B 71/ 74: Update zur Gerichtsherrenbrücke über die Oste in Bremervörde
Voraussichtlich ab der 36. KW beginnen die weiteren vorbereitenden Arbeiten für den Brückenbau.
Nachdem sich der Vorbelastungsdamm im Bereich des Neubaus der Gerichtsherrenbrücke ausreichend gesetzt hat, werden voraussichtlich ab der 36. KW die vorbereitenden Arbeiten für den Brückenbau beginnen.
Zunächst wird ein Teil des Sanddammes (Vorbelastung) abgetragen, die Baustelleneinrichtungsflächen werden befestigt und das Baucamp eingerichtet. Im Anschluss daran werden Probepfähle hergestellt, um die geplante Art der Gründung zu bestätigen und die Ausführungsplanung zu vervollständigen. Bei diesen bauvorbereitenden Arbeiten werden planmäßige Pausen eintreten.
Anfang 2027 beginnt dann der eigentliche Brückenbau mit der Herstellung der Tiefgründungen und der Baugruben. Die Fertigstellung der Brücke ist planmäßig für Sommer 2028 vorgesehen. Die Kosten zur Herstellung der neuen Brücke betragen rund 4,4 Mio. Euro und werden aus Bundesmitteln finanziert.
Im Anschluss an die Fertigstellung der Brücke wird der Straßenbau mit der Herstellung der Entwässerungsanlagen und der Straßenbefestigung in den Anschlussbereichen der Brücke sowie mit der Herstellung des geplanten Kreisels begonnen. Nach Fertigstellung der Straßenbauarbeiten kann der Straßenverkehr über die neue Brücke geführt werden. Abschließend wird die alte Brücke abgebrochen und die Anschlussbereiche werden renaturiert.
Für die vorgenannten Arbeiten wird die Verkehrssicherung im Bereich der Baustelle aufgebaut. Große Verkehrsbeeinträchtigungen sind dabei nicht zu erwarten. Der Verkehr läuft wie bisher, eine Regelung mit Lichtsignalanlage oder Fahrspursperrungen sind nicht vorgesehen. Lediglich der Rad-/Gehweg entlang der Neuen Straße wird auf der Baustellenseite (Südseite) voll gesperrt. Die Umleitung für die Fußgänger und Radfahrer erfolgt über die Nordseite, von der Unterführung am Hafen bis zur Einmündung B 71 / B 74, Stader Str./Neue Str./ Zevener Str. und umgekehrt. Dennoch ist mit Behinderungen durch den Baustellenverkehr und den An- und Abtransport der Baugeräte zu rechnen.
Über den Fortschritt der Maßnahme wird regelmäßig informiert.
Der Geschäftsbereich Stade bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmenden, Anliegenden und Gewerbetreibenden für ihr Verständnis und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Baustellenbereich.
Artikel-Informationen
erstellt am:
05.08.2026
Ansprechpartner/in:
Carolin Selle
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Stade
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