klar

Häufig gestellte Fragen


Der im Süden Hannovers verlaufende Südschnellweg (B 3) ist für den Großraum Hannover von großer verkehrlicher Bedeutung. Als Ost-West-Tangente zwischen der A 2 und der A 7 ist er ein wesentlicher Bestandteil der überregionalen Verbindung. Im rund 3,8 km langen Abschnitt zwischen dem Landwehrkreisel und der Kreuzung mit der Bahn vor dem Seelhorster Kreuz soll der Südschnellweg langfristig ausgebaut werden. Hintergrund ist, dass insgesamt vier Brücken im Verlauf des Südschnellwegs in den nächsten Jahren erneuert werden müssen. Sie können aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis etwa 2023 genutzt werden; dies haben statische Nachrechnungen ergeben.

Während bereits die neue Straße geplant wird, werden bestehende Brücken verstärkt. Zu diesen beiden Themenkomplexen finden Sie nachstehend Informationen in unseren "häufig gestellten Fragen".


A: Verstärkung der bestehenden Brücke über die Hildesheimer Straße

1. Warum ist die Verstärkungsmaßnahme erforderlich?
2. Wie kann man wissen, dass der Verkehr spätestens 2023 von der Brücke genommen werden muss?
3. Was wird unternommen?
4. Welche Verstärkungsmaßnahmen werden derzeit durchgeführt?
5. Wie lange dauern die Verstärkungsmaßnahmen, und wie sieht die Verkehrsführung nach der Maßnahme aus?
6. Warum dauern die Verstärkungsmaßnahmen länger als geplant?
7. Mit welchem Verkehrseinschränkungen ist zu rechnen?
8. Warum kommt es zu Straßensperrungen auf dem Südschnellweg?
9. Warum fallen Parkplätze weg, und wann stehen sie wieder zur Verfügung?
10. Hätte es Alternativen zur Verstärkung gegeben?
11. Wie hoch sind die Baukosten?
12. Werden die anderen Bauwerke über die Schützenallee, die Leine und die Leineflutmulde auch verstärkt?


B: Bau der neuen B 3

13. Haben die unvorhergesehenen Probleme auf der Baustelle Auswirkungen auf den Neubau?
14. Wer entscheidet eigentlich darüber, was genau gebaut wird?
15. Ist es sicher, dass der Neubau im Tunnel geführt wird?
16. Wann geht es los mit dem Neubau?
17. Wird es für die Anwohner leiser?
18. Wird der neue Südschnellweg breiter als der alte?




A: Verstärkung der bestehenden Brücke über die Hildesheimer Straße


1. Warum ist die Verstärkungsmaßnahme erforderlich?

Um den Verkehr bis zum Baubeginn am Südschnellweg bis 2023 sicher führen zu können, ist eine Verstärkung der Brücke über die Hildesheimer Straße erforderlich. Die Brücken im Zuge des Südschnellwegs wurden in den 1950er-Jahren geplant. Die Planer gingen damals von vollkommen anderen Verkehrsbedingungen aus. Insbesondere fahren heute deutlich mehr LKW in dichteren Abständen auf dem Südschnellweg.

Das Bauwerk über die Hildesheimer Straße wurde in den vergangenen Jahren daher erheblich überlastet. Dies zeigt sich aktuell bereits durch entsprechende Rissbildungen. Die erforderliche Tragfähigkeit konnte in der Nachrechnung nicht nachgewiesen werden, dies bestätigt sich auch durch die bereits vorhandenen Schädigungen. Mit der Verstärkungsmaßnahme wird eine sichere Nutzung des Bauwerks bis zum Ersatzneubau gewährleistet.

Weiterführende Informationen zum Thema „Systematische Brückenertüchtigung" können folgenden Links entnommen werden:

2. Wie kann man wissen, dass der Verkehr spätestens 2023 von der Brücke genommen werden muss?

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ermittelt auf Basis der Nachrechenrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Tragfähigkeit und Dauerfestigkeit der Brücke und vergleicht diese mit der für die Verkehrszusammensetzung des Südschnellweges erforderlichen Tragfähigkeit (Ziellastniveau).

Das Ziellastniveau wird hier bei weitem verfehlt; die Brücke kann wegen der besonderen und beengten Randbedingungen nicht auf das erforderliche Ziellastniveau verstärkt werden. Als Folge unterliegt die Brücke dann nach wie vor einem stark erhöhten Verschleiß mit einem deutlich erhöhten Ausfallrisiko.

Wegen der erheblichen Schäden und Defizite und vor allem auch wegen des erheblichen Ausfallrisikos des Bauwerks mit schwerwiegenden Folgen für den Südschnellweg (einschließlich der wichtigen Stadtbahnverbindung zum Messegelände) wurde für die Brücke unter Einbeziehung der Verstärkungsmaßnahme eine Nutzungsdauer bis 2023 festgesetzt.

3. Was wird unternommen?

Als Sofortmaßnahme musste der Verkehr einspurig je Richtung zentriert auf der Brücke geführt werden. Für die LKW wurde ein Mindestabstand von 50 m angeordnet. Zusätzlich wurde eine Monitoring-Anlage installiert, um Risse dauerhaft in Echtzeit überwachen zu können. Überschreiten sie ein bestimmtes Maß, wird die Betriebs- und Tunnelzentrale informiert. Diese setzt eine gestufte Reaktionskette der Fachleute in Gang.

Unterdessen wird die Brücke verstärkt, um die Einschränkungen des Schwerverkehrs zumindest teilweise wieder zurücknehmen zu können.

4. Welche Verstärkungsmaßnahmen werden derzeit durchgeführt?

Die Brücke wird durch eine sogenannte externe Vorspannung verstärkt. Außen an der Brücke geführte Stahlspannglieder werden mit jeweils ca. 300 Tonnen Kraft gespannt. Die dadurch auf die Brücke wirkenden Kräfte wirken den Kräften z. B. aus Eigengewicht und Verkehr entgegen.

An der Außenseite des Hohlkastens - wie im Bild unten zu sehen - sowie im Inneren des Hohlkastens werden Stahlbetonkonsolen hergestellt und über Querspannglieder, die durch den Hohlkasten gespannt werden, gesichert. Die Konsolen dienen zur Führung und Krafteinleitung der externen Spannglieder. Nach der Herstellung der Verankerungs- und Umlenkkonsolen werden zum Schluss die Spannglieder eingefädelt und vorgespannt.

Die Brücke des Südschnellwegs (B 3) über die Hildesheimer Straße vor ...  
Die Brücke des Südschnellwegs (B 3) über die Hildesheimer Straße vor ...
... und nach der Verstärkungsmaßnahme mit Konsolen und externen Spanngliedern (Fotomontage).  
... und nach der Verstärkungsmaßnahme mit Konsolen und externen Spanngliedern (Fotomontage).

5. Wie lange dauern die Verstärkungsmaßnahmen, und wie sieht die Verkehrsführung nach der Maßnahme aus?

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geht davon aus, dass die Verstärkungsmaßnahme an der Hildesheimer Straße im Sommer 2017 abgeschlossen ist. Dann soll wieder im Rahmen der Tragfähigkeit genehmigungspflichtiger Schwerverkehr über die Brücke fahren können. Trotz Einbeziehung aller Möglichkeiten der Nachrechnungsrichtlinie konnte lediglich für eine einspurige Verkehrsführung ein statischer Nachweis geführt werden. Eine Vierstreifigkeit auf dem vorhandenen Bauwerk wird nicht wieder hergestellt werden können; das heißt, die aktuelle Verkehrsführung bleibt erhalten.

6. Warum dauern die Verstärkungsmaßnahmen länger als geplant?

Die Verstärkung der Brücke über die Hildesheimer Straße ist wegen der extremen räumlichen Enge in der Brücke und auch im Umfeld der Brücke sehr schwierig und führt zu sehr herausfordernden Arbeitsbedingungen. Die Einbauten können teilweise erst nach örtlichem Aufmaß und daraus entwickelten Anpassungen zuverlässig umgesetzt werden.

