Niedersachen klar Logo

A 7: Erweiterung der Tank- und Rastanlage Allertal und Neubau der Anschlussstelle Allertal

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Die Planungen für die Tank- und Rastanlage Allertal im Zuge der A 7: Übersichtslageplan (Download als detailliertes PDF rechts).

Der vorliegende Entwurf umfasst die Erweiterung der Tank- und Rastanlage (T+R-Anlage) Allertal, Ost- und Westseite, im Zuge der Bundesautobahn 7 (Hamburg – Hannover). Geplant ist der Bau zusätzlicher Lkw- und Bus-Parkstände sowie die Umgestaltung der vorhandenen Tank- und Rastanlage Allertal-Ost. Zusätzlich soll als Ersatz für die über die Rastanlage führende Behelfs-Anschlussstelle eine neue Anschlussstelle an der L 180 gebaut werden.

Der Ausbaubereich erstreckt sich von Betr.-km 104+822,235 bis Betr.-km 106+898,000 beidseitig der A 7. Die vorhandene T+R-Anlage sowie die geplante Anschlussstelle Allertal/ L 180 liegen zwischen der Anschlussstelle Westenholz/ L 191 (ca. 9 km nördlich) und der Anschlussstelle Schwarmstedt/ B 214 (ca. 2 km südlich).

Das für den Bau notwendige Planfeststellungsverfahren wurde am 29. Januar 2016 eingeleitet.

Verkehrsbedeutung und Notwendigkeit der Baumaßnahme

Die A 7 gehört aufgrund ihrer Bedeutung als Nord-Süd-Achse zu den am stärksten frequentierten Autobahnen Deutschlands.

Die bestehende Rastanlage Allertal-Ost entspricht infolge eines stark gestiegenen Verkehrsaufkommens insbesondere an Lkw, nicht mehr den notwendigen Anforderungen. Die Tank- und Rastanlage Allertal-West wurde bereits im Jahr 2000 umgestaltet. Allerdings reichen die vorhandenen Lkw-Parkstände auch hier nicht mehr aus.

Für die T+R-Anlage sind beidseitig nördliche Erweiterungen parallel zur A 7 geplant. Vorgesehen sind künftig folgende Parkstand-Kapazitäten:


Parkstände (bisherige Zahlen in Klammern) Ostseite Westseite
Pkw 120* (95) 102 (102)
Bus 14 (4) 16 (16)
Lkw 216 (49) 186 (70)
Schwertransporte 205 m (-) 76 m (76 m)
* davon 4 Parkstände behindertengerecht (bisher 2) und 3 Parkstände für Frauen

Bei der Erarbeitung des Entwurfes wurde zur Verbesserung der Verkehrssituation eine Trennung der Verkehre der T+R-Anlagen von den Verkehren der Anschlussstellen als zwingend erforderlich gesehen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der Verlegung der Anschlussstellenrampen.

Um dieses zu ermöglichen, werden beidseitig der A 7 Verteilerfahrbahnen als Parallelfahrbahn zur A 7 vorgesehen. Es ist so möglich, gemeinsame Ein- und Ausfahrten von der Autobahn für die Anschlussstelle und die T+R-Anlage zu schaffen und die Verkehre anschließend wieder zu trennen bzw. zusammenzufassen. Die Ein- und Ausfahrten werden dabei an die vorhandene sechsstreifige A 7 angebunden.

Die geplante Baumaßnahme liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Essel, Gemarkung Essel und Engehausen im Landkreis Heidekreis.

A 7: Tank- und Rastanlage
Artikel-Informationen

10.12.2018

Ansprechpartner/in:
Gisela Schütt

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Verden
Geschäftsbereichsleiterin
Bgm.-Münchmeyer-Straße 10
27283 Verden
Tel: (04231) 9239-174
Fax: (04231) 9239-55-100

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln