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A 39: Grundhafte Erneuerung zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf

Abfahrt Lüneburg-Nord in Fahrtrichtung Uelzen ab 22. August 2019 voll gesperrt


Aktuelles zum Bauablauf

Die Arbeiten zur Grunderneuerung der Bundesautobahn 39 auf der Richtungsfahrbahn Lüneburg zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf schreiten gut voran und liegen im Zeitplan.

In einer weiteren Bauphase wird die Anschlussstelle Lüneburg-Nord aus Fahrtrichtung Hamburg kommend ab 22. August 2019 für den abfahrenden Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 28. August 2019 an.

Die Arbeiten zur Grunderneuerung dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober 2019 an.

Parallel zu den Arbeiten auf der A 39 wird die Fahrbahn der Bundesstraße 4 im Bereich der Ortsumgehung Lüneburg zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Ebensberg erneuert.

Der Verkehr wird in diesem Bereich in einer 2+0-Verkehrsführung auf die Richtungsfahrbahn Soltau / Uelzen umgelegt. Je Fahrtrichtung steht je ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten laufen zeitgleich mit dem Arbeiten auf der A 39 seit 1. April 2019 und werdem voraussichtlich Ende August 2019 fertiggestellt.

Die Anschlussstelle Handorf ist seit 21. Juli 2019 voll gesperrt. Nähere Informationen zu den Verkehrsbeschränkungen im Zuge der Arbeiten finden Sie hier...

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
A 39 Lüneburg-Nord - Handorf: Übersichtskarte (Download als PDF rechts).

Projektbeschreibung

Die Bundesautobahn 39 wird zwischen den Anschlussstellen (AS) Lüneburg-Nord und Handorf grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist in zwei Bauphasen unterteilt:

  • Bauphase 1, Richtungsfahrbahn Hamburg: von der AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000) bis zur AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572),
  • Bauphase 2, Richtungsfahrbahn Lüneburg: von der AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572) bis zur AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000).

Die Bauphase 1 wurde 2018 umgesetzt und fertig gestellt.

Die Phase 2 wird seit dem 1. April 2019 ausgeführt. In dieser Zeit müssen sich Kraftfahrer auf Verkehrsbehinderungen durch eine sogenannte 3+0-Verkehrsführung (Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf einer Richtungsfahrbahn, 2 Fahrstreifen in einer Richtung, 1 Fahrstreifen in der Gegenrichtung) einstellen.

Bei der Umsetzung der grundhaften Erneuerung werden sowohl die Planums- und Frostschutzschichten sowie der gesamte Asphaltaufbau (ca. 160.000 m²) erneuert. Weiterhin wird die Schutzeinrichtung (Leitplanken) auf einer Länge von fast 10 Kilometern ersetzt. Ebenso werden Instandsetzungsmaßnahmen an der Entwässerungseinrichtungen und den Brückenbauwerken vorgenommen.

Straßenquerschnitt 01  
Straßenquerschnitt 01 (Download als PDF rechts).

Beschreibung der Verkehrsverhältnisse und Notwendigkeit des Ausbaus

Die A 39 verbindet derzeit den norddeutschen Raum um Hamburg mit dem Oberzentrum Lüneburg. Die Anbindung der A 39 an die A 7 im Dreieck Salzgitter ist zwischen Wolfsburg und Salzgitter bereits fertiggestellt, der Abschnitt zwischen Lüneburg und Wolfsburg wird zurzeit geplant.

Der zu erneuernde Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf wurde in den 1990er-Jahren hergestellt und 1995 in Betrieb genommen. Nach einer Nutzungsdauer von mehr als 20 Jahren findet aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes der Haupt- und Standspuren eine Grunderneuerung beider Fahrtrichtungen statt. Die Ausbaulänge beträgt rund 8.200 m.

Zwischen der AS Lüneburg-Nord und der AS Handorf wird der Kraftfahrzeugverkehr im Jahr 2010 mit 38.200 Kfz/ 24 h angegeben. Der Schwerverkehr lag bei 3.800 SV/ 24 h.

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