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Untersuchungen im Raumordnungsverfahren

Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg


Verkehrsuntersuchung

Ziel: Aufzeigen der verkehrlichen und raumordnerischen Defizite im Raum und Ermittlung der Variante, die den Abbau der Defizite am meisten begünstigt.

Aufgabe der Verkehrsuntersuchung (VU) ist es, die im Raum vorhandenen Erschließungs- und Erreichbarkeitsdefizite zu ermitteln und ausgehend von diesen Ergebnissen die verkehrlichen und raumordnerischen Wirkungen der verschiedenen Trassenvarianten zu bestimmen. Außerdem liefert die VU die für den weiteren Planungsverlauf notwendigen Verkehrsdaten. Die VU schließt ab mit dem Vergleich der Varianten und einer Planungsempfehlung aus Sicht der VU.

Landwirtschaftlicher Fachbeitrag

Ziel: Ermittlung des Planungskorridors, der die aus land- und forstwirtschaftlicher Sicht geringsten Beeinträchtigungen nach sich zieht.

Der Landwirtschaftliche Fachbeitrag bewertet die Empfindlichkeiten der Schutzgüter Land- und Forstwirtschaft. Zu den im Fachbeitrag untersuchten Aspekten gehören unter anderem die natürliche Ertragsfähigkeit der Böden oder die Art der Bodennutzung aus landwirtschaftlicher Sicht, wie zum Beispiel Ackernutzung, Forstnutzung oder Nutzung als Grünland. Das sich daraus ergebende land- und forstwirtschaftliche Potenzial der Flächen innerhalb der einzelnen Gemarkungen wird ermittelt, bewertet und verglichen. Am Ende steht die Festlegung des Korridors, der die geringsten Beeinträchtigungen aus land- und forstwirtschaftlicher Sicht nach sich zieht. Wesentlicher Bestandteil des Fachgutachtens ist das Aufzeigen von Beurteilungsansätzen, die Aussagen zu den Empfindlichkeiten der Land- und Forstwirtschaft gegenüber dem Vorhaben zulassen.

Raumverträglichkeitsuntersuchung

Ziel: Findung des Trassenkorridors, bei dessen Verwirklichung die meisten positiven oder fördernden bzw. die geringsten negativen oder hemmenden Effekte auf die Raum- und Wirtschaftsstruktur zu erwarten sind.

Die Raumverträglichkeitsuntersuchung (RVU) dient zur Ermittlung der vom Vorhaben betroffenen Belange der Raumordnung. Dabei werden die Auswirkungen der A 39 auf z. B. die Siedlungs- und Bevölkerungsstruktur oder die Wirtschaftsstruktur mit ihren jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten und -potenzialen ermittelt. Die RVU ermöglicht einen Vergleich der Trassenkorridore und die Bewertung des Vorhabens insgesamt vor dem Hintergrund der Vorgaben und Ziele, die in den Raumordnungsprogrammen dargestellt sind.

Bundesautobahn 39
Artikel-Informationen

10.07.2017

Ansprechpartner/in:
Dirk Möller

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Lüneburg
Geschäftsbereichsleiter
Am Alten Eisenwerk 2 D
21339 Lüneburg
Tel: (04131) 15-1237
Fax: (04131) 15-1203

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