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Ladeinfrastruktur vor Ort

Ladeinfrastruktur an Orten des Alltags   Bildrechte: NLStBV
Ladeinfrastruktur an einem Baumarkt.

Die Förderung umfasst die erstmalige Beschaffung und Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur (LIS) für Elektrofahrzeuge in Deutschland, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses. Hierbei soll insbesondere das Laden an attraktiven Zielorten des Alltags wie etwa (Einzel-)Handelseinrichtungen, Gaststätten oder Freizeiteinrichtungen gefördert werden.

Antragsberechtigt:
  • natürliche Personen (jede rechtsfähige Person),
  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU),
  • Gebietskörperschaften,
  • insbesondere Unternehmen des Einzelhandels, des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sind aufgerufen, das Programm zu nutzen.

Antragsfrist/-behörde:

Der Förderantrag kann voraussichtlich bis zum 31.12.2021 bei der BAV eingereicht werden.


Fördergegenstand:

Gefördert wird der Kauf (kein Leasing, keine Miete) von LIS:

  • AC-Normalladepunkt (NLP): ≥ 3,7 kW und ≤ 22 kW Ladeleistung,
  • DC-Schnellladepunkt (SLP): > 22 kW und ≤ 50 kW Ladeleistung,
  • Netzanschluss bzw. Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher.

Siehe Merkblatt für förderfähige und nicht förderfähige Ausgaben. Es handelt sich um eine De-Minimis-Beihilfe.


Maximale Förderbeträge für Ladepunkte

Fördergegenstand

Stromart / Leistung

max. Förderquote

max. Förderbetrag

Normal-Ladepunkt (NLP)

AC / DC bis 22 kW

80 %

4.000 €

Schnell-Ladepunkt (SLP)

DC über 22 kW, bis einschl. 50 kW

80 %

16.000 €


Maximale Förderbeträge für Netzanschlüsse

Fördergegenstand

max. Förderquote

max. Förderbetrag

Anschluss an das Niederspannungsnetz

80 %

10.000 €

Anschluss an das Mittelspannungsnetz

80 %

100.000 €

Kombination Pufferspeicher mit Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss


Voraussetzungen/Anforderungen an die LIS

  • Realisierung der LIS bis zum 31.12.2022,
  • Mindestbetriebsdauer 6 Jahre,
  • Stellplatzmarkierung (Beschilderung sowie Bodenmarkierung),
  • öffentliche Zugänglichkeit,
  • 24/7 = volle Förderhöhe (24 Stunden täglich an 7 Tagen die Woche),
  • 12/6 = halbe Förderhöhe (12 Stunden werktags täglich, Mo. bis Sa.),
  • Preisangabe für Ad-hoc-Laden an der LIS oder in unmittelbarer Nähe,
  • vertragsbasiertes Laden (RFID, App) und Ad-hoc-Laden (mindestens eine Möglichkeit: kostenlos, bar, Kartenterminal, NFC, Cloud),
  • Steuerbarkeit der Ladeinfrastruktur (bidirektionale Kommunikationsschnittstelle, Standard-Kommunikationsprotokoll, Verarbeitung von Tarif und Steuersignalen, nachrüstbar für Anbindung an ein Energiemanagementsystem),
  • technische Mindestanforderungen nach LSV, Netzanschlussbedingungen entsprechend des örtlichen Netzbetreibers (Kombi mit Pufferspeicher zur Versorgung von E-Fahrzeugen möglich),
  • Verwendung von Ökostrom aus erneuerbaren Energien (aus eigener PV-Anlage oder Stromliefervertrag).

Sämtliche Anforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur: siehe Förderrichtlinie „LIS vor Ort“ (unten) ab Seite 3.


Unterlagen / Anhänge

Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“

Merkblatt „Förderfähige und nicht förderfähige Ausgaben“

Infos zu laufenden Förderprogrammen Bildrechte: NLStBV

Artikel-Informationen

erstellt am:
16.11.2021
zuletzt aktualisiert am:
18.11.2021

Ansprechpartner/in:
Stabsstelle Change - Elektromobilität

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Göttinger Chausssee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-2550
Fax: (0511) 3034-2099

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