Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr klar

Abschnitt 7: von Ehra (L 289) bis Wolfsburg (B 188)

Neubau der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Autobahn 39: Der Planungsabschnitt 7 in der Übersicht (Download als detailliertes PDF rechts).
Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)

Der Abschnitt 7 der A 39 zwischen Ehra (Landesstraße 289) und Wolfsburg (Bundesstraße 188) hat eine Länge von 14,2 km. Die Planung obliegt unserem regionalen Geschäftsbereich Wolfenbüttel.

Die linienbestimmte Trasse der A 39 im Abschnitt 7 schließt im Norden an den Abschnitt 6 an. Etwa mittig zwischen Ehra und Lessien ist eine Anschlussstelle an die L 289 geplant. Das FFH-Gebiet Vogelmoor wird im Westen umgangen. Die Ortschaften Barwedel und Jembke werden im Westen passiert, die Ortschaften Bokensdorf, Grußendorf und Tappenbeck im Osten. Im Süden schließt der Abschnitt an die bestehende Anschlussstelle Weyhausen der A 39 bei Wolfsburg an.

Die Projektkonferenz und der Scoping-Termin fanden am 27. Januar 2009 in Weyhausen statt.

Auf einer Arbeitskreis-Sitzung am 15. Dezember 2009 in Barwedel stellte die Landesbehörde erste Planungsergebnisse vor. Danach wird die Trasse bei Barwedel und Jembke um 300 bis 800 m nach Westen verschwenkt, um die Beeinträchtigungen im Bereich des dortigen Windparks zu minimieren. Die Landesbehörde folgt hierbei einer Auflage des Bundesverkehrsministeriums.

Außerdem soll entlang der neuen A 39 beidseitig ein Parkplatz mit WC (so genannte PWC-Anlage) östlich der vorhandenen Bundesstraße 248 zwischen Jembke und Tappenbeck entstehen. Zudem erfordert der Anschluss der Neubautrasse an die bestehende A 39 eine Verlegung der B 248 zwischen Tappenbeck und Weyhausen nach Westen, um weiterhin eine Verbindung mit der B 188 zu gewährleisten. Hier soll ein leistungsfähiger Knoten entstehen, in dem sich die B 188 und die B 248 in einer ampelgeregelten Kreuzung treffen. Die Anschlussstelle zur A 39 wird über einen Kreisverkehrsplatz angebunden (siehe Grafik rechts).

Der Vorentwurf wurde im Herbst 2011 dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Genehmigung übersandt. Im Januar 2012 wurde die Planung dahingehend geändert, dass die Anschlussstelle Ehra gemeinsam mit der Landesstraße 289 zwischen Ehra und Lessien in nördlicher Richtung verlegt wird, um die Verkehrs- und Lärmbelastung in der Ortslage von Ehra zu verringern. Die L 289 soll künftig nördlich von Ehra auf die L 288 treffen; eine Weiterführung bis zur B 248 nordöstlich von Ehra ist ebenfalls geplant (siehe Grafik unten). Beachten Sie hierzu auch unsere Presseinformation.

Die Genehmigung des Vorentwurfs ("Gesehen-Vermerk") durch das Bundesverkehrsministerium erfolgte am 23. August 2013.

Am 26. Februar 2013 stelle die Landesbehörde in Gifhorn das Umstufungskonzept für das nachgeordnete Straßennetz in den südlichen Abschnitten der geplanten Autobahn 39 vor. Beachten Sie hierzu unsere Presseinformation.

Das Planfeststellungsverfahren wurde am 9. Oktober 2014 eingeleitet.


Quelle: www.lgln.niedersachsen.de  
Die Anschlussstelle Ehra wird gemeinsam mit der Bundesstraße 248 und der Landesstraße 289 nach Norden verlegt, um die Verkehrsbelastung in Ehra zu verringern (Download der Übersichtskarte als PDF rechts).
Bildrechte: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (www.lgln.niedersachsen.de)
Artikel-Informationen

09.05.2016

Ansprechpartner/in:
Bernd Mühlnickel

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Wolfenbüttel
Geschäftsbereichsleiter
Sophienstraße 5
38304 Wolfenbüttel
Tel: (05331) 8809-162
Fax: (05331) 8809-199

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