Aktuelles zum Baugeschehen
im Dreieck Braunschweig-Südwest finden Sie hier...
Das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest wird seit Frühjahr 2009 grundlegend umgebaut. Kernstück dieses Umbaus ist die inzwischen vollzogene, durchgehende Trassierung der Autobahn 39 aus Richtung Kassel/ Salzgitter in Richtung Berlin/ Wolfsburg und umgekehrt. Die Autobahn 391 (Westtangente Braunschweig) zweigt jetzt von der A 39 ab.
Der gesamte Umbau des Dreiecks soll bis zum Sommer 2012 abgeschlossen sein.
Notwendigkeit des Umbaus
Ein Grund für den Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest ist der Lückenschluss der Autobahn 39 mit der A 2 im Autobahnkreuz Wolfsburg/ Königslutter, der Anfang 2009 erfolgt ist und durch den die überregionale Bedeutung der A 39 deutlich zunehmen wird. So wird der Fernverkehr in stärkerem Umfang die A 39 als Eckverbindung zwischen der A 2 und der A 7 nutzen. Das bisherige Autobahndreieck Braunschweig-Südwest war aber ohnehin dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Eine Verkehrszählung ergab 2005 im Dreieck eine Verkehrsbelastung von insgesamt rund 106.000 Kraftfahrzeugen täglich. Für das Jahr 2020 werden, nicht zuletzt im Hinblick auf die veränderten Verkehrsströme nach dem Lückenschluss der A 39 mit der A 2, rund 121.000 Fahrzeuge am Tag erwartet.
Im Autobahndreieck vermischen sich überregionale, regionale und städtische Verkehre. Die bisherige Verkehrsführung war unübersichtlich, die Radien der Auf- und Abfahrten waren eng. Durch die ungenügende Leistungsfähigkeit des Autobahndreiecks und der anschließenden Autobahnen entstanden Verkehrsstaus, die zur Erhöhung der Lärm- und Abgasemissionen in diesem Bereich beitrugen.
Teil des Bauvorhabens war auch der Neubau der Anschlussstelle Rüningen-Süd. Diese Anschlussstelle ist zur Aufrechterhaltung der Fahrbeziehungen zwischen der B 248 und der A 39 in diesem Raum sowie zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Rüningen erforderlich. Die Anschlusstelle wurde am 19. Juni 2009 für den Verkehr freigegeben.
Grundlage für den Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest ist der Planfeststellungsbeschluss vom 6. Juni 2008. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 92 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
Die Landesbehörde informiert zu den einzelnen Bauphasen über die Presse und auch an dieser Stelle. Eine animierte Präsentation zum Bauablauf sowie ein Faltblatt als allgemeine Information steht überdies rechts zum Herunterladen zur Verfügung.
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