Abschnitt 6: von Wittingen (B 244) bis Ehra (L 289) | Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
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Abschnitt 6: von Wittingen (B 244) bis Ehra (L 289)

Neubau der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Autobahn 39: Der Planungsabschnitt 6 in der Übersicht (Download als detailliertes PDF rechts).

Der Abschnitt 6 der A 39 zwischen Wittingen (Bundesstraße 244) und Ehra (Landesstraße 289) hat eine Länge von 18,1 km. Die Planung obliegt unserem regionalen Geschäftsbereich Wolfenbüttel.

Die linienbestimmte Trasse der A 39 im Abschnitt 6 schließt im Norden an den Abschnitt 5 an. Hier ist der Anschluss an die B 244 (Wittingen) geplant, außerdem noch ein weiteren Anschluss an die L 286 bei Eutzen (Details unten). Die Trasse quert die Bahnstrecken Wittingen - Hankensbüttel und Wittingen - Wolfsburg und verläuft östlich am Naturschutzgebiet Bornbruchsmoor und dem Staatsforst Knesebeck vorbei. Das Automobil-Testgelände wird im Westen passiert, der Bundeswehr-Tuppenübungsplatz und der Staatsforst Munster Heide im Osten. Im Süden schließt die Trasse an den Abschnitt 7 bei Ehra und Lessien (Anschlussstelle der L 289) an.

Im Abschnitt 6 ist in Höhe des Automobil-Testgeländes im Gifhorner Nordkreis die Errichtung einer unbewirtschafteten PWC-Anlage (Parkplatz mit WC) geplant.

Die Projektkonferenz und der Scoping-Termin fanden am 29. April 2009 in Wittingen (Landkreis Gifhorn) statt.

Eine erste Arbeitskreis-Sitzung mit den betroffenen Gemeinden, den Trägern öffentlicher Belange und den zuständigen Umwelt- und Wasserbehörden fand am 4. November 2009 statt. Die Landesbehörde stellte hier u. a. ihr Anschlussstellen-Konzept für Wittingen vor, das zwischenzeitlich vom Bundesverkehrsministerium bestätigt worden ist. Danach plant die Behörde im Bereich Wittingen den Bau zweier Anschlussstellen. Eine Anschlussstelle soll die Bundesstraße 244 an die neue Autobahn anbinden, eine weitere die Landesstraße 286 bei Eutzen.

Ursprünglich in der Diskussion waren drei Varianten:

Kartengrundlage: www.lgn.niedersachsen.de  
Das Anschlussstellen-Konzept im Bereich Wittingen.
Variante 1 AS 16 an der B 244 (entspricht der Linienbestimmung)
Variante 2 AS 17 mit zusätzlicher Anbindung nach Westen und Osten (AS 16 entfällt)
Variante 3 AS 16 und AS 18 (L 286) [mögliche Anbindung nach Osten als Option, zurzeit nicht Gegenstand der Planung]

Die gewählte Variante 3 bringt dabei die gleiche verkehrliche Entlastung wie die von der Stadt Wittingen favorisierte Variante 2, ist aber deutlich kostengünstiger. Weitere Einzelheiten hierzu sind der Tischvorlage zur 1. Arbeitskreis-Sitzung (Download rechts) zu entnehmen.


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Variantenuntersuchung Ziegeleigraben: Übersichtslageplan. Gewählt wurde die Vorzugsvariante 2. Hinweis zur eingezeichneten Rastanlage bei Wollerstorf: Diese wird nach Änderung des Rastanlagen-Konzeptes jetzt beidseitig als PWC-Anlage geplant.

Während einer weiteren Arbeitskreis-Sitzung am 18. Juli 2012 (Download der Tischvorlage rechts) wurde eine leichte Verlegung der A 39 im Bereich der Landkreisgrenzen Uelzen und Gifhorn (Übergangsbereich zum Abschnitt 5) angekündigt. Die Trasse wird wegen des Vorkommens der Vogel-Azurjungfer, einer seltenen und geschützten Libellennart, im Ziegeleigraben im Bereich Glüsingen und südlich Wollerstorf um bis zu 100 Meter nach Osten verlegt (Variante 2, vgl. Übersichtslageplan oben). Die Grenzwerte für die Lärmbelastung der betroffenen Ortschaften werden dabei nicht überschritten.

Am 26. Februar 2013 stelle die Landesbehörde in Gifhorn das Umstufungskonzept für das nachgeordnete Straßennetz in den südlichen Abschnitten der geplanten Autobahn 39 vor. Beachten Sie hierzu unsere Presseinformation.

Am 12. März 2013 informierte die Landesbehörde während einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Wittingen über den Planungsstand. Beachten Sie hierzu auch unsere Presseinformation.

Die Genehmigung der Entwurfsplanung ("Gesehen-Vermerk") durch das Bundesverkehrsministerium erfolgte am 19. April 2016. Weitere Informationen erfolgen mit dem Fortschreiten der Planung.

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