Niedersachen klar Logo

A 39: Grundhafte Erneuerung zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf

Bauarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Lüneburg haben am 1. April 2019 begonnen


Aktuelles zum Bauablauf

Die Arbeiten zur Grunderneuerung der Bundesautobahn 39 auf der Richtungsfahrbahn Lüneburg zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf haben am 1. April 2019 begonnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2019 an.

Zur Durchführung der Arbeiten wird der Verkehr in einer 3+0-Verkehrsführung auf der Fahrtrichtung Hamburg geführt. Hier stehen zwei Fahrsteifen in Fahrtrichtung Hamburg und ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Lüneburg zur Verfügung.

Parallel zu den Arbeiten auf der A 39 wird die Fahrbahn der Bundesstraße 4 im Bereich der Ortsumgehung Lüneburg zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Ebensberg erneuert.

Der Verkehr wird in diesem Bereich in einer 2+0-Verkehrsführung auf die Richtungsfahrbahn Soltau / Uelzen umgelegt. Je Fahrtrichtung steht je ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten laufen zeitgleich mit dem Arbeiten auf der A 39 seit 1. April 2019 und sind voraussichtlich Ende August fertiggestellt.

Nähere Informationen zu den Verkehrsbeschränkungen im Zuge der vorbereitenden Arbeiten ab 1. April 2019 finden Sie hier...

Kartengrundlage: www.lgln.niedersachsen.de  
A 39 Lüneburg-Nord - Handorf: Übersichtskarte (Download als PDF rechts).

Projektbeschreibung

Die Bundesautobahn 39 wird zwischen den Anschlussstellen (AS) Lüneburg-Nord und Handorf grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist in zwei Bauphasen unterteilt:

  • Bauphase 1, Richtungsfahrbahn Hamburg: von der AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000) bis zur AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572),
  • Bauphase 2, Richtungsfahrbahn Lüneburg: von der AS Handorf (Abschnitt 390, Station 572) bis zur AS Lüneburg-Nord (Abschnitt 375, Station 000).

Die Bauphase 1 wurde 2018 umgesetzt und fertig gestellt.

Die Phase 2 wird ab 1. April 2019 ausgeführt. In dieser Zeit müssen sich Kraftfahrer auf Verkehrsbehinderungen durch eine sogenannte 3+0-Verkehrsführung (Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf einer Richtungsfahrbahn, 2 Fahrstreifen in einer Richtung, 1 Fahrstreifen in der Gegenrichtung) einstellen.

Bei der Umsetzung der grundhaften Erneuerung werden sowohl die Planums- und Frostschutzschichten sowie der gesamte Asphaltaufbau (ca. 160.000 m²) erneuert. Weiterhin wird die Schutzeinrichtung (Leitplanken) auf einer Länge von fast 10 Kilometern ersetzt. Ebenso werden Instandsetzungsmaßnahmen an der Entwässerungseinrichtungen und den Brückenbauwerken vorgenommen.

Straßenquerschnitt 01  
Straßenquerschnitt 01 (Download als PDF rechts).

Beschreibung der Verkehrsverhältnisse und Notwendigkeit des Ausbaus

Die A 39 verbindet derzeit den norddeutschen Raum um Hamburg mit dem Oberzentrum Lüneburg. Die Anbindung der A 39 an die A 7 im Dreieck Salzgitter ist zwischen Wolfsburg und Salzgitter bereits fertiggestellt, der Abschnitt zwischen Lüneburg und Wolfsburg wird zurzeit geplant.

Der zu erneuernde Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Lüneburg-Nord und Handorf wurde in den 1990er-Jahren hergestellt und 1995 in Betrieb genommen. Nach einer Nutzungsdauer von mehr als 20 Jahren findet aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes der Haupt- und Standspuren eine Grunderneuerung beider Fahrtrichtungen statt. Die Ausbaulänge beträgt rund 8.200 m.

Zwischen der AS Lüneburg-Nord und der AS Handorf wird der Kraftfahrzeugverkehr im Jahr 2010 mit 38.200 Kfz/ 24 h angegeben. Der Schwerverkehr lag bei 3.800 SV/ 24 h.

Bundesautobahn 39
Presseinformationen:

Rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten werden die detaillierten Verkehrsbeschränkungen in den jeweiligen Bauphasen an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

Artikel-Informationen

02.04.2019

Ansprechpartner/in:
Dirk Möller

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Lüneburg
Geschäftsbereichsleiter
Am Alten Eisenwerk 2 D
21339 Lüneburg
Tel: (04131) 15-1237
Fax: (04131) 15-1203

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln