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Zweiter Bundes-Förderaufruf

Ehemals private Ladeinfrastruktur nun öffentlich zugänglich   Bildrechte: NLStBV
Ehemals private Ladeinfrastruktur nun öffentlich zugänglich.

Die Förderung umfasst ausschließlich die Modernisierung oder Nachrüstung von bereits errichteter Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie des dazu gehörenden Netzanschlusses inkl. der Kombinationsmöglichkeit mit einem Batteriespeicher (Pufferspeicher). Die Inbetriebnahme der LIS muss nachweislich vor dem 13.07.2021 erfolgt sein.

Eine Förderung ist ausgeschlossen, falls die Ladeeinrichtung bzw. der dazugehörige Netzanschluss bereits auf Bundes-, Landes-, oder kommunaler Ebene gefördert wurde.


Antragsberechtigt:

  • natürliche Personen (jede rechtsfähige Person),
  • juristische Personen (Städte, Gemeinde, kommunale Einrichtungen, GmbH, KG, AG, Vereine, uvm.),

Antragsfrist/-behörde

Der Förderantrag kann seit dem 09.09.2021 bis zum 27.01.2022 bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) eingereicht werden.

Fördergegenstand:

Gefördert werden:

  • Modernisierungen zur Erhöhung der Ladeleistung und des Ladekomforts an bestehenden öffentlich zugänglichen Ladepunkten,
  • Modernisierungen zur Herstellung öffentlicher Zugänglichkeit bei gegenwärtig nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur.

Zuwendungsfähige Ausgaben siehe nachfolgend unter > Unterlagen / Anhänge: 2. Bundesförderaufruf, Seite 9 f. Es handelt sich um eine De-Minimis-Beihilfe.


Maximale Förderbeträge für Ladepunkte:

Fördergegenstand

öffentliche Zugänglichkeit

max. Förderquote

max. Förderbetrag

Aufrüstung
oder Ersatzbeschaffung

24/7
(24 Stunden täglich an 7 Tagen die Woche)

60 %

20.000 €

12/6
(mindestens 12 Stunden täglich von Montag bis Samstag, sonst keine Förderung)

30 %

10.000 €


Maximale Förderbeträge für Netzanschlüsse:


Fördergegenstand

max. Förderquote

max. Förderbetrag

Anschluss an das Niederspannungsnetz

60 %

10.000 €

Anschluss an das Mittelspannungsnetz

60 %

100.000 €

Kombination Pufferspeicher mit Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss


Modernisierung (Begriffsbestimmung)

Die Modernisierung muss nachweislich einen Mehrwert aufweisen. Dies ist gegeben, wenn mindestens einer der folgenden Punkte erfüllt wird. Ein Mehrwert liegt also vor, wenn die LIS

  • bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit auf mindestens 100 kW pro Ladepunkt erhöht wird,
  • hinsichtlich der Authentifizierungs- oder Bezahloptionen aufgerüstet wird,
  • eine wesentliche Veränderung erfährt, die den Ladekomfort steigert (z. B. Installation von Parkraumsensoren oder Herstellung der Barrierefreiheit nach DIN 18040-3 uvm.,
  • durch die Modernisierung im Sinne der LSV öffentlich zugänglich gemacht wird.

Voraussetzungen und Anforderungen an die LIS:

  • Stellplatzmarkierung (Beschilderung sowie Bodenmarkierung),
  • öffentliche Zugänglichkeit,
  • 24/7 = volle Förderhöhe (24 Stunden täglich an 7 Tagen die Woche),
  • 12/6 = halbe Förderhöhe (12 Stunden täglich werktags, Mo. bis Sa.),
  • Preisangabe für Ad-Hoc-Laden an der LIS oder in unmittelbarer Nähe,
  • vertragsbasiertes Laden (RFID, App) und Ad-hoc-Laden (mindestens eine Möglichkeit: kostenlos, bar, Kartenterminal, NFC, Cloud),
  • Steuerbarkeit der Ladeinfrastruktur (bidirektionale Kommunikationsschnittstelle, Standard-Kommunikationsprotokoll, Verarbeitung von Tarif und Steuersignalen, nachrüstbar für Anbindung an ein Energiemanagementsystem).

Technische Anforderungen an DC-Schnellladepunkte:

  • unter 100 kW min. 200 V bis 500 V (für Fahrzeuge mit 400 V-HV-Batteriesystem),
  • ab 100 kW 200 V bis 920 V (für Fahrzeuge mit 400 V- oder 800 V-HV-Batteriesystem),
  • Netzanschlussbedingungen entsprechend dem örtlichen Netzbetreiber (Kombi mit Pufferspeicher zur Versorgung von E-Fahrzeugen möglich),
  • Verwendung von Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen.

Sämtliche Anforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur siehe nachfolgend unter >Unterlagen / Anhänge: 2. Bundesförderaufruf, Seite 11 ff.


Unterlagen / Anhänge

Förderrichtlinie

2. Bundesförderaufruf

Infos zu laufenden Förderprogrammen Bildrechte: NLStBV

Artikel-Informationen

erstellt am:
16.11.2021
zuletzt aktualisiert am:
19.11.2021

Ansprechpartner/in:
Stabsstelle Change - Elektromobilität

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Göttinger Chausssee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-2550
Fax: (0511) 3034-2099

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