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Ersatzneubau der Michelbrücke (Überführung der A 7 über die A 1 im Horster Dreieck)

Außerdem Umsetzung des nachträglichen Lärmschutzes zwischen dem Dreieck und der Anschlussstelle Ramelsloh – Arbeiten beendet

Für den Verkehr frei: die neue Michelbrücke (Bauwerk 433) im Horster Dreieck

Für den Verkehr frei: die neue Michelbrücke (Bauwerk 433) im Horster Dreieck.

Im Zuge der A 7 im Autobahndreieck (AD) Horst wurde das vorhandene Bauwerk 433 (Michelbrücke) durch einen Neubau ersetzt. Die Bauarbeiten haben im Mai 2014 begonnen. Die alte Michelbrücke wurde am Wochenende vom 16. bis 18. Mai 2014 abgebrochen. Die Bauarbeiten wurden am 23. April 2015 mit der Inbetriebnahme der Hauptfahrbahnen abgeschlossen. Alle Fahrbeziehungen des Horster Dreiecks und des Maschener Kreuzes sind für den Verkehrsteilnehmer wieder verfügbar.

Parallel zu diesen Bauarbeiten wurde von Anfang Juli 2014 bis Anfang Dezember 2014 zwischen dem AD Horst (km 18,166) und der Anschlussstelle (AS) Ramelsloh (km 19,542) ein offenporiger Asphalt zur Umsetzung der nachträglichen Lärmvorsorge eingebaut.

Die Erneuerung der Michelbrücke ist Bestandteil des Projekts zur Sanierung der A 7 zwischen der Anschlussstelle Garlstorf bis einschließlich Autobahndreieck Horst (Länge 15,4 km, Gesamtkosten rund 3,1 Millionen Euro). Dieses Projekt wird mit zwei Millionen Euro aus dem operationellen Programm "Verkehr EFRE Bund 2007-2013" gefördert.

Notwendigkeit der Baumaßnahme:

Erneuerung des Bauwerks 433 (Michelbrücke):

Infolge des Ergebnisses einer statischen Überprüfung gemäß der „Richtlinie zur Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand" war der Ersatz des Bauwerks 433 durch einen Neubau erforderlich. Eine wirtschaftliche Ertüchtigung des 73 Jahre alten Bestandbauwerkes, das eine theoretische Nutzungsdauer von 70 Jahren bereits überschritten hat, war nicht gegeben.

Mit dem Neubau wurde das Bauwerk 433 an der gleichen Stelle ohne Lastbeschränkung ersetzt. Gleichzeitig wurde die bestehende Einengung des überführten Autobahnquerschnitts der A 1 im Bereich des Bauwerks aufgehoben. Die Baumaßnahme sah den vollständigen Abbruch und einen Ersatzneubau der Brücke mit einem Spannbetonüberbau vor.

Nachträgliche Lärmvorsorge von km 18,166 bis 19,542:

Das Erfordernis einer nachträglichen Lärmvorsorge ergab sich daraus, dass Lärmwirkungen im Bereich Horster Dreieck aufgetreten sind, die bei der Prognose des vorangegangenen und unanfechtbaren Planfeststellungsbeschluss vom 1985 zum sechsstreifigen Ausbau der A 7 nicht voraussehbar waren. Zum Schutz der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche wurden deshalb die vorhandenen aktiven Lärmschutzmaßnahmen von km 18,666 bis km 19,542 durch den Einbau eines lärmmindernden Fahrbahnbelages (offenporiger Asphalt) ergänzt.

Planungsrechtliche Absicherung:

Eine planungsrechtliche Absicherung für die Bauwerkserneuerung wurde nicht gefordert, da lediglich ein bestehendes Bauwerk an gleicher Stelle durch ein neues Bauwerk ersetzt wird.

Die rechtliche Absicherung für die nachträgliche Lärmvorsorge erfolgte mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 21. Juni 2013.


Kurz vor der Fertigstellung: die neue Michelbrücke im März 2015

Kurz vor der Fertigstellung: die neue Michelbrücke im März 2015.

Autobahn 1 und Autobahn 7
Gefördert durch das EFRE-Bundesprogramm

Gefördert durch das EFRE-Bundesprogramm

Die alte Michelbrücke wurde am Wochenende vom 16. bis 18. Mai 2014 abgebrochen

Die alte Michelbrücke wurde am Wochenende vom 16. bis 18. Mai 2014 abgebrochen.

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