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Leinebrücke muss neu gebaut werden – Zeitpunkt noch offen

Landesbehörde erläutert grundlegende Optionen – Gutachten wird Klärung bringen


Die rund 130 Jahre alte Stahlfachwerkbrücke über die Leine ist stark beschädigt. Ein Ersatzneubau – also der Abriss und der Neubau der Brücke – ist mindestens mittelfristig nötig. Das ist der aktuelle Kenntnisstand der Landesbehörde zur Leinebrücke in Freden (L487).

Derzeit wird ein Statikgutachten erstellt, das die Folgen der Schäden für die Tragfähigkeit der Brücke analysiert. Mit dem Gutachten werden eine Reihe von Fragen beantwortet: Kann die bestehende Brücke übergangsweise noch genutzt werden? Falls ja: Ist sie noch so belastbar, dass sie PKW sicher trägt? Kann man sie hierfür noch einmal konstruktiv verstärken? Oder sind die Schäden sogar so gravierend, dass die Brücke sofort für alle gesperrt werden muss?


Eine Übersicht über die theoretisch möglichen Optionen liefert die Übersichtsgrafik.


Das Ergebnis des Gutachtens wird für Ende August erwartet. Die Landesbehörde wird es umgehend auswerten und einen konkreten Fahrplan für die Fredener Leinebrücke entwerfen. Zentrale Fragen dabei sind erstens, wie möglichst vielen Nutzergruppen die Überquerung der Leine ermöglicht werden kann. Zweitens muss geklärt werden, wie eine Ertüchtigung, eine Behelfsbrücke oder ein Ersatzneubau möglichst schnell und effizient umgesetzt werden können. Solch ein konkreter Fahrplan ist anhand des aktuellen Kenntnisstandes (13. August) nicht möglich.

Ein Ersatzneubau wird an derselben Stelle errichtet. Für den Zeitpunkt gilt: Je schwächer die Bestandsbrücke, desto zügiger der Neubau. Wann ein Ersatzneubau umgesetzt wird, ergibt sich also ebenfalls aus dem Statikgutachten.

Ziel der Landesbehörde ist auch, auf den schlimmsten Fall, den akuten Ausfall der Bestandsbrücke, schnell reagieren zu können. Deshalb hat sie mit der Vorbereitung für eine Behelfsbrücke und den Ersatzneubau begonnen.

Zum Beispiel sammeln Vermessungsingenieure bereits Informationen über das Gelände. Solche Daten sind ein wesentlicher Teil der Grundlagen, auf denen die Planung der neuen Brücke fußt.

Weitere Informationen und Antworten auf wichtige Fragen gibt es auf der Projektseite unter diesem Link: https://www.strassenbau.niedersachsen.de/startseite/geschaftsbereiche/hannover/projekte/l-487-leinebrucke-freden-253031.html
Presseinformation Bildrechte: NLStBV

Artikel-Informationen

erstellt am:
13.08.2026

Ansprechpartner/in:
Patrick Zinram

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Hannover
Pressesprecher
Dorfstraße 17-19
30519 Hannover
Tel: (0511) 39936-211
Fax: (0511) 39936-299

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