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Erster Bundes-Förderaufruf

Ladeinfrastruktur in einem Parkhaus in Lüneburg   Bildrechte: NLStBV
Ladeinfrastruktur in einem Parkhaus in Lüneburg.

Die Förderung umfasst die Beschaffung und Errichtung von „öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ auf öffentlichem oder halböffentlichem Grund mit mindestens einem fest installierten Ladepunkt, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses.

Antragsberechtigt:

  • natürliche Personen (jede rechtsfähige Person),
  • juristische Personen (Städte, Gemeinde, kommunale Einrichtungen, GmbH, KG, AG, Vereine, usw.).

Antragsfrist/-behörde:

Der Förderantrag kann seit dem 31.08.2021 bis zum 18.01.2022 bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) eingereicht werden.

Fördergegenstand:

Gefördert wird der Kauf (kein Leasing) von LIS:

  • AC-Normalladepunkte (NLP): ≥ 3,7 kW und ≤ 22 kW Ladeleistung,
  • DC-Schnellladepunkte (SLP): SLP1 mit > 22 kW und < 100 kW Ladeleistung sowie SLP2 mit ≥ 100 kW Ladeleistung,
  • Netzanschluss bzw. Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher.

Zuwendungsfähige Ausgaben siehe Unterlagen / Anhänge (unten): 1. Bundesförderaufruf, Seite 9. Es handelt sich um eine De-Minimis-Beihilfe.


Maximale Förderbeträge für Ladepunkte:

Fördergegenstand

Stromart / Leistung

max. Förderquote

max. Förderbetrag

Normal-Ladepunkt (NLP)

AC / DC bis 22 kW

60 %

2.500 €

Schnell-Ladepunkte (SLP1)

ausschließlich DC über 22 kW, unter 100 kW

60 %

10.000 €

Schnell-Ladepunkte (SLP2)

ausschließlich DC ab 100 kW

40 % (normaler Bedarf)*

60 % (hoher Bedarf)*

20.000 €

* siehe Kontingente und Bedarfsgebiete > Unterlagen / Anhänge: 1. Bundesförderaufruf, Seite 17


Maximale Förderbeträge für Netzanschlüsse

Fördergegenstand

max. Förderquote

max. Förderbetrag

Anschluss an das Niederspannungsnetz

entsprechend den Ladepunkten

10.000 €

Anschluss an das Mittelspannungsnetz

entsprechend den Ladepunkten

100.000 €

Kombination Pufferspeicher mit Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss


Voraussetzungen und Anforderungen an die LIS:

  • Stellplatzmarkierung (Beschilderung sowie Bodenmarkierung),
  • öffentliche Zugänglichkeit,
  • 24/7 = volle Förderhöhe (24 Stunden täglich an 7 Tagen die Woche),
  • 12/6 = halbe Förderhöhe (12 Stunden täglich an Werktagen, Mo. bis Sa.),
  • Preisangabe für Ad-Hoc-Laden an der LIS oder in unmittelbarer Nähe,
  • vertragsbasiertes Laden (RFID, App) und Ad-hoc-Laden (mindestens eine Möglichkeit: kostenlos, bar, Kartenterminal, NFC, Cloud),
  • Steuerbarkeit der Ladeinfrastruktur (bidirektionale Kommunikationsschnittstelle, Standard-Kommunikationsprotokoll, Verarbeitung von Tarif und Steuersignalen, nachrüstbar für Anbindung an ein Energiemanagementsystem)

Technische Anforderungen an DC-Schnellladepunkte:

  • unter 100 kW mit min. 200 V bis 500 V (für Fahrzeuge mit 400 V HV-Batteriesystem),
  • ab 100 kW mit 200 V bis 920 V (für Fahrzeuge mit 400 V oder 800 V HV-Batteriesystem),
  • Netzanschlussbedingungen entsprechend des örtlichen Netzbetreibers (Kombi mit Pufferspeicher zur Versorgung von E-Fahrzeugen möglich),
  • Verwendung von Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen.

Sämtliche Anforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur siehe > Unterlagen / Anhänge: 1. Bundesförderaufruf, Seite 11 ff.


Unterlagen / Anhänge

Förderrichtlinie

1. Bundesförderaufruf

Zuweisung Postleitzahl zu Kontingentregion und Bedarfskategorie-SLP2

Ausweisung der Kontingente je Ladepunkt-Kategorie

Infos zu laufenden Förderprogrammen Bildrechte: NLStBV

Artikel-Informationen

erstellt am:
16.11.2021
zuletzt aktualisiert am:
18.11.2021

Ansprechpartner/in:
Stabsstelle Change - Elektromobilität

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Göttinger Chausssee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-2550
Fax: (0511) 3034-2099

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