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Grundlagenermittlung und Ausschreibung

A 293: Ersatzneubau der Brücke über die Alexanderstraße (L 824) in Oldenburg


In Rahmen einer Machbarkeitsstudie sind verschiedene statische Systeme für den Ersatzneubau des Bauwerks OL2 untersucht worden - z. B. ein Einfeldbauwerk als Trogquerschnitt und zwei Varianten eines Mehrfeldsystems mit unterschiedlichen Stützweiten - jeweils unter Anwendung der Stahlverbund- und Spannbetonbauweise.

Für eine inhaltlich detaillierte Ausarbeitung der Varianten fanden weiter die folgenden Fachbeiträge und Gutachten Berücksichtigung:

  • Baugrunduntersuchung mit geotechnischer Beurteilung,
  • schalltechnische Untersuchung für Bau- und Endzustand,
  • Verkehrsuntersuchung und abschließender Beurteilung.

Zur Entscheidungsfindung erfolgte - in fortlaufender Abstimmung mit der Stadt Oldenburg - eine Gegenüberstellung der Varianten unter Berücksichtigung der baulichen Umsetzung und des Zeitbedarfs, der verkehrlichen Aspekte für den End- und Bauzustand, der Auswirkungen auf Natur und Umwelt und letztendlich einer wirtschaftlichen Betrachtung in einer Bewertungsmatrix.

Die Vorzugsvariante ist dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Dezember 2015 vorgestellt und als Grundlage für die darauf folgende Entwurfsbearbeitung festgelegt worden.

Bauwerksentwurf und Ausschreibung

Auf Grundlage der Vorplanung und Machbarkeitsstudie ist die Vorzugvariante bei der Entwurfsaufstellung stetig weiterentwickelt worden. Neben der Ausarbeitung von statischen und konstruktiven Details mussten insbesondere auch die folgenden Punkte Berücksichtigung finden:

  • Abstimmung von bauablauftechnischen Aspekten auf die Verkehrsführung, vor dem Grundsatz einer überwiegenden Aufrechterhaltung aller Verkehrsbeziehungen,
  • Integration von gestalterischen und architektonischen Elementen,
  • Ergänzung des Bauwerkes um einen Standstreifen, ohne weiteren Flächenbedarf zu generieren (Steilböschung),
  • Umbau der Verkehrsinseln und Lichtsignalanlagen im Bereich der Auf- und Abfahrtsrampen,
  • Entwicklung und Gestaltung der Lärmschutzwand,
  • Abstimmung mit der Stadt Oldenburg,
  • parallele Erstellung des Leistungsverzeichnis und der Ausschreibungsunterlagen.

Im Juni 2016 erfolgte die Genehmigung des Bauwerksentwurfs für den Ersatzneubau. Abschließend begann ein EU-weites Vergabeverfahren.

Veröffentlichung (europaweit): 01.09.2016
Wertungskriterien: 80 % Preis/ 20 % technischer Wert
Submission: 18.10.2016
Vergabevorschlag: 05.12.2016
Vergabezustimmung BMVI: 20.12.2016
Zuschlagserteilung: 02.01.2017

Bundesautobahn 293
Artikel-Informationen

09.03.2017

Ansprechpartner/in:
Joachim Delfs

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Oldenburg
Geschäftsbereichsleiter
Kaiserstraße 27
26122 Oldenburg
Tel: (0441) 2181-158
Fax: (0441) 2181-222

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