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B 3: Bahnbrücke bei Sprötze muss ergänzend lastbeschränkt werden

Ab 18. November für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt


Im Zuge der Bundesstraße 3 muss die Lastbeschränkung für die Bahnbrücke bei Sprötze (Landkreis Harburg) ab dem 18. November ausgeweitet werden. Dies teilt die Landesbehörde die Straßenbau und Verkehr am Montag in Lüneburg mit. Ab Mittwoch, 18. November, dürfen nur noch Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 3,5 Tonnen die Brücke passieren. Die Fahrbahnbreite im Bereich der Brücke wird zudem auf maximal 2,10 m reduziert.

Dem Fernverkehr wird empfohlen, diesen Bereich weiträumig über die A 7 und A 1 zu umfahren.

Nach Behördenangaben ergänzt diese Beschränkung die bereits seit Dezember 2014 bestehende- Lastbeschränkung auf 24 Tonnen.

Grund für die weitere Einschränkung des Verkehrs ist der Zustand der im Jahre 1951 erbauten Brücke, die der Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen ist. Eine aktuelle Überprüfung in der vergangenen Woche hat ergeben, dass der Schwerverkehr dem Bauwerk trotz der installierten Lastbeschränkung auf 24 Tonnen weitere Schäden hinzufügen würde.

Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen werden von Süden kommend ab Welle über die Landesstraße 141 (Tostedt) und die Bundesstraße 75 bis zur Kreuzung B 3/75 und von Norden kommend von der Kreuzung B 3/75 auf die B 75 bis Tostedt und weiter über die Landesstraße 141 auf die Bundesstraße 3 (Welle) umgeleitet. Mit Engpässen im Tostedter Ortszentrum und auf der gesamten Umleitungsstrecke ist vor allem während des Berufsverkehrs zu rechnen.

Verkehrsteilnehmern mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen Gewicht werden mit entsprechenden Hinweisschildern auf der A 1 und A 7 gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Die Nutzer öffentlicher Verkehrseinrichtungen werden gebeten, die Aushänge der Verkehrsbetriebe an den Haltestellen zu beachten.

Ziel der Landesbehörde ist es – vorbehaltlich des weiteren Ablaufes des Planfeststellungsverfahrens – bis Ende 2016 die in beide Fahrtrichtungen befahrbare und nicht lastbeschränkte Behelfsumfahrung für den Verkehr freizugeben. Bis dahin müssen die Beschränkungen auf dem Bauwerk aufrechterhalten werden. Die Landesbehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner der Umleitungsstrecken um Verständnis.

Presseinformation
Artikel-Informationen

16.11.2015

Ansprechpartner/in:
Dirk Möller

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Lüneburg
Geschäftsbereichsleiter
Am Alten Eisenwerk 2 D
21339 Lüneburg
Tel: (04131) 15-1237
Fax: (04131) 15-1203

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