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Sechsstreifiger Ausbau der A 7 von der Anschlussstelle Bad Fallingbostel bis zum Dreieck Walsrode

Erster Spatenstich am 16. August 2016


Erster Spatenstich für den sechsstreifigen Ausbau der A 7 zwischen Bad Fallingbostel und Walsrode  
Erster Spatenstich für den sechsstreifigen Ausbau der A 7 zwischen Bad Fallingbostel und Walsrode am 16. August 2016.

Der geplante sechsstreifige Ausbau der Bundesautobahn 7 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Bad Fallingbostel und dem Autobahndreieck (AD) Walsrode stellt mit 8,0 km den südlichen Teil (Abschnitt 3) der insgesamt 32,2 km langen Maßnahme „Sechssstreifiger Ausbau der A 7 von der AS Soltau-Ost bis zum AD Walsrode dar.

Baudurchführung

Nachdem der Planfeststellungsbeschluss für den 3. Planungsabschnitt von der AS Bad Fallingbostel bis zum AD Walsrode vom 4. August 2015 am 22. Oktober 2015 bestandskräftig (unanfechtbar) geworden ist, hat Anfang 2016 die bauliche Umsetzung mit bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen. Der feierliche Erste Spatenstich für den Ausbau durch Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, wurde am 16. August 2016 ausgeführt.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 58,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Geplanter Bauablauf/ Verkehrsführung

Folgende Bauvorbereitende Arbeiten wurden im Jahr 2016 durchgeführt:

  • Baumfäll- und Rodungsarbeiten,
  • Sanierung der Fahrbahn zur Aufnahme der kommenden Verkehrsführungen,
  • Verlegung eines Lichtwellenleiterkabels neben der Richtungsfahrbahn Hamburg,
  • Herstellung eines Wildschutzzaunes Richtungsfahrbahn Hamburg,
  • Verlegung eines Regenwasserkanals im Mittelstreifen, Bau eines Regenrückhaltebeckens (Restarbeiten Anfang 2017),
  • vorbereitende Arbeiten an den Bauwerken (Bw).

Die Nutzung der temporären Seitenstreifenfreigabe im Abschnitt von der AS Bad Fallingbostel bis zum AD Walsrode (beide Fahrtrichtungen) ist während der Bauarbeiten nicht möglich.

Die Richtungsfahrbahn Hannover soll als erste der beiden Richtungsfahrbahnen sechsstreifig ausgebaut werden. Hierfür ist es erforderlich, diese Richtungsfahrbahn komplett für den Verkehr zu sperren. Die vorhandene Breite der Richtungsfahrbahn Hamburg reicht nicht aus, um für jede Richtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung stellen zu können. Aus diesem Grund wird vorab die Richtungsfahrbahn Hamburg nach außen verbreitert. Dafür wurde im Januar 2017 eine 3+1-Verkehrsführung eingerichtet. Das bedeutet, dass auf der Richtungsfahrbahn Hannover zwei Fahrstreifen in Richtung Hannover und ein Fahrstreifen in Richtung Hamburg und auf der Richtungsfahrbahn Hamburg ein Fahrstreifen in Richtung Hamburg zur Verfügung stehen.

Mitte Februar 2017 haben die eigentlichen Arbeiten zur Verbreiterung der Richtungsfahrbahn Hamburg begonnen. Sie sollen bis Herbst 2017 andauern.

Beginnend im Herbst 2017 wird dann die Richtungsfahrbahn Hannover sechsstreifig ausgebaut. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit einer 4+0-Verkehrsführung (2 Fahrstreifen je Richtung auf einer Richtungsfahrbahn, Vollsperrung der anderen Richtungsfahrbahn) auf der Richtungsfahrbahn Hamburg geführt. Die Arbeiten laufen bis etwa Herbst 2018.

Ab Herbst 2018 erfolgt dann abschließend der sechsstreifige Ausbau der Richtungsfahrbahn Hamburg. Der Verkehr wird mit einer 4+0-Verkehrsführung auf der bereits sechsstreifig ausgebauten Richtungsfahrbahn Hannover geführt.

Die Arbeiten sind voraussichtlich im Herbst 2019 abgeschlossen.


Geplanter Bauablauf ca. Baubeginn ca. Bauende Verkehrsführung
Kanalverlegung/ Bw August 2016 Ende 2016 2+2
Verbreiterung RF HH Februar 2017 Herbst 2017 3+1
Ausbau RF H Herbst 2017 Herbst 2018 4+0 auf RF HH
Ausbau RF HH Herbst 2018 Herbst 2019 4+0 auf RF H

Bestandteil der eingerichteten Verkehrsführungen (2+2, 3+1 und 4+0) sind auch stets eine Stauwarnanlage sowie die Verwendung von CB-Funk-Warnern.

Änderungen der Verkehrsführung werden rechtzeitig über aktuelle Pressemitteilungen versandt und hier eingestellt.

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