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Sechsstreifiger Ausbau der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen

Autobahndreieck Buchholz (A 261) bis Bremer Kreuz (A 27) – Realisierung als öffentlich-private Zusammenarbeit

Baustelle
Aktuelle Informationen zu Sperrungen und Behinderungen
finden Sie in der Liste "Presseinformationen zum Bauablauf" unten auf dieser Seite oder unter www.a1-mobil.de/baustellen.php
In insgesamt 26 Bauabschnitten wird die Autobahn 1 ausgebaut

In insgesamt 26 Bauabschnitten wird die Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen sechsstreifig ausgebaut. Der Verkehr fließt während der Bauzeit jeweils über die andere Richtungsfahrbahn.

Die Bundesautobahn 1 wird zwischen dem Autobahndreieck Buchholz (A 261) bei Hamburg und dem Bremer Kreuz (A 27) nicht nur sechsstreifig ausgebaut, sondern auch grundlegend erneuert und verbreitert. Ziel des Ausbaus der Autobahn ist es, die Leistungsfähigkeit des Streckenabschnittes und die Verkehrssicherheit auf ihm nachhaltig zu erhöhen.

Die A 1 ("Hansalinie") ist innerhalb der Bundesrepublik Deutschland eine der wichtigsten Straßenverbindungen und verbindet innerhalb des europäischen Fernstraßennetzes die deutschen Seehäfen und die skandinavischen Länder mit den süd- und südwesteuropäischen Wirtschaftsräumen, insbesondere mit Frankreich und den Beneluxstaaten. Die A 1 ist Bestandteil des transeuropäischen Netzes (TEN). Das Verkehrsaufkommen im Abschnitt zwischen Hamburg und Bremen liegt derzeit bei rund 70.000 bis 80.000 Kraftfahrzeugen am Tag bei einem Güterverkehrsanteil von rund 25 Prozent. Die bisher vierspurige A 1 wurde dieser Verkehrsbelastung nicht mehr gerecht.

Die Bauabschnitte (BA) beim sechsstreifigen Ausbau der Autobahn 1

Die Bauabschnitte (BA) beim sechsstreifigen Ausbau der Autobahn 1 zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck mit dem jeweiligen Baubeginn. Nachrichtlich sind auch die Planfeststellungsabschnitte (PFA) dargestellt.

Die Realisierung des sechsstreifigen Ausbaus erfolgt auf der Grundlage einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit (ÖPP, oder Public Private Partnership, PPP) im Rahmen eines Pilotprojektes als so genanntes "A-Modell" (Betreibermodell für den mehrstreifigen Autobahnausbau). In Deutschland laufen derzeit mehrere Pilotprojekte, weitere sind in Vorbereitung. Der Ausbau der A 1 in Niedersachsen ist das bislang größte ÖPP-Projekt im Autobahnausbau, initiiert durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat den Ausbau und den Betrieb für diesen rund 72,5 km langen Abschnitt der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen am 4. August 2008 an ein privates Konsortium, der Projektgesellschaft A1 mobil, übertragen. Hinter dieser Gesellschaft stehen die Unternehmen Bilfinger Berger AG (42,5 Prozent), Laing Roads Ltd. (42,5 Prozent) und Johann Bunte (15 Prozent).

Die Konzession läuft über 30 Jahre. Das Projekt umfasst neben dem Straßenausbau unter anderem den Neubau von 74 Brücken (36 Überführungen, 38 Unterführungen), den Neu- oder Umbau von 18 Park- und Rastanlagen sowie den Umbau von neun Anschlussstellen, darunter die neue Anschlussstelle bei Elsdorf.

Neben der baulichen Leistung obliegt dem Konzessionsnehmer auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Erhaltung und den Betrieb der Strecke bis 2038. Im Gegenzug für seine Leistungen erhält er einen Anteil der Lkw-Maut, die auf diesem Streckenabschnitt anfällt.

Offizieller Baubeginn war am 21. November 2008. Im Januar 2009 wurde mit dem Neubau der ersten Brücken begonnen. Seit April 2009 sind in allen Bauabschnitten, die erneuert werden, so genannte 4+0-Verkehrsführungen eingerichtet. In enger Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde, dem ADAC und der Polizei wurde seitdem mit kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen bei der Verkehrssicherung ein hoher Qualitätsstandard für die Baustelle erreicht.

Die Arbeiten für den sechsspurigen Ausbau der in 26 Bauabschnitte (13 je Fahrtrichtung) aufgeteilten Strecke sind in vollem Gange und liegen gut im Zeitplan. So sind plangemäß bis Ende November 2010 14 Bauabschnitte fertig gestellt worden. Damit wurde die bis dahin 72,5 km lange Baustelle um ca. 12 km verkürzt, und mit den dann ebenfalls fertig gestellten Zwischenstücken stehen ca. 42 Kilometer einer Richtungsfahrbahn neu ausgebaut zur Verfügung.

Der Ausbau der restlichen zwölf (sechs je Fahrtrichtung) dazwischen liegenden Abschnitte erfolgt in den Jahren 2011 und 2012. Bis Ende 2011 wurde die Fahrtrichtung Hamburg komplett dreistreifig ausgebaut; bis Ende 2012 soll die Gegenrichtung (Richtungsfahrbahn Bremen) folgen.



Autobahn 1

Weitere Informationen

zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen auf den Seiten des Konzessionsnehmers

Kontakt zum Konzessionsnehmer

A1 mobil GmbH & Co. KG
Stader Straße 36
27419 Sittensen
Telefon (04282) 5 09 82-30
Fax (04282) 5 09 82-99
info@a1-mobil.de

Weitere Informationen

zu öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) im Bundesfernstraßenbau auf den Seiten

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