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Abschnitt 3: von östlich Bad Bevensen (L 253) bis Uelzen (B 71)

Neubau der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg


Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
Der Planungsabschnitt 3 in der Übersicht (Download als detailliertes PDF rechts).

Der Abschnitt 3 der A 39 zwischen Bad Bevensen (L 253) und Uelzen (B 71) hat eine Länge von rund 16,4 km. Die Planung obliegt unserem regionalen Geschäftsbereich Lüneburg.

Die linienbestimmte Trasse der A 39 im Abschnitt 3 beginnt südlich der L 253 und verläuft nach der Querung der K 41, der L 252 und des Röbbelbachs in südöstliche Richtung. Es werden im weiteren südlichen Verlauf die K 45, die K 31 und zwischen den Ortslagen Oetzendorf und Oetzen die L 254 gekreuzt. Nach der Querung einer Güterverkehrsstrecke bei Oetzen werden die K 3 und die Wipperau bei Oetzmühle gekreuzt. Zwischen den Ortslagen Riestedt und Stöcken wird die B 191 Uelzen - Dannenberg gequert, die K 50 zwischen Riestedt und Rätzlingen und in Höhe Rätzlingen die B 493 Uelzen - Lüchow.

Der Abschnitt 3 endet südlich der geplanten Anschlussstelle B 71 Uelzen - Salzwedel westlich der Ortslage Hanstedt II.

Die Projektkonferenz und der Scoping-Termin fanden am 3. Juni 2009 in Bad Bevensen statt.

Auf der 1. Arbeitskreis-Sitzung am 1. April 2011 stellte die Landesbehörde erste Planungsergebnisse vor. Im Ergebnisse wird im Bereich des FFH-Gebietes „Ilmenau mit Nebenbächen" weiterhin eine westliche Führung zwischen Groß Hesebeck und Röbbel bevorzugt. Die linienbestimmte Trasse wird unter dem Aspekt der geringeren Beeinträchtigung des FFH-Gebietes um ca. 150 m nach Westen verschoben. Im Bereich Oetzendorf wird eine Verschiebung um ca. 350 m nach Westen notwendig, um ein Schlingnattervorkommen zu umgehen.

Daneben wurde das Ergebnis der Verkehrsuntersuchung zum Anschlussstellenkonzept im Bereich Bad Bevensen vorgestellt. Durch die Anordnung jeweils einer Anschlussstelle an der Landesstraße 232 und der Kreisstraße 41 wird gegenüber der ursprünglichen Variante mit jeweils einer Anschlussstelle an der Landesstraße 232 und 253 der Durchgangsverkehrs in Bad Bevensen auf der Dahlenburger Straße und Römstedter Straße sowie in den Ortsdurchfahrten von Secklendorf, Römstedt, Oetzen und Oetzendorf reduziert.

Auf der 2. Arbeitskreissitzung am 24. Mai 2012 stellte die Landesbehörde aktuelle Planungsergebnisse vor. Im Bereich Röbbelbach/ L 252 wurde geprüft, ob eine Reduzierung der Dammhöhe der A 39 nördlich der Querung des Röbbelbaches möglich ist. Durch Verlegung der L 252 nach Norden an die Anschlussstelle A 39/ K 41 wird eine Gradientenoptimierung möglich. Die verlegte L 252 wird anstelle der bisherigen K 41 über die A 39 geführt. Insgesamt wird damit eine Entlastung der Ortslagen Röbbel und Groß Hesebeck erreicht.

Eine weitere Änderung ergibt sich in der Führung der L 254 zwischen Oetzendorf und Oetzen. Die ursprünglich auf der Westseite der A 39 geführte L 254 wird auf Grund relevanter Umweltvorteile (geringerer Flächenverbrauch, kein zusätzlicher Eingriff in an der Bahnlinie bei Oetzen vorkommende Lebensräume) auf die Ostseite verlegt.

Am 22. November 2016 fand die 3. Arbeitskreissitzung mit dem Themenschwerpunkt Trassenführung im Bereich des FFH-Gebietes „Ilmenau mit Nebenbächen" statt. Die bisher zugrunde gelegte Vorzugsvariante im Westen der A 39 wird durch eine Aktualisierung des Variantenvergleichs bestätigt. Unter Beibehaltung der verkehrlichen Wirksamkeit kann mit der Verlegung der Anschlussstelle von der A 39/ K 41 an die A 39/ L 253 eine Minderung der landwirtschaftlichen Betroffenheiten erzielt werden.

Die im 2. Arbeitskreis vorgestellte Vorzugsvariante der verlegten L 254 wurde mit Fokus auf die Zielerfüllung der Vernetzung und weiterer umweltfachlicher Kriterien erneut untersucht. Im Ergebnis wird die L 254 zwischen Oetzendorf und Oetzen auf die Westseite der A 39 verlegt. Damit kann ein Großsäugerkorridor aufrecht erhalten und gleichermaßen die Möglichkeit für die Teilentsiegelung von Kreisstraßen offen gehalten werden.

Nördlich von Oetzen wird durch die Aufgabe der Bahnstrecke eine Reduzierung der Dammhöhe der A 39 von bis zu 6,30 m auf einer Länge von rund 3,5 km möglich und damit eine Entlastung der Ortslage Oetzen erreicht.

Unterlagen zur Planung können rechts heruntergeladen werden. Weitere Informationen erfolgen mit dem Fortschreiten der Planung.

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