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Landesbehörde übergibt Schlüssel zum Ladenetzausbau

Erste Kommunen in Niedersachsen schließen Ausbaukonzepte ab


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Die landesweit ersten Kommunen haben am Dienstag, 10. Oktober, bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover ihre Ausbaukonzepte für die öffentliche Ladeinfrastruktur in Empfang genommen. Die Kommunen hatten die Strategien in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Landesbehörde erarbeitet. Eric Oehlmann, Präsident der Landesbehörde, hat die Ergebnisse feierlich übergeben.

Seit Beginn 2022 hatten die acht Städte, Samtgemeinden und Gemeinden sowie ein Landkreis zusammen mit der Landesbehörde ihren Bedarf an Ladeleistung bis zum Jahr 2030 identifiziert, ihre Flächen analysiert und Standorte für Ladepunkte festgelegt. Damit legen sie die Grundlage, um nun schnell und systematisch viel Ladeinfrastruktur in die Fläche zu bringen. Energieversorgungsunternehmen sollen die Schnell- und Normalladepunkte in Konzession errichten.

Eric Oehlmann: „Unsere Modellkommunen halten mit ihren Ausbaukonzepten jetzt den Schlüssel für das schnelle und systematische Wachstum ihres öffentlichen Ladenetzes in der Hand. Gemeinsam haben wir rund 5.000 Standorte für Ladeinfrastruktur identifiziert. Dieses gute Ergebnis macht unsere Modellkommunen zum Vorbild für andere Kreise, Städte und Gemeinden. Und uns bestärkt es darin, den niedersächsischen Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe weiterhin zur Seite zu stehen.“

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr berät derzeit 16 weitere Landkreise und kreisfreie Städte zum Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. 5.000 weitere Standorte für Ladeinfrastruktur sind in Bearbeitung. Auf jeden Standort können mehrere Ladepunkte kommen – abhängig von der geforderten Ladeleistung. Die Beratung ist kostenfrei und belastet damit nicht den kommunalen Haushalt.

Landesbehörde und kommunale Teams erarbeiten Konzepte

Shivam Tokhi, Elektromobilitätsmanager der Landesbehörde, erklärt: „Wesentlich für ein gutes Ladeinfrastrukturkonzept ist die richtige Mischung unterschiedlich leistungsstarker Ladepunkte, angepasst an die örtlichen Gegebenheiten.“ Die Elektromobilitätsmanager erarbeiten die Konzepte zusammen mit den kommunalen Teams. Im Zuge der Beratung entsteht ein immer genauerer Überblick über den Ausbaubedarf: angefangen von den einzelnen Ortsteilen über die Landkreise bis hinauf zum landesweiten Bedarf.

Niedersachsen hatte 2021 als erstes Bundesland die Beratung der Kommunen aufgenommen, noch vor dem aktuellen Masterplan Ladeinfrastruktur II des Bundes (15-Millionen-Ziel). Die Beratung transformiert den Ladeinfrastrukturausbau in den Kommunen von einem sporadischen zu einem strategischen Ausbau.

Hintergrund: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist mit Niederlassungen in ganz Niedersachsen vertreten: 13 regionale Geschäftsbereiche mit 56 Straßenmeistereien kümmern sich um die heimische Infrastruktur. Das sind rund 16.200 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, mehr als 9.000 Kilometer Radwege und etwa 5.600 Brückenbauwerke. Rund 2.950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Landesbehörde tätig. Etwa 500 Millionen Euro hat die Landesbehörde im Jahr 2022 in den Bau und Erhalt der Infrastruktur investiert.

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Freuen sich über die fertigen Ladeinfrastrukturkonzepte: Michael Wischniewski (von links, Gemeinde Weyhe), Michael Kuiter, Kreisrat Michael Steffens (beide: Landkreis Emsland), Hendrik Tegenkamp, Cornelis van de Water (Stadt Bramsche), NLStBV-Präsident Eric Oehlmann, Thomas Hasse (Stadt Cuxhaven), Bürgermeister Stephan Korte (Gemeinde Stuhr), Alexander Kahlert, Jörn Schöttle (Samtgemeinde Aue), Kirstin Taberski (Gemeinde Weyhe), Bürgermeisterin Petra Emmerich-Kopatsch (Stadt Clausthal-Zellerfeld), Martin Duddek (NLStBV), Bürgermeister Nils Siemen (Stadt Nordenham), Kirsten Hauk (NLStBV), Renko Buhr (Stadt Nordenham), Werner Possler (NLStBV), Ilka Schimmelpfennig (Gemeinde Giesen) und Shivam Tokhi (NLStBV).

Presseinformation Bildrechte: NLStBV

Artikel-Informationen

erstellt am:
10.10.2023

Ansprechpartner/in:
Pressestelle: Andreas Moseke, Heike Haltermann, Jens-Thilo Schulze

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Öffentlichkeitsarbeit
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (0511) 3034-5144, -2413, -2451
Fax: (0511) 3034-2099

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