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A 20: Planunterlagen für den 1. Abschnitt zwischen Westerstede und Jaderberg werden erneut öffentlich ausgelegt

Unterlagen teilweise aktualisiert oder ergänzt


Im laufenden Planfeststellungsverfahren zum 13 Kilometer langen 1. Abschnitt der Küstenautobahn A 20 werden die Planunterlagen erneut öffentlich ausgelegt. Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Freitag in Oldenburg hin.

Wie die Behörde weiter mitteilte, wird die erneute Auslegung aufgrund neuer oder aktualisierter Unterlagen erforderlich. Am eigentlichen Trassenverlauf der A 20 im 1. Planungsabschnitt zwischen der A 28 bei Westerstede und der A 29 bei Jaderberg ändert sich nichts.

Wesentlicher Teil der geänderten Unterlagen ist der sogenannte Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie, der aufgrund neuer Rechtsprechung als Planunterlage erforderlich wurde. Hierin werden die Auswirkungen des Autobahnbaus auf die betroffenen Wasserkörper und die Vereinbarkeit mit dem Wasserhaushaltsgesetz untersucht. Weiterhin wurde beispielsweise die Verkehrsuntersuchung vom Prognosehorizont 2025 auf den Prognosehorizont 2030 fortgeschrieben, was zu einer Neuberechnung der Lärmauswirkungen entlang der Trasse geführt hat.

Die Neuauslegung der gesamten Planunterlagen erfolgt durch die Planfeststellungsbehörde vom 7. November 2016 bis einschließlich 6. Dezember 2016 in den folgenden Gemeinden:

  • Stadt Westerstede, Gemeinde Bad Zwischenahn, Gemeinde Wiefelstede und Gemeinde Rastede im Landkreis Ammerland,
  • Stadt Varel und Gemeinde Bockhorn im Landkreis Friesland,
  • Stadt Leer (Ostfriesland), Stadt Weener (Ems), Samtgemeinde Hesel, Samtgemeinde Jümme und Gemeinde Uplengen im Landkreis Leer,
  • Gemeinde Jade und Gemeinde Stadland im Landkreis Wesermarsch und
  • Gemeinde Loxstedt im Landkreis Cuxhaven.

Hierzu erfolgt in diesen Tagen eine ortsübliche Bekanntmachung.

Außerdem können die Planunterlagen in diesem Zeitraum unter https://planfeststellung.strassenbau.niedersachsen.de/overview eingesehen werden. Einwendungen können ab Auslegungsbeginn bis einschließlich 20. Dezember 2016 erhoben werden.

Die bisherigen Unterlagen hatten bereits im Juni und Juli 2015 ausgelegen. Seinerzeit waren rund 1.000 Einwendungen eingegangen. Diese Einwendungen behalten nach Behördenangaben ihre volle Gültigkeit und müssen nicht erneut eingebracht werden.

Voraussichtlich im Frühjahr 2017 wird der Erörterungstermin stattfinden. Im Rahmen dieses Termins haben Einwender die Möglichkeit, ihre Anliegen mit dem Vorhabenträger und der Planfeststellungsbehörde zu diskutieren.

Presseinformation Bildrechte: NLStBV

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.10.2016
zuletzt aktualisiert am:
09.07.2020

Ansprechpartner/in:
Johann de Buhr

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Oldenburg
Geschäftsbereichsleiter
Kaiserstraße 27
26122 Oldenburg
Tel: (0441) 2181-158
Fax: (0441) 2181-222

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