klar

5. Bauabschnitt von Drochtersen bis Stade

Planung und Bau der Autobahn 26 von Drochtersen bis zur Autobahn 7


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Der 5. Bauabschnitt der A 26 mit den Teilabschnitten 5a und 5b: Übersichtskarte (Download als PDF rechts).

Der 15,76 km lange 5. Bauabschnitt der A 26 verbindet die geplante A 20 (Küstenautobahn sowie die Elbquerung zwischen Glücksstadt und Drochtersen) mit dem Ende 2008 fertig gestellten 1. Bauabschnitt der A 26 bei Stade.

Am 28. Juli 2005 erfolgte für diesen Abschnitt die Linienbestimmung durch das Bundesverkehrsministerium. Im Anschluss wurde der Vorentwurf für den 5. Bauabschnitt erarbeitet und vom Bundesverkehrsministerium am 21. Juli 2009 genehmigt. Das Planfeststellungsverfahren wurde am 20. September 2010 eingeleitet.

Der 5. Bauabschnitt gliedert sich in einen Teilbereich 5a (zwischen der K 28 bei Drochtersen bis einschließlich der Anschlussstelle (AS) Stade-Nord (Freiburger Str. bei Stade) und einen Teilabschnitt 5b (östlich der AS Stade-Nord bis zur AS Stade-Ost im 1. Bauabschnitt der A 26. Der Trassenverlauf ergibt sich wie folgt:

Der Bauabschnitt 5a (Länge: 10,5 km) beginnt östlich des geplanten Autobahnkreuzes A 20/ A 26 bei Drochtersen an der K 28 und führt dann parallel zur L 111 und K 27 Richtung Stade. Die Kreisstraßen K 29 und K 31 werden mit Brückenbauwerken über die A 26 überführt. Auf Höhe des heutigen Schneeweges ist die einzige Anschlussstelle dieses Abschnittes geplant. Die geplante Anschlussstelle erhält im Süden einen Anschluss an die vorhandene Freiburger Straße und im Norden an die L 111. Die vorhandene Freiburger Straße endet beidseitig vor der neuen Autobahn in einem Wendekreis, der vorhandene Radweg wird unter der A 26 hindurchgeführt. Hier endet der Bauabschnitt 5a und der Abschnitt 5b (Länge: 5,26 km) beginnt. Mittels eines Trogbauwerkes kreuzt die A 26 im weiteren Verlauf die Schwinge. Auf Veranlassung der Stadt Stade soll das vorhandene Industriegleis Stade-Bützfleth auf die Ostseite der A 26 in eine parallele Führung zur A 26 und zur L 111 verlegt werden. Im Kreuzungspunkt mit der Altländer Straße wird diese sowohl über die A 26 als auch über das Industriegleis überführt. Der jetzige Knotenpunkt L 111 (Ostumgehung Stade)/ L 140 / Altländer Straße soll kleinräumig in Richtung Osten verlegt und als Kreisverkehrsplatz ausgebildet werden. Zwischen dem Stadtteil Altländer Viertel und der Anschlussstelle Stade-Ost verlässt das Industriegleis die Parallelführung und kreuzt die A 26, um ungefähr auf Höhe des Finanzamtes in die Bahnstrecke Hamburg - Cuxhaven einzubinden. Im Bereich der Anschlussstelle Stade-Ost schließt der Bauabschnitt 5b an den 1. Bauabschnitt der A 26 an. An dieser Anschlussstelle wird die südliche Rampe auf die östliche Seite der L 111 verlegt.

Insgesamt sind im Bauabschnitt 5a drei Wirtschaftswegeüberführungen: (Landernweg - "Assel", Langer Moorweg, Röhrweg) vorgesehen. Zusätzlich enthält dieser Abschnitt eine unbewirtschaftete PWC-Anlage (Parkplatz mit WC) im Bereich Depenbecker Deich.

Im Bauabschnitt 5b ist die Überführung des vorhandenen Wirtschaftsweges über die L 111 geplant. In Anbetracht der Verkehrsverlagerung von der L 111 auf die A 26 wird das jetzige Brückenbauwerk zur Überführung des Wirtschaftsweges über die L 111 abgebrochen und ein plangleicher Knotenpunkt vorgesehen.

Bundesautobahn 26
Artikel-Informationen

27.09.2017

Ansprechpartner/in:
Hans-Jürgen Haase

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Stade
Geschäftsbereichsleiter
Harsefelder Straße 2
21680 Stade
Tel: (04141) 601-356
Fax: (04141) 601-397

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln