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A 7: Sechsstreifiger Ausbau zwischen der Anschlussstelle Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter (A 39)

Planungen haben begonnen


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Die Verkehrseinheiten (VKE) für den sechsstreifigen Ausbau der A 7 zwischen AS Hildesheim und AD Salzgitter.

Die Autobahn 7 soll zwischen der Anschlussstelle (AS) Hildesheim und dem Autobahndreieck (AD) Salzgitter sechsstreifig ausgebaut werden. Die Planungen hierfür erfolgen in zwei Abschnitten (Verkehrseinheiten, VKE):


VKE Länge
1 südl. AS Hildesheim bis nördl. Wöhlertalbrücke (K 212) 6,9 km
2 nördl. Wöhlertalbrücke bis südl. AD Salzgitter (A 39) 7,2 km

Die Planungen in der VKE 2 haben begonnen.

Bisher ist die A 7 vierstreifig (vom Autobahndreieck Salzgitter bis zur Anschlussstelle Derneburg) bzw. fünfstreifig (von der Anschlussstelle Derneburg Richtung Norden) hergestellt. Ziel ist der komplett sechsstreifige Ausbau der A 7 mit einer befestigten Fahrbahnbreite von je 14,50 m je Richtung. Bestandteil der Planung ist auch der Umbau des Autobahndreiecks Salzgitter (A 7/ A 39) zu einem vollständigen Autobahndreieck. Bisher fehlen in diesem Dreieck die Fahrbeziehungen Nord – Ost (Hildesheim – Salzgitter) bzw. Ost – Nord.

Vermessungsarbeiten sowie umweltfachliche Untersuchungen haben vor Ort bereits stattgefunden. Eine Verkehrsuntersuchung zur Ermittlung der künftigen Verkehrsbelastungen, auch unter Beachtung des Ausbaus des Autobahndreiecks Salzgitter, ist abgeschlossen. Als nächste Schritte werden die umweltfachlichen Untersuchungen ausgewertet und die straßenbauliche Planung aufgenommen. Dazu zählen neben der technischen Planung auch schalltechnische Untersuchungen zur Ermittlung zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen sowie wassertechnische und schadstofftechnische Untersuchungen. Diese sind Bestandteil des Straßenentwurfes, der abschließend dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Genehmigung vorgelegt wird. Danach werden die Unterlagen für das Verfahren zur Erlangung des Baurechtes (Planfeststellungsverfahren) erarbeitet. Dieses soll nicht vor Mitte 2020 beantragt werden.

Ein erster Abstimmungstermin mit den sogenannten Trägern öffentlicher Belange (dazu gehören neben den betroffenen Kommunen weitere Fachbehörden, Fachverbände und Interessenvertretungen) zur Vorstellung der bisher gewonnenen Erkenntnisse und zur Abstimmung des weiteren Vorgehens hat stattgefunden.

Aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit einiger Brücken in diesem Abschnitt (Wöhlertalbrücke, Unterführung der Kreisstraße zwischen Wöhle und Heersum, derzeit nur zweistreifig befahrbar; Bauwerk der A 39 über die A 7, derzeit nur einstreifig befahrbar) wird für die Brücken seit 23. Mai 2017 ein separates Planfeststellungsverfahren durchgeführt.

Die bisherigen Unterlagen zur Planung können Sie rechts herunterladen. Weitere Informationen erfolgen mit dem Fortschreiten der Planung.

Bundesautobahn 7
Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  

Die Lage des Ausbauabschnitts VKE 2 im Straßennetz.

Artikel-Informationen

28.11.2018

Ansprechpartner/in:
Udo Othmer

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Gandersheim
Geschäftsbereichsleiter
Stiftsfreiheit 3
37581 Bad Gandersheim
Tel: (05382) 953-191
Fax: (05382) 1043

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