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A 39: Grundhafte Erneuerung zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf

Teilfreigabe der Richtungsfahrbahn Hamburg am 13. August 2018


Aktuelles zum Bauablauf

Die Arbeiten zur Grunderneuerung der A 39 zwischen Lüneburg-Nord und Handorf laufen planmäßig.

Der Fahrbahn der Autobahn 39 in Fahrtrichtung Hamburg ist bereits fertiggestellt und wird ab dem 13. August 2018 unter einspuriger Verkehrsführung für den Verkehr freigegeben.

Die bestehende Verkehrsführung in Fahrtrichtung Lüneburg wird dabei nicht verändert. Für die Ausführung der Restarbeiten im Mittelstreifen ist die einspurige Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen erforderlich und wird einen Zeitraum von etwa drei Wochen in Anspruch nehmen. Ebenso ist damit auch die Anschlussstelle Handorf wieder für den Verkehr freigegeben.

Näheres entnehmen Sie bitte der Presseinformation vom 13.08.2018.

Die Gesamtfertigstellung der Maßnahme ist für Ende September 2018 geplant.

Weitere Informationen werden an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben.

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
A 39 Lüneburg-Nord - Handorf: Übersichtskarte (Download als PDF rechts).

Projektbeschreibung

Die Bundesautobahn 39 wird zwischen den Anschlussstellen (AS) Lüneburg-Nord und Handorf grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist in zwei Bauphasen unterteilt:

  • Bauphase 1, Richtungsfahrbahn Hamburg: von der AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000) bis zur AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572),
  • Bauphase 2, Richtungsfahrbahn Lüneburg: von der AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572) bis zur AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000).

Die Bauphase 1 wird ab dem 5. März bis Ende September 2018 umgesetzt; die Phase 2 wird voraussichtlich 2019 ausgeführt. In dieser Zeit müssen sich Kraftfahrer auf Verkehrsbehinderungen durch eine sogenannte 3+0-Verkehrsführung (Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf einer Richtungsfahrbahn, 2 Fahrstreifen in einer Richtung, 1 Fahrstreifen in der Gegenrichtung) einstellen.

Die Bauphase 1 wird dabei noch mit drei Unterabschnitten ergänzt. In den Bauphasen 1.1 bis 1.3 wird die gesamte AS Lüneburg-Nord mitsamt seiner sich anschließenden Landesstraße 216 bis hin zur Einmündung Wilhelm-Hänel-Weg nach Ochtmissen instand gesetzt. Die detaillierte Bauphasenunterteilung kann der Verkehrskonzeption (Download rechts) entnommen werden.

Die zur Umsetzung der 1. Bauphase notwendigen vorbereitenden Maßnahmen wurden im November und Dezember 2017 umgesetzt. Hierbei handelte es sich um die Herstellung von Mittelstreifenüberfahrten und Nothaltebuchten im Bereich des Mittelstreifens sowie im Außenbereich der beiden Richtungsfahrbahnen.

Bei der Umsetzung der grundhaften Erneuerung werden sowohl die Planums- und Frostschutzschichten sowie der gesamte Asphaltaufbau (ca. 160.000 m²) erneuert. Weiterhin wird die Schutzeinrichtung (Leitplanken) auf einer Länge von fast 10 Kilometern ersetzt. Ebenso werden Instandsetzungsmaßnahmen an der Entwässerungseinrichtungen und den Brückenbauwerken vorgenommen.

Bitte beachten Sie im weiteren Verlauf der A 39 auch die Arbeiten zur Brückensanierung im Maschener Kreuz (A 1/ A 39), die voraussichtlich bis November 2018 andauern.
Straßenquerschnitt 01  
Straßenquerschnitt 01 (Download als PDF rechts).

Beschreibung der Verkehrsverhältnisse und Notwendigkeit des Ausbaus

Die A 39 verbindet derzeit den norddeutschen Raum um Hamburg mit dem Oberzentrum Lüneburg. Die Anbindung der A 39 an die A 7 im Dreieck Salzgitter ist zwischen Wolfsburg und Salzgitter bereits fertiggestellt, der Abschnitt zwischen Lüneburg und Wolfsburg wird zurzeit geplant.

Der zu erneuernde Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf wurde in den 1990er-Jahren hergestellt und 1995 in Betrieb genommen. Nach einer Nutzungsdauer von mehr als 20 Jahren findet aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes der Haupt- und Standspuren eine Grunderneuerung beider Fahrtrichtungen statt. Die Ausbaulänge beträgt rund 8.200 m.

Zwischen der AS Lüneburg-Nord und der AS Handorf wird der Kraftfahrzeugverkehr im Jahr 2010 mit 38.200 Kfz/ 24 h angegeben. Der Schwerverkehr lag bei 3.800 SV/ 24 h.

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