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Sonderlandeplatz Norden-Norddeich

Erweiterung der Genehmigung gem. § 6 Luftverkehrsgesetz


Der Sonderlandeplatz Norden-Norddeich ist gemäß § 6 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) für den Flugbetrieb für Flugzeuge bis 2.000 kg höchstzulässiges Abfluggewicht (MTOW), Flugzeuge der Muster BN 2, Cessna C 208, C303 und C404, Hubschrauber bis 5.700 kg höchstzulässiges Abfluggewicht (MTOW), Motorsegler sowie Ultraleichtflugzeuge nach Sichtflugregeln zugelassen.

Die FLN Frisia-Luftverkehr GmbH Norddeich hat die Erweiterung der Genehmigung für den Sonderlandeplatz Norden-Norddeich um die Zulassung eines Flugbetriebes zur Durchführung von Nachtflügen im Bereich der Helikopter-Notfallrettung beantragt. Vorgesehen ist u.a. die Durchführung von Flügen nach Sichtflugregeln mit Hubschraubern bis zu 5,7 t MTOW, insbesondere hinsichtlich der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen im Bereich der Offshore-Luftrettung.

Gemäß § 6 Abs. 4 S. 2 LuftVG i. V. m. §§ 49 ff. LuftVZO ist eine Änderung der Genehmigung erforderlich, wenn die Anlage oder der Betrieb des Flugplatzes wesentlich erweitert oder geändert werden soll. Die vorgesehene Erweiterung des Flugbetriebes auf nächtlichen Flugverkehr ist eine wesentliche Änderung i. S. dieser Vorschrift.

Die Träger öffentlicher Belange werden durch Übersendung einer Ausfertigung am Genehmigungsverfahren beteiligt. Darüber hinaus werden die Bürger der Stadt Norden durch die öffentliche Bekanntmachung und Auslegung des Antrages nebst Unterlagen beteiligt.

In der Zeit vom 22.03.2021 bis 20.04.2021 liegen die Planunterlagen bei der Stadt Norden öffentlich aus. Die Auslegung wird nach den Bestimmungen des Gesetzes zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der Covid-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetzes [PlanSiG]) online durchgeführt. Die Auslegung im Papierformat in der Stadt Norden (Auslegungsgemeinde) erfolgt daneben nach § 3 Abs. 2 PlanSiG als zusätzliches Informationsangebot. Die Frist für das Erheben von Einwendungen privat Betroffener endete am 4. Mai 2021.

Jeder, dessen Rechte, insbesondere Eigentum oder Gesundheit, durch das Vorhaben beeinträchtigt werden können, konnte zu dem Vorhaben bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift bei Stadt Norden eine Stellungnahme abgeben. Nicht ortsansässige betroffene Grundstückseigentümer sollen von den Pächtern oder Verwaltern der Grundstücke über das Vorhaben unterrichtet werden.

Unterlagen:

Flugplatz (Symbolfoto)   Bildrechte: www.pixabay.com

Flugplatz (Symbolfoto).

Artikel-Informationen

erstellt am:
18.03.2021
zuletzt aktualisiert am:
07.06.2022

Ansprechpartner/in:
Dezernat 42 (Luftverkehr)

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-01
Fax: (0511) 3034-2099

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