Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weist vorsorglich darauf hin, dass bei der derzeitigen Wetterlage mit zum Teil anhaltendem Schneefall oder überfrierender Nässe der Winterdienst auf den Autobahnen sowie den Bundes- und Landesstraßen örtlich nur noch eingeschränkt erfolgen kann. Grund sind die bekannt knappen Salzvorräte bei den Straßen- und Autobahnmeistereien des Landes. Besonders betroffen seien aktuell der Westen und der Norden Niedersachsens.
Die Landesbehörde bittet daher alle Verkehrsteilnehmer, ihr Fahrverhalten weiterhin den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen und auch auf den Autobahnen sehr vorsichtig zu fahren.
Die niedersächsische Straßenbauverwaltung hat in diesem Winter mittlerweile über 150.000 Tonnen Streusalz verbraucht. Der Durchschnittsverbrauch in einem ganzen Winter liegt sonst bei rund 100.000 Tonnen. Gleichwohl versorgen die Salzlieferanten im Rahmen ihrer Möglichkeiten über ihre vertraglichen Verpflichtungen hinaus die Straßenmeistereien mit Nachschub.
Der Winterdienst der niedersächsischen Straßenbauverwaltung ist permanent im Einsatz und tut sein Bestes, um die Straßen zu räumen und befahrbar zu halten. Die 13 regionalen Geschäftsbereiche helfen sich dabei auch weiterhin bei Engpässen untereinander.