Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr klar

Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest (A 39/ A 391)

Das neue Autobahndreieck aus Richtung Nordwesten im Juli 2012  
Das neue Autobahndreieck aus Richtung Nordwesten im Juli 2012.
Bildrechte: Dieter Heitefuß

Das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest wurde seit Frühjahr 2009 grundlegend umgebaut. Kernstück dieses Umbaus war die durchgehende Trassierung der Autobahn 39 aus Richtung Kassel/ Salzgitter in Richtung Berlin/ Wolfsburg und umgekehrt. Davor ging die A 39 in die Autobahn 391 (Westtangente Braunschweig) über, für ein Verbleiben auf der A 39 war ein Abbiegen erforderlich.

Die offizielle Freigabe des Dreiecks nach dem Umbau erfolgte durch Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und den seinerzeitigen Staatssekretär Dr. Oliver Liersch vom Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 29. August 2012.

Notwendigkeit des Umbaus

Ein Grund für den Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest ist der Lückenschluss der Autobahn 39 mit der A 2 im Autobahnkreuz Wolfsburg/ Königslutter, der Anfang 2009 erfolgt ist und durch den die überregionale Bedeutung der A 39 deutlich zunehmen wird. So wird der Fernverkehr in stärkerem Umfang die A 39 als Eckverbindung zwischen der A 2 und der A 7 nutzen. Das bisherige Autobahndreieck Braunschweig-Südwest war aber ohnehin dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Eine Verkehrszählung ergab 2005 im Dreieck eine Verkehrsbelastung von insgesamt rund 106.000 Kraftfahrzeugen täglich. Für das Jahr 2020 werden, nicht zuletzt im Hinblick auf die veränderten Verkehrsströme nach dem Lückenschluss der A 39 mit der A 2, rund 121.000 Fahrzeuge am Tag erwartet.

Im Autobahndreieck vermischen sich überregionale, regionale und städtische Verkehre. Die bisherige Verkehrsführung war unübersichtlich, die Radien der Auf- und Abfahrten waren eng. Durch die ungenügende Leistungsfähigkeit des Autobahndreiecks und der anschließenden Autobahnen entstanden Verkehrsstaus, die zur Erhöhung der Lärm- und Abgasemissionen in diesem Bereich beitrugen.

Teil des Bauvorhabens war auch der Neubau der Anschlussstelle Rüningen-Süd. Diese Anschlussstelle ist zur Aufrechterhaltung der Fahrbeziehungen zwischen der B 248 und der A 39 in diesem Raum sowie zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Rüningen erforderlich. Die Anschlusstelle wurde am 19. Juni 2009 für den Verkehr freigegeben.

Grundlage für den Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest ist der Planfeststellungsbeschluss vom 6. Juni 2008. Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf rund 110 Millionen Euro und wurden vom Bund getragen.


Das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest vor dem Umbau (links) und danach (rechts)  
Das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest vor dem Umbau (links) und danach (rechts).
Bildrechte: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Artikel-Informationen

21.04.2016

Ansprechpartner/in:
Bernd Mühlnickel

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Wolfenbüttel
Geschäftsbereichsleiter
Sophienstraße 5
38304 Wolfenbüttel
Tel: (05331) 8809-162
Fax: (05331) 8809-199

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