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Abschnitt 6: Von der B 495 bei Bremervörde bis zur L 114 bei Elm

Planung der Küstenautobahn A 20


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Der Planungsabschnitt 6 der Küstenautobahn A 20: Übersichtskarte (Download als detailliertes PDF rechts).

Der 6. Planungsabschnitt der A 20 zwischen der Bundesstraße 495 bei Bremervörde und der Landesstraße 114 bei Elm hat eine Länge von 12,4 km. Die Planung obliegt unserem regionalen Geschäftsbereich Stade.

Die linienbestimmte Trasse der A 20 im Abschnitt 6 verläuft in den Landkreisen Rotenburg und Stade. Als Maßgabe aus der Linienbestimmung muss die Trassenführung nördlich von Bremervörde (Variantenuntersuchung im Bereich Hönau-Lindorf) überprüft werden:

„Im Raum nördlich von Bremervörde greift die Linienführung erheblich in die gewachsenen Siedlungsstrukturen des Straßendorfes Hönau-Lindorf entlang der K 105 ein. Im weiteren Planungsablauf ist der Querungsbereich der A 20 mit der K 105 im Rahmen eines Variantenvergleichs dahingehend zu überprüfen, ob vor allem unter dem Gesichtspunkt der Minimierung der Belastung der Wohnbebauung Optimierungen möglich sind." (Beschluss der Linienbestimmung A 20, 25.06.2010)

Zur Minimierung der Auswirkungen wurden sieben Varianten in einem Korridor zwischen der B 495 und der Oste näher untersucht. Unter den entscheidenden Kriterien städtebauliche Auswirkungen, Umweltverträglichkeit und Eingriffe in die Landwirtschaft ist eine weiter südlich liegende Trassenführung als die verträglichste hervorgegangen.

Die Trasse verläuft von der B 495 kommend in nordöstlicher Richtung durch das Kornbecksmoor und tangiert anschließend das Waldgebiet Höhne. Südlich von Kiel ist eine Durchschneidung des nördlichen Waldrandes auf einer Länge von ca. 200 m erforderlich. Anschließend wird das langgestreckte Straßendorf Hönau-Lindorf (K 105) südlich gequert und die Trasse führt dann um die Gemeinde Nieder Ochtenhausen. Im weiteren Verlauf quert die Trasse der A 20 mit einem langgestreckten Bauwerk die Oste. Der Abschnitt endet an der L 114 bei Elm.

Der Abschnitt der L 114 zwischen der Anschlussstelle und dem Anschluss an die bestehende Bundesstraße 74 in der Ortslage Elm wird zukünftig zur Bundesstraße aufgestuft. Zur Aufnahme der zukünftigen Verkehrsbelastung ist ein Ausbau mit Verbreiterung der L 114 unter Berücksichtigung eines Radweges vorgesehen. Im Zuge der Planung werden Brückenbauwerke für Straßen- und landwirtschaftliche Wegeüberführungen, für Gewässerquerungen sowie auch Bauwerke für Vernetzungsansprüche vorgesehen. Als markantes Bauwerk in diesem Abschnitt ist die Querung der Oste zu nennen. Die Verkehrseinheit des Abschnittes 6 wird durch zwei Anschlussstellen am Bauanfang und Bauende mit der Verknüpfung an die B 495 und die L 114 sichergestellt.

Die Verkehrsprognose für das Jahr 2025 erwartet ein Verkehrsaufkommen von 28.300 Kfz/ 24 h und einen Anteil des Schwerlastverkehrs von bis zu 31 Prozent.

Am 19. August 2010 fand in Bremervörde der Scoping-Termin und die Projektkonferenz für den Abschnitt 6 statt. Die Landesbehörde stellte hier die technische Planung und den Untersuchungsrahmen nach § 5 UVPG vor. In den Planungsprozess sind die Kommunen und andere Träger öffentlicher Belange im Rahmen von begleitenden Arbeitskreisen eingebunden. Unterlagen hierzu stehen rechts zum Herunterladen bereit.

Der Vorentwurf wurde Ende 2011 dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung übersandt. Die Genehmigung ist erfolgt.

Das Planfeststellungsverfahren wurde am 28. September 2012 eingeleitet.

Kartierungsarbeiten

Zu den aktuellen Kartierungsarbeiten beachten Sie bitte unsere Presseinformation vom 08.03.2017 und die entsprechende öffentliche Bekanntmachung (PDF, 0,03 MB).

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