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A 7: Ersatzneubau von vier Brückenbauwerken von nördlich Wöhlertalbrücke bis südlich Dreieck Salzgitter

Planfeststellungsbeschluss unanfechtbar


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Die für den Ersatzneubau vorgesehen Brückenbauwerke im Zuge der A 7: Übersichtskarte.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, plant im Zuge der Autobahn 7 den Ersatzneubau der Brückenbauwerke Bw 3081 (Wöhlertalbrücke), Bw 3076 (Brücke über die Innerste), Bw 3075a (Brücke über die K 306) und Bw 3070 (Dreieck Salzgitter, Überführung der A 39) im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus von nördlich Wöhlertalbrücke bis südlich Dreieck Salzgitter (Betr.-km 190,150 bis Betr.-km 197,600) in den Gemarkungen Wöhle, Heersum, Derneburg, Holle, Grasdorf und Binder.

Die Baumaßnahme dient als vorgezogene Maßnahme zum späteren sechsstreifigen Streckenausbau; bei diesen Brückenbauwerken besteht aufgrund ihres schlechten Gesamtzustandes die Notwendigkeit, sie möglichst zeitnah zu erneuern. Hintergrund sind das Alter der Brücken sowie die stetig steigenden Verkehrsbelastungen.

Die vorliegende Planung umfasst neben dem Ersatzneubau der vier Brückenbauwerke auch den Entfall des Bauwerks 3075 (landwirtschaftlicher Weg) sowie die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen.

Das Planfeststellungsverfahren ist am 23. Mai 2017 eingeleitet worden. Die Planunterlagen haben in der Zeit vom 6. Juni 2017 bis einschließlich 5. Juli 2017 bei der Gemeinde Holle, der Gemeinde Schellerten und der Samtgemeinde Baddeckenstedt zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegen und waren in dieser Zeit auch online unter http://planfeststellung.strassenbau.niedersachsen.de/overview einsehbar.

Jeder, dessen Belange durch die Planung berührt werden, konnte ab Beginn der Auslegung bis einschließlich 19. Juli 2017 Einwendungen erheben.

Eingegangen sind 22 Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange sowie 8 private Einwendungen. Schwerpunkte sind u. a. die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen, Beeinträchtigungen durch den Baustellenverkehr, die Entwässerung sowie die Forderung nach weitergehenden Lärmschutzmaßnahmen. Die Stellungnahmen und Einwendungen wurden dem Antragsteller zur Bearbeitung übersandt. Der Erörterungstermin fand am 24. Oktober 2017 in Sottrum statt.

Der Planfeststellungsbeschluss erging am 31. Januar 2018. Er lag zusammen mit den festgestellten Planunterlagen in der Zeit vom 26. Februar 2018 bis einschließlich 12. März 2018 bei den Gemeinden Schellerten und Holle sowie bei der Samtgemeinde Baddeckenstedt zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich aus und war in dieser Zeit auch online unter http://planfeststellung.strassenbau.niedersachsen.de/overview einsehbar.

Der Planfeststellungsbeschluss wurde beklagt. Nach Rücknahme der Klage wurde der Beschluss am 21. Februar 2019 bestandskräftig (unanfechtbar).



Ein Teil der dem Planfeststellungsbeschluss zugrunde liegenden Unterlagen wird hier zur allgemeinen Information veröffentlicht. Die rechtlichen Vorgaben und Fristen des Planfeststellungsverfahrens bleiben hiervon unberührt. Ein Rechtsanspruch lässt sich aus dieser Veröffentlichung nicht ableiten.

Aktuelle Planunterlagen:

Bundesautobahn 7
Artikel-Informationen

28.03.2019

Ansprechpartner/in:
Thomas Kelpen

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Stabsstelle Planfeststellung
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: (05331) 984-165
Fax: (05331) 984-170

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