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Neubau des Kreuzungsbahnhofs Rötgesbüttel

Anhörungsverfahren


Für die Umsetzung des Regionalbahnkonzeptes 2014+ sollen auf der Strecke Braunschweig - Gifhorn - Uelzen (KBS 115) kapazitätssteigernde Maßnahmen durchgeführt werden. Auf der Strecke 1902 (Braunschweig Hbf - Gifhorn) gibt es derzeit nicht genügend Kreuzungsmöglichkeiten, so dass keine zusätzlichen Züge fahrbar sind und es bei Störungen zu einem erhöhten Verspätungsaufbau kommt.

Um den Anforderungen des geplanten Regionalbahnkonzeptes 2014+ gerecht werden zu können, soll die Leistungsfähigkeit der Strecke 1902 erhöht und ein neuer Kreuzungsbahnhof in Rötgesbuttel errichtet werden. Die Baumaßnahme (Bahn-km 22,5+40 - Bahn-km 25,1+60) wirkt sich in den Gemarkungen Rötgesbüttel, Gifhorn und Hohne aus.

Die DB Netz AG als Antragstellerin (Vorhabenträgerin) hat hierfür beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) als der zuständigen Planfeststellungsbehörde die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr führt in dem Planfeststellungsverfahren das Anhörungsverfahren durch (§ 18a AEG).

Das Verfahren wurde am 16. August 2017 eingeleitet. Die vorliegende Planung „Neubau Kreuzungsbahnhof Rötgesbüttel" umfasst die Errichtung des neuen Systemhalts in südlicher Anordnung (Variante I), den Bau eines Mittelbahnsteiges mit Bahnsteigzugang von der Bahnhofstraße, die Auflassung des Bahnüberganges km 23,786 durch Neubau eines Gehweges vom aufzulassenden Bahnübergang bis zum neuen Bahnübergang für Fußgänger in km 23,505. Weiterhin ist der Neubau eines Ersatzweges „Landwirtschaft" parallel zu der B 4 ab Straße „Schierenbalken" bis zu der Straßenmeisterei südlich der Ortschaft Rötgesbüttel geplant.

Die Planunterlagen haben in der Zeit vom 14. September 2017 bis einschließlich 13. Oktober 2017 bei den Samtgemeinden Lachendorf und Papenteich sowie bei der Stadt Gifhorn zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegen und waren in diesem Zeitraum auch online unter https://planfeststellung.strassenbau.niedersachsen.de/overview einsehbar. Jeder, dessen Belange durch das Bauvorhaben berührt werden, konnte bis einschließlich 27. Oktober 2017 Einwendungen erheben.

Eingegangen sind sieben private Einwendungen sowie zwölf Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Die Einwendungen und Stellungnahmen wurden der Antragstellerin zur Gegenäußerung übermittelt.

Das Verfahren wird fortgesetzt.

Hinweis: Am 7. Mai 2015 war schon einmal ein Anhörungsverfahren in dieser Sache eingeleitet worden. Da die Lage des neuen Gleises eine Auflassung (Schließung) des Bahnübergangs bei km 23,786 (Anbindung an die K 48) erforderlich macht, konnten mehrere Landwirte ihre Felder nicht mehr erreichen. Von der Planung des erforderlichen Ersatzweges für den landwirtschaftlichen Verkehr parallel zum Gleis 1 mit Anschluss an die Bahnhofstraße hat die Antragstellerin aufgrund mehrerer Einwendungen Abstand genommen. Daher wurde das Anhörungsverfahren hierzu am 7. Juli 2016 eingestellt.

Die Antragstellerin plant nun, wie oben dargestellt, eine Führung des Ersatzweges parallel zur B 4.



Ein Teil der von der Antragstellerin eingereichten Planunterlagen wird hier zur allgemeinen Information veröffentlicht. Die rechtlichen Vorgaben und Fristen des Planfeststellungsverfahrens bleiben hiervon unberührt. Ein Rechtsanspruch lässt sich aus dieser Veröffentlichung nicht ableiten.

Eingereichte Planunterlagen

Gleis
Link zur Antragstellerin:

Link zur Planfeststellungsbehörde:

Hinweis:

Über den unten stehenden Link "E-Mail an Ansprechpartner/in" können keine formwirksamen Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen unterschrieben sein, um formwirksam erhoben zu sein.

Artikel-Informationen

17.11.2017

Ansprechpartner/in:
Astrid Bruns

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Stabsstelle Planfeststellung
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (05331) 984-164
Fax: (05331) 984-170

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