Insbesondere folgende Punkte führen in der Bauausführung zu Verzögerungen:

  • Insgesamt müssen 162 in ihren Abmessungen unterschiedliche Betonkonsolen (siehe Frage 4) hergestellt werden. Die Hälfte der Betonkonsolen liegt im Inneren der Brücke. Durch die engen Einstiegsluken ist es nicht möglich, vorgefertigt zu arbeiten. Das Material muss in Einzelteilen in das Brückeninnere gebracht und dort zusammengebaut werden.
  • Die Schwingungen des Bauwerks unter Verkehr sind größer als angenommen. Deshalb musste das ursprünglich geplante Standgerüst in ein an der Brücke befestigtes Traggerüst umgeplant werden.
  • Der vorhandene Bewehrungsstahl der Brücke darf bei den erforderlichen Bohrungen z. B. für die Querspannglieder nicht beschädigt werden. Durch umfangreiche Messungen und Probebohrungen musste für jeden Konsolenstandort die exakten Bewehrungslagen bestimmt werden.

7. Mit welchen Verkehrseinschränkungen ist zu rechnen?

Im Zuge der Baumaßnahme wird die Brücke an mehreren Wochenenden gesperrt. Für den Spannvorgang der Längsspannglieder muss der Verkehr unter dem Bauwerk (inkl. der Stadt-bahn) an einem Wochenende weiträumig umgeleitet werden. In den Sperrphasen ist die Anbindung der Gewerbebetriebe von der Willmerstraße nicht möglich. Über diese Sperrphasen wird gesondert in Pressemitteilungen informiert. Für einzelne andere Bauphasen kann auch das Sperren der Parallelfahrbahnen in der Willmerstraße erforderlich werden. Dies wird auf das Notwendigste beschränkt.

In allen Phasen können Rettungsfahrzeuge passieren. Die Zufahrt zur Rettungsstelle muss ggf. rückwärtig erfolgen.

8. Warum kommt es zu Straßensperrungen auf dem Südschnellweg?

Die Betonkonsolen (siehe Frage 4) müssen einen kraftschlüssigen Verbund mit dem alten Bauwerk eingehen. Bis der Beton eine notwendige Mindestfestigkeit erreicht hat, verhindern Erschütterungen (Schwingungen) durch Autos insbesondere durch LKW den Prozess. Der Beton benötigt je nach Außentemperatur etwa 24 Stunden, um eine ausreichende Festigkeit zu erreichen.

Hierfür würde es prinzipiell reichen, die Brücke über die Hildesheimer Straße nur für LKW zu sperren. Das wurde versucht. Jedoch haben LKW-Fahrer das Fahrverbot immer wieder missachtet und sind über die Brücke gefahren. Dies gefährdet zum einen den Bauprozess, zum anderen führten die Fahrmanöver zu gefährlichen verkehrlichen Situationen, wodurch die Polizei und die Straßenmeisterei sich veranlasst sahen, die Brücke für den erforderlichen Zeitraum komplett zu sperren. Um diese Risiken bei den weiteren Betoniervorgängen zu vermeiden, wird die Brücke seitdem bei diesen Arbeiten komplett gesperrt.

9. Warum fallen Parkplätze weg, und wann stehen sie wieder zur Verfügung?

Die Flächen der bisherigen Parkplätze dienen als Baustelleneinrichtungsflächen. Zudem würden parkende Fahrzeuge die Arbeiten behindern, und es bestünde immer die Gefahr, dass die Fahrzeuge durch herabfallende Bauteile oder Werkzeug beschädigt würden Mit dem Ende der Baumaßnahme werden nahezu alle Stellplätze wieder zur Verfügung stehen. Vereinzelt kann es durch die Verstärkungsmaßnahme zu Höhenbeschränkungen kommen.

10. Hätte es Alternativen zur Verstärkung gegeben?

Im Vorfeld der Maßnahme wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt. Diese hat verschiedene Varianten zur Brückenverstärkung untersucht. Das jetzt angewendete Verfahren ist unter Beachtung aller Randbedingungen die technisch und wirtschaftlich beste Lösung. Das Erfordernis einer Verstärkungsmaßnahme war allerdings alternativlos.

11. Wie hoch sind die Baukosten?

Die Kosten belaufen sich nach anfänglich geringeren Schätzungen aufgrund der aufwendigen Vorgehensweise nunmehr auf rund fünf Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.

12. Werden die anderen Bauwerke über die Schützenallee, die Leine und die Leineflutmulde auch verstärkt?

Eine Verstärkung des Bauwerks über die Schützenallee ist nicht erforderlich. Die Brücken über die Leine- und die Leineflutmulde müssen jedoch auch verstärkt werden. Die Baumaßnahmen dazu beginnen voraussichtlich 2017, werden aber mit wesentlich geringeren Einschränkungen einhergehen und in einer kürzeren Bauzeit zu realisieren sein.


B: Bau der neuen B 3


13. Haben die unvorhergesehenen Probleme auf der Baustelle Auswirkungen auf den Neubau?

Nein, der Neubau ist im Zeitplan. Dank Ideenwettbewerb, Planungsdialog und enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium, dem Landesverkehrsministerium und der Landeshauptstadt Hannover ist die Landesbehörde sicher, eine gute Lösung zu finden. Mit den derzeit in der Durchführung befindlichen Baugrunduntersuchungen werden Erkenntnisse für den Neubau gesammelt. Die Verstärkungsmaßnahmen am bestehenden Südschnellweg und die Planungen für den Neubau sind nicht voneinander abhängig.

14. Wer entscheidet eigentlich darüber, was genau gebaut wird?

Hier sind mehrere Stellen beteiligt. Beim Südschnellweg handelt es sich um eine Bundesstraße, demnach entscheidet und finanziert letztendlich die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Geplant wird der Neubau von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) im Auftrag des Bundes, die dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium des Landes Niedersachsen unterstellt ist. Die Stadt Hannover ist Kooperationspartner, da die Planung auf ihrem Gebiet stattfindet und das Stadtbild in Döhren nachhaltig verändert wird.

15. Ist es sicher, dass der Neubau im Tunnel geführt wird?

Als Ergebnis des Ideenwettbewerbs wurden drei Ideen prämiert, die jeweils eine Verlegung der B 3 in einen Tunnel im Bereich Döhren vorgeschlagen haben. Insgesamt kann aus dem Ideenwettbewerb ein klares Votum der Fachwelt für eine Tunnellösung abgeleitet werden. Brückenlösungen wurden nur unter Berücksichtigung einer erheblichen Inanspruchnahme privater und gewerblicher Flächen entwickelt, die eine vollständige städtebauliche Neuordnung der betroffenen Gebiete voraussetzen würden.

Die ersten konkreten Planungsergebnisse und fachgutachtlichen Untersuchungen im Hinblick auf Lärmschutz, Städtebau oder Denkmalschutz bestätigen dieses Ergebnis im Wesentlichen. Das Planungsteam muss alle denkbaren Alternativen vom Brückenbauwerk bis zum Tunnel ganzheitlich miteinander vergleichen und bewerten. Diese Verpflichtung ergibt sich aus dem Planungsrecht.

Alle von einer Planung berührten öffentlichen und privaten Belange sind gemäß § 17 Satz 2 FStrG gegeneinander und untereinander abzuwägen. Aus diesem Abwägungsgebot ergibt sich wiederum die Notwendigkeit, Planungsalternativen zu entwickeln. Die rechtlichen Anforderungen an die Alternativenprüfung sind in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt. Die Planungsbehörde muss alle ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen einer Trassenführung als Teil des Abwägungsmaterials mit der ihnen objektiv zukommenden Bedeutung in die vergleichende Prüfung der von den möglichen Varianten jeweils berührten öffentlichen und privaten Belange unter Einschluss des Gesichtspunkts der Umweltverträglichkeit einbeziehen.

Demzufolge sind also auch Hochlagen und alternative Trassenlagen z. B. durch das Gewerbegebiet zu untersuchen. Diese sind deutlich kostengünstiger als eine Tunnellösung und greifen z. B. weniger in das Grundwasser ein. Dieser Kostennachteil der Tunnellösungen muss in der Gesamtabwägung durch andere Vorteile wie z. B. Lärmschutz ausgeglichen werden.

Die vergleichende Untersuchung ist zwar bereits weit vorangeschritten, jedoch noch nicht abgeschlossen. Es besteht daher immer noch die Möglichkeit, dass aufgrund neuer Erkenntnisse der Bund Abstand von einer Tunnellösung nimmt.

16. Wann geht es los mit dem Neubau?

Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Derzeit untersuchen Gutachter und Planer die Vorschläge aus dem Ideenwettbewerb ergänzt um weitere Alternativen und entwickeln sie weiter. Mitte 2017 soll eine Entscheidung zur Vorzugsvariante getroffen werden, mit welcher der weitere Planungsprozess bestritten wird.

Aktuell werden Baugrunderkundungen durchgeführt. Sie haben das Ziel, den Untergrund zu erkunden. Die Behörde lässt hauptsächlich auf öffentlichen Flächen bohren und graben. In Einzelfällen müssen aber auch auf private Grundstücke betreten werden. Dies muss von den Grundstückseigentümern geduldet werden; die Betroffenen wurden bereits frühzeitig informiert und erhalten im Fall von Schäden eine Entschädigung.

17. Wird es für die Anwohner leiser?

Für die überwiegende Anzahl der Anwohner wird es unabhängig von der gewählten Lösung deutlich leiser. Das ist bei neuen oder der wesentlichen Änderung von vorhandenen Straßen gesetzlich vorgeschrieben. Zu einer Verschlechterung darf es nicht kommen. Die gültigen Richtwerte werden eingehalten.

Besonders betroffene Anwohner erhalten schon Hilfe, bevor die neue Straße gebaut wird. Die Landesbehörde wird eine „Lärmsanierung" anbieten - dabei handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Betroffene Anwohner erhalten passiven Schallschutz (Lärmschutzfenster, Zwangslüfter), wobei jedoch 25 Prozent der Kosten selbst getragen werden müssen, wenn der Maßnahme zugestimmt wird. Jeder Anwohner hat die Möglichkeit, für sich selbst zu entscheiden, an dieser Maßnahme teilzunehmen oder nicht. Die Anwohner, die für eine Teilnahme an diesem Programm in Frage kommen, haben im vergangenen Jahr Post von der Behörde erhalten, in der sie darüber informiert wurden.

18. Wird der neue Südschnellweg breiter als der alte?

Ja, der neue Südschnellweg wird breiter werden als die bestehende Straße, möglicherweise doppelt so breit. Aktuell sind Querschnitte zwischen 25 m und 31 m Gesamtbreite in der Diskussion und Abwägung. Das liegt daran, dass der Südschnellweg eine Bundesstraße mit überregionaler Verbindungsfunktion und sehr hoher Verkehrsbelastung (ungefähr 60.000 Fahrzeuge pro Tag) ist. Für diese Art der Straßen gibt es Vorschriften zur Fahrbahnbreite, Randstreifen, Mittelstreifen etc. All diese Aspekte müssen berücksichtigt werden. Künftig soll nicht jedes Pannen-fahrzeug oder jede kleine Baustelle zu massiven Verkehrsbehinderungen führen. Dafür sind ausreichende Standstreifen und Fahrbahnbreiten erforderlich.

Bundesstraße 3
Artikel-Informationen

22.09.2017

Ansprechpartner/in:
Dr. Jens Hanel

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Dezernatsleiter 31 (Projektentwicklung, Großprojekte und Sonderaufgaben)
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-2220
Fax: (0511) 3034-2099

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln