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A 39: Grundhafte Erneuerung zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf

Teilsperrung der Anschlussstelle Lüneburg-Nord ab 04. November 8.00 Uhr


Aktuelles zum Bauablauf

Am Montag, 4. November ab 8 Uhr wird die Anschlussstelle Lüneburg-Nord in Teilen für den Verkehr gesperrt. Mit dieser Verkehrseinschränkung geht die Grunderneuerung der A 39 zwischen den Anschlussstellen (AS) Lüneburg-Nord und Handorf in die vorletzte Bauphase. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, mit.

Betroffen von dieser Sperrung ist die Ausfahrt Lüneburg-Nord von der Bundesstraße 4 (Ortsumgehung Lüneburg) aus Fahrtrichtung Uelzen kommend in Fahrtrichtung Lüneburg und Bardowick.

Der Verkehr wird über die AS Handorf (U67) der A 39, weiter über die Bundesstraße 404 (AS Bardowick/Rottorf) und die Kreisstraße 46 zurück bis zur AS Lüneburg-Nord geführt.

Ebenso ist ein Auffahren aus Lüneburg und Bardowick kommend auf die A 39 in Fahrtrichtung Hamburg in diesem Zeitraum nicht möglich.

Der Verkehr wird über die U1 auf die B 4 in Fahrrichtung Uelzen/Soltau geführt. Im Bereich der Anschlussstelle Adendorf ist dann ein Wechsel der Fahrrichtung (nach Hamburg) möglich.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 8.November.

Die Fertigstellung der Grunderneuerung verzögert sich somit bis voraussichtlich Mitte November 2019.

Nähere Informationen finden Sie hier...

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
A 39 Lüneburg-Nord - Handorf: Übersichtskarte (Download als PDF rechts).

Projektbeschreibung

Die Bundesautobahn 39 wird zwischen den Anschlussstellen (AS) Lüneburg-Nord und Handorf grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist in zwei Bauphasen unterteilt:

  • Bauphase 1, Richtungsfahrbahn Hamburg: von der AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000) bis zur AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572),
  • Bauphase 2, Richtungsfahrbahn Lüneburg: von der AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572) bis zur AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000).

Die Bauphase 1 wurde 2018 umgesetzt und fertig gestellt.

Die Phase 2 wird seit dem 1. April 2019 ausgeführt. In dieser Zeit müssen sich Kraftfahrer auf Verkehrsbehinderungen durch eine sogenannte 3+0-Verkehrsführung (Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf einer Richtungsfahrbahn, 2 Fahrstreifen in einer Richtung, 1 Fahrstreifen in der Gegenrichtung) einstellen.

Bei der Umsetzung der grundhaften Erneuerung werden sowohl die Planums- und Frostschutzschichten sowie der gesamte Asphaltaufbau (ca. 160.000 m²) erneuert. Weiterhin wird die Schutzeinrichtung (Leitplanken) auf einer Länge von fast 10 Kilometern ersetzt. Ebenso werden Instandsetzungsmaßnahmen an der Entwässerungseinrichtungen und den Brückenbauwerken vorgenommen.

Straßenquerschnitt 01  
Straßenquerschnitt 01 (Download als PDF rechts).

Beschreibung der Verkehrsverhältnisse und Notwendigkeit des Ausbaus

Die A 39 verbindet derzeit den norddeutschen Raum um Hamburg mit dem Oberzentrum Lüneburg. Die Anbindung der A 39 an die A 7 im Dreieck Salzgitter ist zwischen Wolfsburg und Salzgitter bereits fertiggestellt, der Abschnitt zwischen Lüneburg und Wolfsburg wird zurzeit geplant.

Der zu erneuernde Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf wurde in den 1990er-Jahren hergestellt und 1995 in Betrieb genommen. Nach einer Nutzungsdauer von mehr als 20 Jahren findet aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes der Haupt- und Standspuren eine Grunderneuerung beider Fahrtrichtungen statt. Die Ausbaulänge beträgt rund 8.200 m.

Zwischen der AS Lüneburg-Nord und der AS Handorf wird der Kraftfahrzeugverkehr im Jahr 2010 mit 38.200 Kfz/ 24 h angegeben. Der Schwerverkehr lag bei 3.800 SV/ 24 h.

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