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B 74: Bauarbeiten zwischen Bremervörde und Elm dauern an

Verzögerung bei der Erneuerungsarbeiten voraussichtlich noch bis Mitte Dezember


Seit dem 16. Juni laufen die Bauarbeiten für die Erneuerung der Bundesstraße 74 von Bremervörde (Landkreis Rotenburg) in Richtung Elm bis kurz hinter den Oste-Schwinge-Kanal.

Bisher konnten bereits die gesamte Fahrbahn und der Radweg von Bremervörde bis zum Oste-Schwinge-Kanal zurückgebaut werden. Zwei Durchlässe durch die Fahrbahn wurden ebenfalls erneuert. Ebenso wurde die Brücke über den Oste-Schwinge-Kanal abgerissen. Im Bereich der Fahrbahn und des Radweges konnte der gesamte ungebundene Oberbau hergestellt werden; das bedeutet, es wurde eine 2-lagige Geotextile Bewehrung in einem 35 cm starken Schotterpaket eingebaut. Darüber ist schon die erste von drei Asphaltschichten eingebaut.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Einbau des Wellstahldurchlasses im Oste-Schwinge-Kanal. Dazu werden gerade Stahlspundwände in den Boden eigebracht als Baugrubensicherung. Innerhalb der Baugrubensicherung werden zuerst Rohrleitungen verlegt um den Oste-Schwinge-Kanal umzuleiten und den Wellstahldurchlass trocken einbauen zu können.

Parallel dazu laufen die Arbeiten für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen. Sobald die Arbeiten am Wellstahldurchlass abgeschlossen sind, kann der Rückbau und Neuaufbau der Fahrbahn vom Oste-Schwinge-Kanal bis zum Bauende der Baumaßnahme des letzten Jahreserfolgen. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, erfolgt auf kompletter Baustellenlänge und Breite der Einbau der noch fehlenden beiden oberen Asphaltschichten. Dann wird auch der Asphalt im Radweg eingebaut. Zum Ende werden noch die Grünstreifen neben der Straße eingebaut, die Schutzplanken aufgestellt, Leitpfosten gesetzt und Verkehrsschilder aufgestellt.

Der letzte Bauabschnitt wurde mit dem Abriss des Brückenbauwerks über den Oste-Schwinge-Kanal und den Ausbau der Fahrbahn begonnen. Eine Verkehrsfreigabe kann erst nach Erstellung des neuen Bauwerks und Herstellung der Fahrbahn erfolgen. Mit den Arbeiten ist die Gesamtmaßnahme dann beendet.

Im Vorwege wurden umfangreiche Erkundungen des Untergrundes mittels Bohrkernen vorgenommen. Dazu wird in regelmäßigen Abständen durch die Fahrbahn gebohrt. An diesen Bohrkernen kann man den Fahrbahnaufbau erkennen. Zwischen den Bohrlöchern kann der Fahrbahnaufbau jedoch anders sein. Genau das trat bei dieser Baumaßnahme ein. Es wurde mehr Natursteinpflaster angetroffen als gedacht, ebenso wurde mehr mit Bindemittel getränkter Schotter gefunden. Diese Materialien konnten nicht vor Ort genutzt werden und mussten abgefahren werden. Ebenso wurden Stahlbetonzylinder gefunden, die noch untersucht werden mussten. In zwei Bereichen standen Moorlinsen direkt unterhalb der alten Fahrbahn an; diese Bereiche mussten ausgekoffert und mit Sand aufgefüllt werden.

Die Baumaßnahme wird sich voraussichtlich bis einschließlich 16. Dezember verlängern. Die ausführende Baufirma und die Landesbehörde sind jedoch bemüht, diesen Zeitraum noch zu verkürzen. Witterungsbedingte Verzögerungen im Bauablauf oder Verzögerungen in Anbetracht der Ausbreitung des Coronavirus sind nicht auszuschließen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade bittet alle Verkehrsteilnehmer, Anwohner sowie Gewerbetreibende um Verständnis.

Presseinformation Bildrechte: NLStBV

Artikel-Informationen

erstellt am:
23.10.2020
zuletzt aktualisiert am:
25.10.2020

Ansprechpartner/in:
Friederike Wöbse

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Stade
Geschäftsbereichsleiterin
Harsefelder Straße 2
21680 Stade
Tel: (04141) 601-356
Fax: (04141) 601-397

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