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A 7 / A 39: Umbau des Autobahndreiecks Salzgitter

Erster Spatenstich am 4. Juli 2019


Feierlicher erster Spatenstich für den Umbau des Autobahndreiecks Salzgitter (A 7 / A 39) am 4. Juli 2019  
Feierlicher erster Spatenstich für den Umbau des Autobahndreiecks Salzgitter (A 7 / A 39) am 4. Juli 2019.

Das Autobahndreieck Salzgitter (A 7 / A 39) wird zu einem vollwertigen Dreieck umgebaut, um den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit zu verbessern. Der symbolische erste Spatenstich fand am 4. Juli 2019 durch den Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie den niedersächsischen Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann statt.

Erste Maßnahmen zurm Neubau des Überfliegers (Bauwerk 3070, sogenannter Überflieger von der A 39 auf die A 7 in Fahrtrichtung Kassel) hatten bereits im März 2019 begonnen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 19 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Verkehrsbedeutung und Notwendigkeit der Maßnahme

Die Bundesautobahn 7 stellt eine der am stärksten befahrenen Nord-Süd-Verbindungen dar. Ihre innerdeutsche Bedeutung wird durch die internationale Bedeutung als Verbindung des skandinavischen Raums mit den Mittelmeerländern verstärkt.

Bislang ist das Autobahndreieck Salzgitter (A 7 / A 39) umvollständig ausgebaut, es fehlen die Fahrbeziehungen Hannover / Hildesheim - Braunschweig (Nord - Ost) und Braunschweig - Hildesheim / Hannover (Ost - Nord). Mit dem Umbau des Autobahndreiecks werden diese Verkehrsbeziehungen hergestellt und für die Verkehrsteilnehmer eine durchgängige Autobahnverbindung geschaffen. Weiterhin kann bei einer großräumigen Umleitungseinrichtung die Region Braunschweig / Peine umfahren und dadurch die A 2 entlastet werden.

Die Baumaßnahme stellt den Beginn des im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 befindlichen sechsstreifigen Ausbaus zwischen der Anschlussstelle Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter (A 7 / A 39) dar und beinhaltet zunächst den Ausbau des Autobahndreiecks Salzgitter mit der Erstellung der Anschlussrampen und der Nebenflächen der A 7 und A 39.

Im Zuge des Ausbaus des Dreiecks Salzgitter wird auch das Bauwerk 3070 von der A 39 zur A 7 in Fahrtrichtung Kassel neu errichtet. Die vorhandene Brücke weist nach den Ergebnissen der Brückennachrechnung wesentliche Defizite auf. Für den gegenwärtigen Betrieb wurden als Kompensationsmaßnahmen eine einspurige Verkehrsführung sowie ein Lkw-Abstandsgebot von 50 m erforderlich. Eine statische Verstärkung ist wirtschaftlich und technisch nicht möglich, so dass das Bauwerk durch einen Neubau ersetzt werden muss.

Mit dem Ersatzneubau wird die für den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A 7 erforderliche lichten Weite berücksichtigt. Zur Optimierung der Trassierungen im Autobahndreieck und Erschaffung von erforderlichen zusätzlichen Fahrbeziehungen wird das Ersatzbauwerk rund 150 m nördlich der bisherigen Brücke errichtet.

Verkehrsaufkommen

A 7 AS Hildesheim – AS Derneburg:
2015: 63.100 Kfz/Tag, davon LKW-Anteil ca. 9.800 Fz/Tag
2030: 72.500 Kfz/Tag, davon LKW-Anteil ca. 15.550 Fz/Tag (prognostiziert)

A 7 AS Derneburg – AS Bockenem:
2015: 59.300 Kfz/Tag, davon LKW-Anteil ca. 10.600 Fz/Tag
2030: 59.400 Kfz/Tag, davon LKW-Anteil ca. 13.230 Fz/Tag (prognostiziert)

A 39 AS Westerlinde – AS Baddeckenstedt:
2015: 34.700 Kfz/Tag, davon LKW-Anteil ca. 4.300 Fz/Tag

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Ausführungsplan Autobahndreieck Salzgitter (A 7 / A 39), Download als detailliertes PDF rechts.
Bundesautobahn 7 / Bundesautobahn 39
Presseinformation

zum ersten Spatenstich für den Umbau des Dreiecks Salzgitter am 04.07.2019 auf den Seiten

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  

Überblick über die Maßnahmen zum sechsstreifigen Ausbau der A 7. Das Dreieck Salzgitter (A 7 / A 39) wird zu einem vollständigen Autobahndreieck ausgebaut.

Artikel-Informationen

05.07.2019

Ansprechpartner/in:
Udo Othmer

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Gandersheim
Geschäftsbereichsleiter
Stiftsfreiheit 3
37581 Bad Gandersheim
Tel: (05382) 953-191
Fax: (05382) 1043

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