraussichtlich im Sommer 2026 erfolgen kann.


Bundesautobahn 7
Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de   Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)

Die Lage des Ausbauabschnitts VKE 2 im Straßennetz.

Artikel-Informationen

erstellt am:
21.07.2014
zuletzt aktualisiert am:
02.04.2020

Ansprechpartner/in:
Udo Othmer

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Gandersheim
Geschäftsbereichsleiter
Stiftsfreiheit 3
37581 Bad Gandersheim
Tel: (05382) 953-191
Fax: (05382) 1043

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